Mittwoch, 23. Mai 2012


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März 2010 | Artikel

Nahtlose Integration von Java und Groovy Fortsetzung, Teil 2

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Wizards
Es gibt einen Satz an Wizards, der das Erstellen von Groovy-Artefakten erleichtert: Groovy Project, Groovy Class, Groovy Testcase. Alle Wizards haben die gleichen Funktionalitäten wie ihre Java-Pendants.

Launching
Bei Groovy gibt es mehrere Möglichkeiten, wie eine Quelldatei gestartet wird: Groovy Application, Groovy Script, Groovy Shell, jUnittest. Startet man eine Quelldatei als Groovy Application, dann hat man die gleichen Möglichkeiten, wie beim Start einer Java Application. Der Startmodus "Groovy Script" ermöglicht es, die Groovy-Quelldatei als Script zu starten, d. h. es muss keine Groovy-Klasse vorliegen. Des Weiteren gibt es die Startoption GroovyShell. Hier wird die Groovy Shell gestartet und man kann beliebige Groovy Commands absetzen.

Unit-Test
Wie auch bei anderen Dingen macht JDT auch bei Unit-Tests keinen Unterschied mehr zwischen in Java und in Groovy implementierten Unit-Tests. Sie können also Groovy-basierte Unit-Test starten, wie Sie es von Java-Unit-Tests gewohnt sind. Innerhalb der JUnit-View haben Sie genauso die Möglichkeit, fehlerhafte oder einzelne Tests erneut zu starten.

Debug
Auch Groovy-Quelldateien lassen sich debuggen. Es gibt die gleiche Perspektive wie beim Java-Debugging. Man kann (conditional) Breakpoints setzen, sich Inhalte von Variablen ansehen und über die Display-View Kommandos absetzen.

Refactoring und Formatierung
Beides wird ebenfalls unterstützt. Beim Refactoring sind aber nicht viel mehr Aktionen als "Verschieben" möglich. Dafür ist das Formatieren wie gewohnt integriert. Sie können für den Java-Editor die Save Actions aktivieren. Diese werden für den Groovy-Editor automatisch übernommen.

Fazit
Alles in allem kann man sagen, dass die Version v2 von Groovy-Eclipse ein Meilenstein ist. Die Integration in das Eclipse JDT nimmt schon mehr als konkrete Formen an. Schon mit dieser Version lässt sich in gemischten Projekten sehr gut arbeiten.

Thorsten Kamann ist als Softwarearchitekt und Coach bei itemis tätig. Seine Schwerpunkte sind webbasierte Technologien, MDSD, leichtgewichtige und flexible Architekturen und Open Source. Er ist Projektlead bei der Fornax Platform und Groovy Commiter.
  1. http://groovy.codehaus.org
  2. http://www.springsource.org

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