Samstag, 11. Februar 2012 |
| |
Für einen peinlichen Zwischenfall hat Google gesorgt. Der Suchmaschinenbetreiber versendete einen schon seit Februar bekannten E-Mail-Wurm über seine E-Mail-Video-Group. In einer offiziellen Stellungnahme entschuldigt sich Google nun bei rund 50.000 Blogteilnehmern und empfiehlt den Einsatz von Antiviren-Software, um den Wurm zu entfernen. Der unter dem Namen Kama Sutra bekannt gewordene Wurm ist in der Lage, Dateien zu überschreiben.
Aber auch bei Wikipedia ist Vorsicht geboten: Getarnt als warnender Eintrag vor dem Computerwurm W32.Blaster führt der angegebene Link nicht zur Installation eines Patches, sondern zu einem Trojaner-Download. Die auf den ersten Blick täuschend echte E-Mail ist über die unsinnige Absender-Adresse aber leicht zu identifizieren. Zudem dürfte die Seite bereits vom Netz genommen worden sein.
Ein weiterer Betrugsversuch betrifft das Portal MySpace. Wie Sicherheitsexperten der Firma Websense mitteilten, werden derzeit Videos verbreitet, die so aussehen als stammen sie von YouTube. Tatsächlich verlinken diese Videos auf eine gefälschte Domain namens "youtube.info". Will man das Video ansehen, installiert sich das Adware-Programm Zango Cash in der Toolbar der Anwender.