Samstag, 11. Februar 2012 |
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Google hat mit der Google App Engine einen eigenen, gehosteten Web-Application-Stack bereitgestellt, der es Webentwicklern erlaubt, ihre Anwendungen auf Googles Infrastruktur auszulagern. Die Plattform basiert dabei – wohl auch Dank Guido van Rossum, der seit 2005 mit im Team von Google sitzt – zunächst auf Python, allerdings sind weitere Sprachen für künftige Releases der App Engine in Planung.
Zurzeit ist die Plattform noch in der Betaphase – das bedeutet, der Zugang ist auf die ersten 10 000 Entwickler beschränkt und es steht zudem nur der Free Account mit 500 MB Speicher zur Verfügung. Außerdem ist die Bandbreite gegenwärtig noch auch 10 GB pro Tag begrenzt, bei bis zu 200 Millionen Megazyklen am Tag an CPU-Zeit. Dafür bietet die Plattform schon jetzt:
Mit dem neuen Angebot tritt Google in deutliche Konkurrenz zu Web-Service-Angeboten wie zum Beispiel vom Amazon (S3, EC2 und SimpleDB), verfolgt aber einen etwas anderen Ansatz, indem diese verschiedenen Services hier unter einem Dach angeboten werden. Das kann für Webentwickler attraktiv sein, allerdings zu dem Preis, einzelne Ressourcen weniger flexibel einsetzen zu können, als über Amazon. Zudem mag der ein oder andere Nutzer auch vor der "Datenkrake Google" zurückschrecken. Wer damit jedoch leben kann und sich am Sandbox-Modus und den Limitierungen aus Sicherheits- und Performancegründen nicht stört, wird mit der Google App Engine sicherlich einen idealen Spielplatz für seine Webanwendungen finden.