Samstag, 11. Februar 2012


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Dienstag, 14. März 2006 | News

IBM-Studie: Bedrohung durch Cybercrime wächst

(Link zum Artikel: http://www.entwickler.de/business-technology//027427)
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Laut dem neuesten IBM B2B Security Survey nehmen Unternehmen die zunehmende Internet-Kriminalität besonders ernst. Drei Prozent der IT-Verantwortlichen in deutschen Unternehmen gehen davon aus, dass Cybercrime eine größere Bedrohung für ihre Firma darstellt als herkömmliche Kriminalität. International wird diese Einschätzung von 40 Prozent der Unternehmen geteilt. Im Rahmen der Studie wurden 3.000 IT-Verantwortliche internationaler Unternehmen in 17 Ländern telefonisch befragt.

Die Mehrheit der Befragten -- und fast drei Viertel der Deutschen -- ist der Auffassung, dass die Schäden durch Cybercrime größer sind als jene durch andere Verbrechen. Diese Kosten entstehen vor allem durch Umsatzverluste, Ruf- und Markenschädigung und den Verlust von Kunden. Dabei geht die Gefahr zunehmend von organisierten kriminellen Gruppen mit dem entsprechenden technischen Fachwissen aus und weniger von einzelnen Hackern, so die Einschätzung einer großen Mehrheit der IT-Verantwortlichen.

Unternehmen in Deutschland und weltweit schützen sich hauptsächlich durch Intrusion Detection/Prevention Technologien und regelmäßige Upgrades ihrer Firewalls. 65 Prozent der deutschen Unternehmen fühlen sich dadurch angemessen gegen organisierte Internet-Kriminalität geschützt.

Laut dem IBM B2B Security Survey halten besonders deutsche Unternehmen Cybercrime für bedrohlicher als der internationale Durchschnitt. 63 Prozent der befragten 150 deutschen IT-Verantwortlichen geben an, dass Internet-Kriminalität eine größere Bedrohung für ihr Unternehmen darstellt als herkömmliche Kriminalität. Mit dieser Einschätzung liegen die deutschen Unternehmen deutlich über dem internationalen Durchschnitt (40 %) der befragten IT-Verantwortlichen. Nur 10 Prozent der Deutschen -- aber 30 Prozent aller Befragten -- empfinden hingegen konventionelle Kriminalität als größere Bedrohung für ihr Unternehmen.

Sowohl in Deutschland (88 %) als auch im internationalen Umfeld (84 %) sind die Befragten der Meinung, dass Internet-Kriminalität kaum noch von einzelnen Hackern verübt wird, sondern meist von organisierten Gruppen mit dem entsprechenden technischen Spezialwissen. Eine Gefahr wird auch durch größtenteils ungeschützte Computersysteme in Entwicklungsländern gesehen, die als Ausgangspunkte für Internet-Kriminalität dienen können. Außerdem gehen 62 Prozent der deutschen IT-Verantwortlichen davon aus, dass die Sicherheit von Unternehmen zunehmend "von innen" bedroht wird, etwa durch Industriespionage der eigenen Mitarbeiter. Damit liegen die deutschen Befragten leicht unter dem internationalen Durchschnitt von 66 Prozent.

Trotz dieser Einschätzungen fühlt sich mehr als die Hälfte (59 %) der Unternehmen weltweit ausreichend gegen organisiertes Cybercrime geschützt. Bei den deutschen Unternehmen sind es sogar fast zwei Drittel (65 %).

(fs)

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