Mittwoch, 23. Mai 2012


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Januar 2009 | Artikel

Web 2.0 += .htaccess Fortsetzung, Teil 3

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Bei der Umleitung zu einer externen URL (siehe # 500) gilt die Standardsyntax für Hyperverweise – z.b.:

Die Umleitung zu einer URL bittet sich an, wenn Sie Ihren Internetauftritt professionell gestalten möchten, indem ein durchgängiges Layout auch bei auftretenden HTTP-Fehlern erhalten bleibt

Selbstverständlich können Sie auch Ihre selbst definierten Fehlerseiten dynamisch generieren, wenn Ihnen entweder SSI, PHP oder CGI serverseitig zur Verfügung stehen. Wenn Sie nicht wissen, ob diese Services in Ihrem Account enthalten sind, benutzen Sie doch bitte die beiden Testdateien am Ende des Artikels zur Überprüfung (Testdatei für SSI, Testdatei für PHP).

Mittels einer einzigen Zeile PHP (im Fehlerdokument) könnten Sie sich z. B. bei Auftreten eines 404-Fehlers automatisch per E-Mail informieren lassen, welche URL den Fehler verursacht hat.

Die ErrorDocument Direktive in .htaccess kann also äußerst hilfreich bei der Pflege und Wartung Ihrer Homepage sein.

Verzeichnisoptionen

Durch die Options Direktive in .htaccess können Sie diverse Grundeinstellungen für das entsprechende Verzeichnis und seine Unterverzeichnisse ändern. Dadurch werden die Einstellungen in der zentralen Konfiguration des Webservers überschrieben.

Beispieleinträge in .htaccess

# Verzeichnisoptionen-Kontrolldirektive

# SYNTAX: Options (+|-)option [ (+|-)option ... ]
# (+|-)ExecCGI   - CGI an/aus
# (+|-)Includes   - SSI an/aus
# (+|-)IncludesNOEXEC   - SSI ohne CGI an/aus
# (+|-)Indexes   - Verzeichnisliste an/aus
# (+|-)MultiViews   - alternative Inhalte an/aus

Options -ExecCGI +Includes +Indexes -MultiViews

# Optionale Beschränkung auf HTML-Dateien
<FILES *.html>
Options +IncludesNOEXEC
</FILES>


Hinter dem Schlüsselwort "Options" werden die Optionen notiert. Jede Option wird mit einem + oder - eingeleitet bzw. an/ausgeschaltet. Zwischen dem Schlüsselwort und den Optionen gehört jeweils ein Leerzeichen.

ExecCGI
Das Ausführen von CGI-Skripten ist im Verzeichnisbaum erlaubt/verboten, auch wenn es vorher nur im definierten CGI-Verzeichnis (/cgi-bin) erlaubt bzw. verboten war.

Includes
Das Ausführen von Server Sided Includes ist im Verzeichnisbaum erlaubt, wenn es zentral verboten war, und verboten, wenn es zentral erlaubt war.

IncludesNOEXEC
Das Ausführen von Server Sided Includes (die kein CGI-Script ausführen) ist im Verzeichnisbaum erlaubt, wenn es zentral verboten war, und verboten, wenn es zentral erlaubt war.

Indexes
Das Anzeigen von Verzeichnisinhalten ist erlaubt, wenn es zentral verboten war, und verboten, wenn es zentral erlaubt war (Teil II - Verzeichnisdarstellung).

Multiviews
Die Anzeige von alternativen Inhalten ist erlaubt, wenn sie zentral verboten war, und verboten, wenn sie zentral erlaubt war (Teil II - Alternative Inhalte).

Die angesprochenen Optionen können unter Umständen erheblichen Einfluss auf die Geschwindigkeit haben, mit denen der Server die vom Browser angeforderten Dateien an diesen absendet. Sie sollten also die Geschwindigkeit sowohl mit als auch ohne Options Directive einmal miteinander vergleichen.

  1. Weiterführende Dokumentation

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