Samstag, 31. Juli 2010 |
Der Schutz vor Datenverlust und eine Alternative zum eigenen Notebook werden in dieser Folge beschrieben.
In About Security #123 wurden Schutzmaßnahmen gegen Angreifer mit physischen Zugriff auf das Gerät vorgestellt: Schutz vor Diebstahl, vor unbefugtem Starten und vor unbefugtem Zugriff auf gespeicherte Daten. In About Security #124 wurde der Schutz vor entfernten Angreifern beschrieben: Schutz vor Belauschen und Manipulation der Kommunikation sowie vor Kompromittierung. Außerdem wurde die notwendige Synchronisierung von Notebook und lokalem Netz erwähnt, die dem Schutz vor veralteten Daten dient. Der letzte bei den Schutzmaßnahmen noch fehlende Punkt ist der
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Daten im lokalen Netz werden meist auf Servern gespeichert und von dort gesichert. Bei Notebooks im Außeneinsatz ist dieses Vorgehen nicht möglich, daher muss bei ihnen eine individuelle Datensicherung erfolgen. Dabei bieten sich zwei Verfahren an:
Damit ist das Thema "Sicherheit von Notebooks" vorerst abgeschlossen. Seit einiger Zeit gibt es eine interessante Alternative zum eigenen Notebook, sofern man nur wenige Programme und Daten benötigt: U3-USB-Sticks.
Der erstmals im Januar 2005 vorgestellte U3-Standard wurde von einer Reihe von USB-Speicherherstellern entwickelt, um unter Windows 2000, XP und Vista dafür geeignete Programme, ohne vorherige Installation und ohne Daten auf dem lokalen Rechner zu hinterlassen, von einem USB-Stick zu starten. Ein spezielles Programm auf dem U3-USB-Stick, das U3-Launchpad, dient der Konfiguration des USB-Sticks, z.B. der Verwaltung der Anwendungen und dem Aktivieren eines Passwortschutzes.
Mit U3-USB-Sticks ist es möglich, auf einem beliebigen geeigneten Windows-PC die eigenen Programme (sofern für U3 geeignet) ohne vorherige Installation direkt zu starten. Wird der USB-Stick nach erledigter Arbeit wieder aus dem PC herausgezogen, bleiben keine eigenen Daten auf dem fremden PC zurück, da diese ausschließlich auf dem eigenen USB-Stick gespeichert werden. Dadurch ist es möglich, auf einem fremden Rechner, z.B. in einem Internet-Cafe, Dokumente per E-Mail über die eigene Thunderbird-Portable-Version zu empfangen bzw. zu versenden und mit der eigenen OpenOffice-Version zu bearbeiten, ohne auf dem fremden Rechner vertrauliche Daten zu hinterlassen. Dieser an sich sehr sinnvolle Ansatz hat leider zwei Haken: Zum einen könnte ein auf dem fremden Rechner laufendes Programm natürlich die darauf bearbeiteten Daten ausspionieren. Zum anderen sehen es Systemadministratoren inzwischen meist ungern, wenn fremde USB-Sticks an ihre Rechner angeschlossen werden, vom Start fremder Programme ganz zu schweigen.
Dies ist auch ein Thema der nächsten Folge, dann geht es um die Gefahren durch fremde Hardware.
Wenn Sie Fragen oder Themenvorschläge haben, können Sie diese gerne an die angegebene E-Mail-Adresse senden oder im Security-Forum einbringen!
About Security – Übersicht zum aktuellen Thema "Mobile Security - Notebooks und fremde Hardware"