Mittwoch, 23. Mai 2012


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September 2009 | Artikel

JVM Language Summit 2009

(Link zum Artikel: http://www.entwickler.de/jaxenter//002579)

Stars und Sternchen

Text: Sven Haiges
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Die Hauptniederlassung von Sun in Santa Clara war vom 16.- bis 18. September Schauplatz des JVM Language Summit 2009 [1], der eigenen Konferenz rund um die zahlreichen Programmiersprachen, die auf der Java Virtual Machine ausführbar sind.
Teil 1   Teil 2   

Der Summit versammelte dabei nicht nur Kern-Entwickler der verschiedenen Sprachen, sondern war gegen eine Registrierungsgebühr von 150 US-Dollar auch für das allgemeine Publikum zugänglich. Die Zusammenarbeit und der Wissensaustausch über alle Sprachengrenzen hinweg war ein Leitgedanke der Konferenz und so konnten sich Gleichgesinnte in einer Reihe von Workshop-artigen Sessions zusammenfinden, um Themen fokussiert und in intimerer Atmosphäre zu diskutieren.

Da ich im letzten Jahr nicht am Summit teilnehmen konnte, lässt sich hier zwar keine Aussage über die Entwicklung der Konferenz treffen, doch war ich definitiv tief beeindruckt von der dichten Konzentration an "Sprachwissen", die sich auf dem Summit fand. Buchstäblich jede wichtige Sprache war vertreten, angefangen bei JRuby, Clojure und Scala, über Jython, Groovy bis hin zu neuen, noch weitgehend unbekannten Sprachen, die auf der Konferenz zum ersten Mal einem größeren Publikum vorgestellt wurden.

Zwei dieser brandneuen Sprachen (jedenfalls für die meisten von uns) waren Noop [2] und Ioke [3]. Noop wurde am ersten Konferenztag von Alex Eagle von Google präsentiert. Dabei sei Noop eine experimentelle Sprache, die versuche, "die besten Eigenschaften alter sowie neuer Sprachen zu kombinieren, und gleichzeitig syntaktische Best-Practices aus der Industrie zu fördern bzw. unerwünschte Vorgehensweisen zu vermeiden [3]". Noop verfügt über eine eingebaute Unterstützung für Dependency Injection und Mechanismen zur Testbarkeit. Sicherlich bescherte Noop auch die Tatsache, dass die Sprache von Goolge auf den Weg gebracht wurde, ein hohes Maß an Interesse und Aufmerksamkeit.

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Kommentare

Gravatar Trepper 29.09.2009
um 12:59 Uhr
Gerade Scala ist kein typischer Vertreter einer einmal festgelegten "statischen" Sprache. Der Sprachkern ist relativ klein und vieles was in anderen Sprachen Teil des Kerns ist wird bei Scala von Bibliotheken erledigt. Map("a" -> 123 "b" -> 871) ist z. B. kein Teil des Sprachkerns sondern ein Bibliothek. #zitieren