Sonntag, 12. Februar 2012


Security aktuell

Mittwoch, 21. April 2010 - aktualisierte Meldung

0-Day-Schwachstelle erlaubt Ausführung beliebigen Codes

Mindestens eine Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt
Systeme:
Multi, Unix, Linux, Mac OS X, Windows
Programm:
Adobe Reader
Programmversion:
< 8.2, < 9.3
Lösung:
Laut Avira handelt es sich um eine Pufferüberlauf-Schwachstelle, der bisher beobachtete Exploit ist für die Windows-Version.
Laut der ShadowServer Foundation befindet sich die Schwachstelle in einer JavaScript-Funktion, daher kann als Workaround JavaScript ausgeschaltet werden.
Nachtrag 16.12.:
Adobe hat ein Security Advisory veröffentlicht.
Updates wurden für den 12. Januar 2010 angekündigt, als Workaround kann in Version 8.1.7 und 9.2 das JavaScript Blacklist Framework verwendet werden, ansonsten schützt das Ausschalten von JavaScript vor den Angriffen.
Da ein Exploit für das Metasploit Framework veröffentlicht wurde, ist in Kürze mit weiteren Angriffen zu rechnen.
Nachtrag 4.1.10:
Es wurden weitere Angriffe gemeldet.
Nachtrag 13.1.10:
Diese und weitere Schwachstellen, die ebenfalls die Ausführung beliebigen Codes sowie Script Injection und DoS-Angriffe erlauben, wurden in Version 8.2 und 9.3 behoben.
Adobe weist darauf hin, das Adobe Reader 7.x und Acrobat 7.x für Windows, Mac OS X und Unix sowie der Adobe Reader 8.x für Unix nicht mehr unterstützt werden.
Nachtrag 22.4.10:
Adobe hat eine weitere behobene Schwachstelle zugegeben, die sich im Download Manager Atlcom.get_atlcom ActiveX Control befand und die Ausführung beliebigen Codes erlaubte.
Quellen:
Gefährdungsstufe:
Gefährdungsstufe: 5 - sehr hoch
5 - sehr hoch Erklärung
Status:
Patch OK Erklärung
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