Mittwoch, 23. Mai 2012


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März 2008 | Artikel

Kontinuierliche Verbesserungen Fortsetzung, Teil 2

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Neuerungen in der Visual Studio 2008 Test Edition

Die Test Edition ist das zentrale Werkzeug zur Erstellung von Tests. Die Tests können in den Daily Build integriert und ausgeführt werden. Ferner bietet diese Edition ein leistungsfähiges Lasttest-Werkzeug für Webanwendungen. Auch hier hat sich einiges getan:

  • Unit Testing und Code Coverage: In der Test Edition finden sich natürlich auch die Neuerungen im Bereich „Unit Testing und Code Coverage“, die im vorherigen Abschnitt vorgestellt wurden. Unit Tests können noch besser verwaltet und einfacher gestartet werden. Ferner können Unit Tests einfacher Testdaten aus CSV- oder XML-Dateien verarbeiten.
  • Lasttests für Webanwendungen: Das in dieser Edition enthaltene sehr leistungsfähige Lasttestwerkzeug für Webanwendungen wurde noch ein weiteres Mal poliert. Die Managementoberfläche zur Erstellung von Tests und der simulierten Last wurde überarbeitet. Neben zahlreichen Verbesserungen ist erwähnenswert, dass AJAX-Webseiten sehr gut unterstützt werden und die Testdateneingabe via Data Binding deutlich vereinfacht wurde.
Neuerungen in der Visual Studio 2008 Database Edition

Die Datenbankrolle ist bei VS 2008 ein vollwertiges Teammitglied. Mit der Datenbankrolle können Datenbankentwickler die komplette Datenbankentwicklung mit Versionskontrolle, Schemavergleichen und Datenvergleichen in Datenbanken durchführen, sowie Unit Tests für Stored- Procedures erstellen und zugehörige Testdaten generieren. Die Datenbankrolle ist sowohl im Microsoft Solution Framework als auch in der Team Suite entsprechend berücksichtigt. Die Neuerungen in der 2008-Version umfassen neue Testdatengeneratoren, Funktionen für das Datenbank- Refactoring und die Möglichkeit, Schema- und Datenvergleiche via MS Build einzubinden und der Kommandozeile aufzurufen.

Neuerungen in der Visual Studio 2008 Architecture Edition

Die Architecture Edition unterstützt die Modellierung von Web Service-Anwendungen. In der aktuellen Version wird auch die so genannte Top Down Service Design- Methode unterstützt, in der zunächst die Systemelemente definiert werden und erst zu einem späteren Zeitpunkt die Technologie festgelegt wird. Auch WCF und WSDL werden besser unterstützt.

Neuerungen rund um das „Backbone“ – den TFS

Die schiere Menge der Verbesserungen in diesem Bereich ist überwältigend. Im Folgenden werden daher nur die Highlights aufgezählt (sehr viel mehr ins Detail geht der Blog von Brian Harry [1]):

  • Out of the Box Continuous Integration: Die wohl wichtigste Verbesserung wird beim Build Management geboten. In TFS 2008 ist es einfach möglich, automatische Builds auf der Basis von Triggern zu definieren, wie etwa „Erstelle einen Build nach jedem Check-in“ oder „Erstelle einen täglichen Build“. Ferner wurde das Build-Management durch eine Warteschlange für Builds und eine überarbeitete Build-Engine, die nun Multi- Threaded arbeitet, verbessert. Auch das Management der Builds nach deren Erstellung wird berücksichtigt. Über eine Policy kann festgelegt werden, wie lange Builds behalten werden sollen. Auch dies ist über Trigger definierbar.
  • Annotate: Dies ist die absolute Lieblingsfunktion des Autors. Mit ihr ist es möglich zu sehen, wer welche Quellcode-Bereiche in einer Datei wann zuletzt geändert hat und, das ist oft die wichtigste Frage, auch warum. Denn hier ist eine Verzweigung zu dem Change-Set und der Arbeitsaufgabe möglich. Somit wird endlich klar, dass ein unerklärlicher if-block doch dazu diente, einen spezifischen Bug zu fixen. Alles wunderbar nachvollziehbar mit dem Team Foundation Server.
  • Operatives und Kompatibilität: Auf Grund von Kundenfeedback, aber auch durch die intensive interne Nutzung des TFS 2008 bei Microsoft konnte der TFS in der aktuellen Version deutlich verbessert werden. Es wurden zahlreiche Verbesserungen in der Performance und der Skalierbarkeit implementiert, die vor allem sehr großen Projekten zugute kommt. Zudem wurden die Offline- Fähigkeit und die Unterstützung von Extranet-Szenarien deutlich verbessert. Interessant ist auch, dass es möglich ist TFS 2008, TFS 2005 und VS 2005 sowie VS 2008 in allen Kombinationen miteinander zu betreiben. So kann ein Team Explorer 2008 auf einen TFS 2005 zugreifen und ein Team Explorer 2005 auf einen TFS 2008. ...

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