Montag, 13. April 2009 - aktualisierte Meldung
Kombination des Default-Download-Verzeichnisses von Safari (dem Desktop) und der Behandlung ausführbarer Dateien durch den Windows-Desktop erlaubt über eine bösartige Webseite die Ausführung beliebigen Codes
Lösung:
Nachtrag 3.6.:
Ursache der Schwachstelle ist lt. Aviv Raff das Zusammenwirken von Safaris
Default-Download-Verzeichnis und einer altbekannten Schwachstelle im
Internet Explorer.
Lt. Raff kann die Schwachstelle auch ausgenutzt werden, wenn das
Download-Verzeichnis in Safari geändert wird. Als Workaround bleibt damit
nur, auf die Nutzung von Safari zu verzichten, bis eine Lösung
veröffentlicht wird.
Nachtrag 13.6.:
Lt. Liu Die Yu liegt das Problem darin, dass der Internet Explorer
DLL-Dateien zuerst vom Desktop zu laden versucht, wenn die Dateinamen
entsprechedn präpariert sind.
Liu Die Yu hat auch eine weitere Angriffsmöglichkeit gemeldet: Ein
Angreifer kann einen als legitimes Icon getarnten Shortcut dazu nutzen, den
Benutzer beliebige Befehle unterzuschieben, wenn der das Icon anklickt.
Nachtrag 20.6.:
Apple hat die Schwachstelle in Safari Version 3.1.2 behoben, indem eine
Nachfrage vor automatischen Downloads eingefügt und das
Default-Download-Verzeichnis geändert wurde.
Die Schwachstelle im Internet Explorer ist weiterhin vorhanden und kann
evtl. über andere Programme und/oder Social Engineering ausgenutzt werden.
Nachtrag 14.4.09:
Microsoft hat die Schwachstelle in Windows behoben.