Donnerstag, 24. Mai 2012


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Montag, 23. November 2009 | News

Eclipse e4 1.0 M2

(Link zum Artikel: http://www.entwickler.de/jaxenter//052550)
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Der zweite Meilenstein des Eclipse e4-Projekts 1.0 steht zum Download bereit. e4 ist das Eclipse-Inkubator-Projekt, in dem zurzeit die Technologien entwickelt werden, die im Juli 2010 in das Eclipse SDK 4.0 einfließen sollen - quasi die neue Generation der Eclipse-Plattform.

Worum es bei Eclipse 4.0 geht, erklärt e4-Project-Lead Mike Wilson in einem Interview mit dem Eclipse Magazin. Wie würde Mike den Schritt von Eclipse 3.x zu Eclipse 4.0 in wenigen Worten beschreiben?

Das wichtigste Design-Ziel von Eclipse 4.0 ist, die Entwicklungsarbeit mit Eclipse – sowohl was neue Plug-ins als auch den SDK-Code selbst angeht – einfacher und schneller zu gestalten, ohne wirklich jeden Aspekt der Eclipse-Interna verstehen zu müssen. Bei der Umsetzung dieses Projektziels wird es als Nebeneffekt natürlich auch einfacher, den Code in neue Richtungen zu lenken. Neu aufkommende Communities sollen schneller in die Arbeit mit Eclipse einsteigen können. Genauso soll es viel einfacher werden, neue Technologien in Eclipse einzubinden. Mike Wilson

In der vorliegenden Version e4 1.0 M2 gibt es Neuerungen beim e4-Plattform- und dem XWT-Subprojekt zu vermelden.

Platform
  • Ein refaktorisiertes UI-Modell soll für die Trennung von Modelldaten und Umgebungsregeln sorgen. Dabei soll jeder e4-UI-Code gegen einen "Data Layer" programmiert werden, was eine größere Flexibilität beim Management der Modellumgebung durch den Client erlauben soll.
  • e4 verfügt nun über eine Event-Bus-Architektur basierend auf einem Publish/Subscribe-Pattern.
  • Die "OpenSocial Gadgets" können nun über Views in Eclipse geöffnet werden. Gadgets sind wiederverwendbare Web-UI-Komponenten, die der OpenSocial Gadgets API Specification genügen. Verschiedene Gadgets wie Twittergadget, Taschenrechner oder "Remember the Milk" stehen auf dem OpenSocialGadgets Wiki zur Verfügung.
XWT
XWT steht für "Declarative Widgets in XML". Fachautor Marc Teufel schreibt dazu im aktuellen Entwickler-Magazin:
Das, was heute die Windows Presentation Foundation (WPF) für .NET darstellt, könnte morgen XWT für Eclipse werden: Ein Framework, mit dem grafische Oberflächen nicht mehr durch Code, sondern durch XML (Stichwort XAML) aufgebaut werden. Marc Teufel
Neu bei XWT ist u.a.:

  • Der ComboViewer von JFace kann nun über die Standard-JFace-Klasse auf die selbe Weise definiert werden wie ListViewer und TableViewer.
  • Vereinfachte Deklaration des JFace-Viewers
  • Die neue Klasse ViewerFilter definiert einen Filter im JFace-Viewer, um gezielt Elemente zur Anzeige zu bringen.
Beispiele und Tests
Außerdem stehen im e4-Inkubator neue abstrakte Testklassen in der "Modeled-UI-Test-Infrastruktur" zur Verfügung, die das Testen von e4-basierten Anwendungen erleichtern sollen.

Alle neuen Features und Bugsfixes werden im New & Noteworthy beschrieben. Der nächste Meilenstein von e4 ist laut e4-Wiki für den 8. Januar 2010 angesetzt. Nach sechs Meilensteinen sollen die Arbeiten im e4-Projekt im Juli 2010 zur Veröffentlichung des Eclipse SDK 4.0 führen.

Wer mehr über e4 erfahren möchte, dem sei die neue Serie im Eclipse Magazin "On the Road to Eclipse 4.0" empfohlen. Im ersten Teil der Serie findet sich im aktuellen Eclipse-Magazin das vollständige Interview mit Mike Wilson sowie Artikel zum neuen e4-Programmiermodell (von Boris Bokowski) und zur flexiblen Ressourcenverwaltung in e4 (von Serge Beauchamp).

(hs)

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