Samstag, 11. Februar 2012 |
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Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter in deutschen Unternehmen wird in den nächsten Jahren durch den demografischen Wandel steigen. Um dennoch die heutige Wissens- und Innovationsdynamik beibehalten zu können, gibt es derzeit eine neue Welle von Wissenstransfer-Initiativen in Unternehmen und Organisationen – laut Bitkom "Trendreport Wissensmanagement" sind diese jedoch insgesamt noch nicht ausreichend.
Wissensmanagement hat die Phase der produktiven Nutzung in Unternehmen längst erreicht. Jetzt soll es besser mit Nachbardisziplinen wie Personal- und Innovations-Management verzahnt werden. "Das Management von Wissensarbeit und Lernen rückt in Deutschland stärker in das Zentrum der Unternehmensstrategien", sagt Dr. Peter Schütt, Vorstand des Bitkom-Arbeitskreises Wissensmanagement. Schließlich erzeugen in der deutschen Wirtschaft wissensintensive Arbeiten einen Großteil der Wertschöpfung. "Zudem kann Wissensmanagement die Kontinuität von Geschäftsprozessen gewährleisten, selbst wenn Wissensträger ausfallen oder das Unternehmen verlassen", so Schütt.
Ziel des Wissensmanagements ist, die Effizienz von Wissensarbeit zu steuern und letztlich zu erhöhen: Beispielsweise sollen Mitarbeiter möglichst einfach an Informationen kommen, die sie zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben benötigen. In der Vergangenheit blieben viele Wissensarbeit-Initiativen auf halbem Wege stehen, so der Bitkom, denn für die Umsetzung in den Unternehmen gelang es mit den zur Verfügung stehenden Mitteln nicht überall, die Nutzer auf einer breiten Basis in die organisatorischen und systemtechnischen Lösungen einzubinden.
Der Trendreport bildet auch eine Diskussionsgrundlage für die KnowTech 2007,den 9. Kongress zum IT-gestützten Wissensmanagement am 28. und 29. November in Frankfurt am Main.