Donnerstag, 24. Mai 2012 |
Google hat das Sicherheitsmodell von Chrome OS veröffentlicht. Ein Schädling schleust Pornos auf infizierten Rechnern ein, Fake-Blogs führen zu Fake-Virenscannern, ein Facebook Easter Egg wurde für einen Schädlingsbefall gehalten, und Fedora 12 wird unsicher konfiguriert ausgeliefert. Im Threat Research & Response Blog von Microsofts Malware Protection Center gibt es einen Überblick über die Bedrohungen im November, und Bruce Schneier berichtet in seinem Blog über 'A Taxonomy of Social Networking Data'. Avira ändert sein Update-System, was den einmaligen Download von ca. 25 MByte pro Installation erfordert, was wiederum zu Problemen durch die hohe Belastung der Update-Server führen könnte. Und McAfee hat ein bösartiges Java Applet entdeckt, das sich als angebliches Video tarnt.
Google hat das Sicherheitsmodell von Chrome OS veröffentlicht. Ryan Naraine hat das ganze zusammengefasst, außerdem gibt es von Google ein Video mit Erläuterungen:
Roger Thompson von AVG berichtet über einen Schädling, der angeblich auf dem System gefundene Pornobilder anzeigt, die sich danach im Browser-Cache befinden. Die dann einem Dritten zu erklären, könnte schwierig werden.
Trend Micro berichtet über Fake-Blogs, die ihren Besuchern, sofern sie von einer Suchmaschine kommen, einen Fake-Virenscanner unterschieben. Beim direkten Aufruf über die URL werden dagegen harmlose Bilder angezeigt.
Graham Cluley von Sophos berichtet über einen Scherz mit einem Facebook Easter Egg, der fast nach hinten losgegangen wäre, da das Opfer von einem Schädlingsbefall ausging.
Fedora 12 erlaubt normalen Benutzer die Installation signierter Pakete aus ebenfalls signierten Repositories, ohne davor das root-Passwort einzugeben. Ein Workaround wurde z.B. im Handler's Diary des ISC veröffentlicht.
Carsten Eilers