Sonntag, 12. Februar 2012


Interview

Mittwoch, 3. Dezember 2008 | Interview

Passen ALM und agile Entwicklung zusammen? Teil 6

(Link zum Artikel: http://www.entwickler.de/business-technology/kolumnen/046378)
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Software soll zugleich wertschöpfend, kostengünstig, schnell einsetzbar und qualitativ hochwertig sein, aber auch der Entwicklungsprozess soll sich nachvollziehen lassen. Das sind die Herausforderungen vor denen Application Lifecycle Management (ALM) und agile Entwicklung als Lösungsangebote stehen.

Business Technology hat einige ALM-Lösungsanbieter zu diesen Aspekten befragt und wird in den kommenden Wochen deren Antworten veröffentlichen.

Heute: Jeremy Burton, CEO von Serena Software

Wie sieht Ihr Modell eines zeitgemäßen Application Lifecycle Managements aus?

Jeremy Burton: Wir haben jahrelange Erfahrungen bei der Entwicklung von ALM-Lösungen und Entwicklerwerkzeugen für IT- und Softwareprogrammierer. Wir entwickeln gerade eine neue Lösung, die die agile Methodologie unterstützt, gleichzeitig aber mit unseren bestehenden Anwendungen problemlos zusammenarbeitet. Unternehmen haben so die Möglichkeit, Agile einzusetzen und gleichzeitig mit einem der führenden Anbieter für IT- und Softwareentwicklung zusammenzuarbeiten.

Wie passen agile Methoden (Scrum, XP, Lean etc.) zu diesem Modell?

Burton: Wir entwickeln ein Produkt, das verschiedene agile Methodologien unterstützt und damit sehr flexibel ist. Zu Beginn konzentrieren wir uns auf Scrum: Wir werden eine Out-of-the Box-Konfiguration für Scrum haben. Die Lösung wird aber auch jede andere Methode mit entsprechenden Anwenderkonfigurationen unterstützen.

Wie unterstützen Ihre Lösungen agile Entwicklungsprojekte? Legt sich der Kunde damit auf eine Methode fest? Lassen sich beispielsweise Testing-Tools oder Projektmanagement-Tools einbinden?

Burton: Unternehmen können die Serena-Agile-Produkte in ihre eigenen festgelegten Prozesse integrieren. Im Hinblick auf Prozessoptimierung halten wir es mit einer nicht-traditionellen Methode: Wir bieten On-Demand Coaching und Training – und zwar bevor Interessenten unsere Lösung kaufen. Das Try-before-you-buy-Angebot erlaubt es dem Kunden sogar, Agile unverzüglich zu nutzen – ohne Training oder Kaufzusage.

Die agile Lösung ist Bestandteil unserer Mariner Project-und-Portfolio-Management- (PPM-)Lösung. Außerdem wird Support für die agile Methodologie in die Serena ALM Suite integriert. Die Lösung ist „mashable“ mit Serena Business Mashup, das für SOA entwickelt wurde.

Wo sehen Sie für ALM die Vorteile von agilen Entwicklungsprozessen und wo die Grenzen?

Burton: Wir unterstützen Agile in unseren Serena PPM und ALM Suiten, um Kundenwünschen gerecht zu werden. Immer mehr Kunden und Unternehmen entwickeln nach der agilen Methodik. Wir bieten ihnen die Tools an, mit denen eine Integration von Produkt- und Portfoliomanagement über alle Projekte – egal ob Agile oder nicht – hinweg effizient möglich ist.

Softwareentwickler können die Parameter der agilen Methodologie selbst definieren und damit für ihr Unternehmen oder ein spezielles Projekt maßschneidern. Wir versetzen Entwickler in die Lage, die besten Tools und Prozesse zu nutzen, um ihre Softwareprojekte zu verfolgen, zu validieren und umzusetzen.

Entwickeln Sie selbst agil? Wie und warum machen Sie das?

Burton: Wir setzen momentan generell bei der Softwareentwicklung – und nicht nur bei Serena Agile – Scrum ein. Wir werden unsere agile Lösung auch intern nutzen. Die Entwicklerteams nutzen dann einen agilen Prozess und Serena Agile, um ihre Arbeit zu bewältigen.

(ms)

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