Donnerstag, 24. Mai 2012 |
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Ein Studententeam des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts (HPI) hat in Zusammenarbeit mit Canonical, dem kommerziellen Sponsor von Ubuntu, das Programm UbuntuBuilder entwickelt. UbuntuBuilder soll es ermöglichen, Softwarepakete automatisch neu erstellen zu lassen, Probleme zu identifizieren und einen Überblick über die enthaltenen Pakete zu erstellen. Linux-Distributionen besitzen Programme, mit denen Benutzer verwalten können, welche Softwareteile (de)installiert werden sollen. Die Programme garantieren aber nicht, dass alle Softwareteile konsistent erstellt wurden.
Laut Projektsprecher Paul Römer haben Entwickler mit UbuntuBuilder die Möglichkeit, das gesamte Betriebssystem auf der gleichen Softwarebasis automatisch neu erstellen zu lassen. Die Programmierer werden dabei automatisch über Probleme informiert, die auf defekte Pakete zurückzuführen sind. Um die Fehlersuche zu unterstützen, können die Abhängigkeiten einzelner Pakete in grafischer Form dargestellt werden.
Das Projekt entstand im HPI-Fachgebiet "Operating Systems and Middleware" von Prof. Andreas Polze und wurde von Dr. Martin von Löwis betreut. UbuntuBuilder wird der Entwicklergemeinschaft als freie Software zur Verfügung gestellt. Eine offizielle Veröffentlichung erfolgte noch nicht, der Quellcode ist jedoch über die Launchpad-Seite der Entwickler verfügbar. Ob es bei dem Namen UbuntuBuilder bleiben kann, ist noch unklar, da es bereits eine Webseite gleichen Namens gibt, die nichts mit Software zu tun hat.