Groovy für Java-Entwickler
Groovy als Sprache bietet dynamische Eigenschaften, ausdrucksstarke Syntax, eingebaute Datentypen und Integration mit Java. Alle diese Eigenschaften und Vorzüge von Groovy bündeln sich in Grails, Groovys Webapplikations-Framework.
Groovy everywhere
Mit dem gesammelten Wissen vorangegangener Artikel der Groovy-Serie im Java Magazin im Rucksack machen wir uns nun daran, kleine Applikationen zu bauen, die durch geschickte Kombination der Groovy-Sprachmerkmale überraschend einfache Lösungen aufzeigen. In unser Blickfeld fallen hier eine kleine Aufgabe zur Textanalyse, ein Rich-Client-Bildbetrachter für flickr und einen SOAP-Client und -Server mit Groovy.
First class citizens: Zahlen, Strings, Reguläre Ausdrücke, Listen, Maps, Ranges und Closures
Die Teile 1 und 2 der Groovy-Serie haben gezeigt, wie man Groovy in Java-Projekten einsetzt, um von Groovys dynamischen Eigenschaften und seiner ausdrucksstarken Syntax zu profitieren. Diese Folge stellt die Datentypen vor, die Groovy als "first class citizens" unterstützt: Zahlen, Strings, Reguläre Ausdrücke, Listen, Maps, Ranges und Closures. Die bevorzugte Stellung dieser Typen ergibt sich aus den literalen Deklarationsmöglichkeiten und den standardmäßig verfügbaren Operatoren. Duch diese bevorzugte Behandlung gehen gerade die häufigen Programmieraufgaben sehr viel leichter von der Hand.
Klassen- und Objektnotation, Referenzierungsmöglichkeiten, Operatoren, Kontrollstrukturen und Meta-Objekt-Protokoll
Im ersten Teil der Groovy-Serie haben wir gezeigt, wie man Java-Projekte um die dynamischen Eigenschaften von Groovy ergänzen kann. Der zweite Teil stellt nun die ausdrucksstarke Syntax von Groovy vor, die es erlaubt, Sachverhalte mit den denkbar einfachsten Mitteln kompakt und verständlich abzubilden. Zu diesen Mitteln gehören die von Java vertraute Klassen- und Objektnotation, vereinfachte Referenzierungsmöglichkeiten, mächtige Operatoren und erweiterte Kontrollstrukturen und – wie immer in Groovy – das Meta-Objekt-Protokoll.
Dynamischer Nachwuchs
Java bezeichnet zwei sehr verschiedene Dinge: die Programmiersprache und die Laufzeitumgebung. Mit dem JSR 241 standardisiert der JCP erstmals eine weitere Sprache für diese Umgebung: Groovy. Im Gegensatz zur Java-Sprache erlaubt Groovy dynamische Konstruktionen, wie man sie sonst nur von Sprachen wie Ruby, Python, Lisp oder Smalltalk kennt. Unsere Groovy-Serie zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Java-Projekte mit Groovy elegant ergänzen können.