Als nächstes steht Nanika, was soviel wie "something else" bedeutet, auf dem Programm. Bisher größter Nanika-Kunde war Nokia. Der Handyhersteller hat sich in London einen außergewöhnlichen Flagshipstore gegönnt, dessen Wände aus LED-Panels bestehen, auf denen Besucher des Shops Textnachrichten hinterlassen können, die dann vom Wind über die idyllische grüne Wiese oder durch die goldene Landschaft des Indian Summer geweht werden.
CREATE OR DIE > Toca Me > Nanika
Wer zuletzt lacht, lacht am besten
Damit ist die Toca Me auch schon fast am Ende, einzig James Paterson von Insert Silence steht noch auf dem Programm. Übrigens, zu diesem Zeitpunkt steht es vier zu zwei für Mac gegen Windows. James macht den überragenden Sieg komplett: fünf Macs und lediglich zwei Windows-Rechner haben es auf die Bühne geschafft – nur so als Notiz am Rande.
Zweifelsfrei hat James eine ausgesprochen humoristische Ader, die er auf der Bühne auch voll auslebt. Überaus unterhaltsam waren alle Vorträge, James war an Lacher jedoch nicht zu übertreffen. Gezeigt hat er seine ersten Arbeiten, seine Commercials für VH1 und das Sketchbook seiner Reise durch Thailand, nachdem ihm der Konsumwahn zu sehr auf das Gemüt geschlagen hat. Seine Auszeit hat er genutzt, um sich neuen kreativen Eindrücken zu widmen. Am Ende standen zahlreiche obskure Fantasiefiguren, denen mittels Flash Leben eingehaucht wurde.
CREATE OR DIE > Toca Me > Insert Silence
Das war’s – am obigen Fazit gibt es nichts zu rütteln.
Da war noch was ...
Bleibt nur noch die Party oder der Gossip einer jeden Veranstaltung: Kai Heuser auf der Toilette getroffen, Marc Thiele und John Davey (Flash on the Beach) waren den ganzen Abend am Quatschen, Erik Natzke hat sich mit Dvein angefreundet, seine Freundin hatte er auch dabei, Ron Iberl hat sein schwarzes Hemd während der Veranstaltung gegen ein weißes Poloshirt getauscht, Kai Heuser hat sich zum Abendessen ein wirklich geruchsintensives Frikadellenbrötchen gegönnt, Rufus Deuchler hat den Abend mit seinen Kollegen von Adobe verbracht und Mario Klingemann war die ganze Zeit am Lachen.




