Samstag, 11. Februar 2012 |
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Verscherzt es sich MySQL mit seinen Kunden? Nachdem selbst MySQL-Mitgründer Michael Widenius zur Vorsicht mit MySQL geraten hat, halten auch andere MySQL-User ihre Kritik nicht länger zurück. Kevin Burton, Gründer des Webcrawlers Spinn3r, hat einige Punkte zum Thema Destroying MySQL chronologisch in seinem Blog zusammengestellt. Das Ergebnis ist ein handlicher (und sicherlich auch streitlustiger) 11-Punkte-Plan, wie sich der Ruf von MySQL gründlich in den Sand setzen lässt.
I don’t think MySQL deliberately set out to accomplish this goal but they seem to be doing a good job. Kevin Burton, 2008
Unterm Strich läuft es für Kevin darauf hinaus, dass er seine für das Jahr 2009 geplanten Ausgaben für Investitionen in seine MySQL-Infrastruktur (in Höhe von 20 bis 30 tausend US-Dollar) künftig lieber in die Hände von Dienstleistern wie Percona, Proven Scaling oder auch Open Query legt. Diese Unternehmen würden gründlichere Patches und Entwicklungen für eine MySQL-Infrastruktur bereitstellen, als MySQL selbst.
Fairerweise muss man feststellen, dass es auch User gibt, bei denen beispielsweise MySQL 5.1 stabil im Einsatz ist. Die aktuelle Diskussion um bekannte Bugs in den GA-Releases von MySQL wird jedoch einiges auf den Prüfstand stellen. Wir stellen die Frage: Vertrauen Sie noch auf MySQL oder wird Ihre Infrastruktur auch schon von speziellen Dienstleistern betreut?