Samstag, 31. Juli 2010 |
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Die Web-2.0-Technologien verbessern die Informationsbereitstellung und das Wissensmanagement in Unternehmen. Auf der KnowTech, der 8. Konferenz zum Einsatz von Wissensmanagement in Wirtschaft und Verwaltung, stellte Bitkom-Vizepräsident Heinz Paul Bonn den aktuellen Bitkom-Trendreport Wissensmanagement 2006-2010“ vor. Demnach bereichern immer mehr Technologien wie Instant Messaging, Web-Konferenzen, Blogs, Podcastings oder Wikis – bekannt als Web-2.0-Technologien oder Social-Networking-Werkzeuge – die Wissensarbeitsplätze in Unternehmen.
Im Gegensatz zu früheren Wissensmanagement-Ansätzen, die sich eher über eine passive Informationszufuhr auszeichneten, sei der Vorteil von Web-2.0 die virtuelle Zusammenarbeit, der Austausch von Informationen und die Generierung von Wissen. Ziel des Wissensmanagement ist, sämtliche Daten und Informationen sowie das gesamte Wissen, das die Mitarbeiter für die Erledigung ihrer Aufgaben benötigen, verfügbar zu machen. „Wissensmanagement wird immer mehr zu einem strategischen Faktor für Unternehmen, selbst für Mittelständler“, sagte Bonn. Denn derzeit entstünden viele neuartige globale Wertschöpfungs-Netzwerke. Leistungen und Lösungen für Kunden werden parallel von Großunternehmen sowie kleinen und mittleren Unternehmen erarbeitet. Solche Produkte und Dienstleistungen seien sehr wissens- und informationsintensiv.