Samstag, 11. Februar 2012 |
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Microsoft warnt in einem
Security Advisory
vor einer kritischen Schwachstelle im ActiveX-Control
snapview.ocx des
Access Snapshot Viewers.
Das ActiveX-Control kann über eine entsprechend präparierte
Webseite ausgenutzt werden, um automatisch eine Datei in ein beliebiges
Verzeichnis auf dem Rechner des Besuchers dieser Seite zu speichern. Wird
darüber ein Programm in das Startup-Verzeichnis von Windows
geschrieben, wird es danach automatisch bei der nächsten Anmeldung
eines Benutzers gestartet. Ebenso ist es möglich, ein Programm in ein
beliebiges anderes Verzeichnis zu schreiben und danach den Benutzer
über Social Engineering dazu zu veranlassen, dieses Programm zu
starten.
Laut Microsoft wird die Schwachstelle zur Zeit für gezielte Angriffe ausgenutzt. Betroffen ist der Snapshot Viewer für Access 2000, 2002 und 2003, der sowohl mit Access und den entsprechenden Versionen von MS Office als auch als eigenständiges Programm vertrieben wird.
Zur Zeit ist noch keine Lösung verfügbar, Microsoft untersucht die Schwachstelle noch. Als Workaround kann das Killbit für das ActiveX-Control gesetzt werden. Allgemeine Informationen über das Killbit gibt es in einem Knowledgebase-Artikel, Informationen speziell für diesen Fall im Bereich 'Suggested Actions' des Security Advisories, in der auch weitere Workarounds vorgeschlagen werden.
Carsten Eilers