Samstag, 11. Februar 2012 |
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Sophos versucht, die Ausnutzung der von Microsoft am Patchday geschlossenen Schwachstellen vorauszusagen. Es gibt mal wieder Bilder-Spam, und über Facebook werden Benutzer auf Seiten mit angeblichen Video-Codecs gelockt. Außerdem gibt es zwei neue Tools, und im Handler's Diary des ISC wurde wieder ein Beitrag zum 'Cyber Security Awareness Month' veröffentlicht: Day 15 - Containing the Damage From a Lost or Stolen Laptop.
Nicht nur Microsoft versucht, die Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der am Patchday geschlossenen Schwachstellen vorherzusagen, auch Sophos versucht sich für einige der Schwachstellen als Hellseher. Vielleicht sollte man die verschiedenen Vorhersagen mal sammeln und mit der tatsächlichen Entwicklung vergleichen.
Symantec hat einen auffallenden Anstieg an Bilder-Spam beobachtet. Der Spam enthält nichts neues, aber das die Spammer auf einen inzwischen eigentlich abgehakten Trick zurückgreifen ist merkwürdig: Die meisten Spamfilter fischen diesen Müll inzwischen problemlos raus.
Laut F-Secure gibt es einen deutlichen Anstieg an über Facebook verteilter Schadsoftware. Bisher zwar wohl hauptsächlich in Hongkong, aber mit einer Ausbreitung solcher Angriffe ist ja immer zu rechnen. Die Angriffe erfolgen nach dem altbekannten Muster "Eine Nachricht eines Freundes führt zu einer Seite mit einem Video, für das ein Codec installiert werden muss". Zwar ist die Nachricht nicht von einem Freund und der Codec kein Codec, aber anscheinend funktioniert dieser inzwischen alte Trick immer noch.
SCRT hat ein Tool zur Suche nach und Ausnutzung von SQL-Injection-Schwachstellen in MySQL-Datenbanken veröffentlicht: Mini MySqlat0r ist in Java geschrieben und besteht aus einem Crawler-, einem Test- und einem Exploiter-Modul.
Die neueste Beta-Version des Schwachstellenscanners OpenVAS (Open Vulnerability Assessment System, ein Nessus-Fork) wurde um die Unterstützung von OVAL, der Open Vulnerability and Assessment Language, erweitert. Dadurch können OVAL-Beschreibungen für Schwachstellentests verwendet werden.
Carsten Eilers