Mittwoch, 23. Mai 2012


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April 2008 | Artikel

Start-ups im Kampf um Onlinereichweite und Kundenbindung Fortsetzung, Teil 2

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Ziel war es, mit mindestens 30 jungen Internetunternehmen jeweils ein halbstündiges Interview zu den beiden oben beschriebenen Fragestellungen zu führen. Darüber hinaus sollte durch eine Beobachtungsanalyse von 14 Communities – unter ihnen die Marktführer in Deutschland – herausgearbeitet werden, welche Funktionen quasi Standard für eine gut frequentierte Online-Community sind. Zu guter Letzt wurden noch etwa 200 User befragt, um auch die "andere Seite" nach deren Nutzungsgewohnheiten und Präferenzen zu befragen. Die Kunden sind schließlich das wichtigste – auch in der Onlinewelt.

46 Start-ups haben an der Studie teilgenommen
Im November und Dezember 2007 wurde bei knapp 100 Start-ups bezüglich einer Teilnahme angefragt. Letztendlich erklärten sich 46 Unternehmen dazu bereit, an der Befragung teilzunehmen, darunter bekannte Internet-Start-ups wie amiando, dawanda, mymuesli, sevenload oder verwandt.de, aber auch eine Vielzahl junger "Spieler", die ähnlich wie woobby.com, erst 2007 online gegangen waren und bereits erfolgreich neue Communities etabliert hatten, z.B. netmoms.de, spickmich.de oder platinnetz.de.

Auch wenn das Gros der Interviews vom FH-Team durchgeführt wurde, hat woobby.com selbst mit 13 Unternehmen gesprochen. Die Teams kannten sich von Webmontagen, Barcamps oder Gründerwettbewerben. Die Interviews waren äußerst hilfreich und bereichernd, denn neben dem Fragebogen konnte aufgrund der persönlichen Beziehung noch eine ganze Reihe anderer Aspekte angesprochen werden, um den Hintergrund vieler Entscheidungen besser verstehen zu können. Diese Gespräche haben gezeigt, dass der Einsatz von Marketinginstrumenten für Onlineplattformen ein paar allgemeinen "Gesetzen" folgt. Aber auch, dass jedes Geschäftsmodell im Web seinen ganz spezifischen Marketingmix finden muss, um zum Erfolg zu kommen.

Eine der großen Diskussionspunkte in den Medien bezüglich der Aussagekraft der Studie war das Thema Repräsentativität. Die Meinung von 172 aktiven Nutzern von Online-Communities, alles Studenten, ergibt natürlich keine repräsentative Befragung. Das war aber auch nie das Ziel der Erhebung, sonst wären 1000 oder besser noch 2000 User befragt worden – und dies nach repräsentativen Kriterien. Dennoch geben die Ergebnisse eine Richtung wieder, die mittlerweile von vielen Start-ups bestätigt worden ist – in ihren Kernaussagen. Im Folgenden werden die wesentlichen Erkenntnisse der Studie zu Marketing und Erfolgsfaktoren von Communities zusammengefasst.

  1. http://www.woobby.com

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Kommentare

Gravatar Kommentator 16.04.2008
um 18:39 Uhr
geiles Flugzeug #zitieren
Gravatar Julian Weber 12.02.2010
um 20:47 Uhr
Sehr interessanter Artikel. Wobei ich die 3.1 Euro pro gewonnenen Nutzer für unrealistisch halte. #zitieren
Gravatar Kommentator 30.11.2010
um 11:53 Uhr
Guter Artikel #zitieren