Donnerstag, 24. Mai 2012 |
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Brandon Savage hat sich einer düsteren Seite der Programmierung angenommen: Den vergessenen oder aus Faulheit vernachlässigten Pflichten eines Entwicklers. In diesem speziellen Fall der Formatierung von Daten.
Beinahe jedem dürfte dieses Problem bekannt vorkommen: Ein mühevoll ausgefülltes Formular, jede Eingabe mehrfach überprüft, den Kampf mit dem CAPTCHA gewonnen. Ein Lächeln schleicht sich unversehens in die Mundwinkel, siegessicher schickt man die Daten des Formulars auf die Reise. Doch das dicke Ende kommt meist zum Schluss – die Kreditkartennummer wurde mit Leerzeichen eingegeben. Ja, wer macht denn so was? Oder wer bildet sich ein, eine Telefonnummer wegen der besseren Lesbarkeit mit einem Trennstrich zwischen Vorwahl und eigentlicher Telefonnummer einzgeben?
Genau das moniert Brandon Savage in seinem Artikel Data Formatting: It IS Our Job. Wieso wird die Formatierung der Daten dem Anwender überlassen? Wieso setzen einige Entwickler voraus, dass der Anwender weiß, wie genau das Skript die Daten erwartet? Und das gelte nicht nur für die oben genannten Beispiele. Auch für die Datumsformatierung bietet PHP Funktionen, mit denen man viel Ärger über vermaledeite Formulare abwenden kann.
The bottom line here is that data formatting is our job as developers. We have an obligation to make the forms we create as easy to use as we can; it is not the job of the end user to send us data that matches the format of what we want. We should be prepared to format the data ourselves, and ask the user for help only when the data they submit is incompatible with what we’re trying to accomplish.Brandon Savage, 2009
Anhand einer simplen Funktion zur Formatierung von Telefonnummern versucht er, einen Denkanstoß zu geben. Die Quintessenz des Artikels: Entwickler, überwindet euren inneren Schweinehund und nehmt euch die Zeit, dem User arbeit abzunehmen. This is the point of feedback; use it wisely.