Freitag, 25. Mai 2012


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Donnerstag, 9. September 2010 | News

Mehr Speed für Eclipse PDT und Zend Studio

(Link zum Artikel: http://www.entwickler.de/php//056906)
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Könnten die Eclipse PDT und das Zend Studio einen Performance-Schub gebrauchen? Die Frage darf jeder Entwickler für sich beantworten, zumindest möglich ist eine Optimierung allemal. Insbesondere das Zusammenspiel mit der H2 Database Engine (die im Kern der den beiden Tools zugrundeliegenden Helios-Plattform werkelt) lässt sich noch verbessern, so Zviki Cohen in seinem Artikel in der Zend DevZone.

Da die Eclipse PDT, genauso wie das Zend Studio die Arbeitsdaten intern mit Hilfe der H2-Engine verarbeiten, sieht Zviki auch genau hier den Schlüssel zur Performance-Optimierung - und stellt einen passenden 5-Punkte-Plan gleich mit vor:

  • Virusscanner abschalten (hier: das Scannen der Datenbankfiles unterbinden).
  • Schnellen Speicher benutzen (also den Workspace besser auf HDD/SSD als auf dem USB-Stick ablegen).
  • Die JVM aktuell halten.
  • Bei Problemen: Die Datenbank löschen (der automatische Wiederherstellungsprozess für eine defekte DB kann viel Zeit kosten. Meist ist es einfacher, die DB zu löschen - die Daten selbst lassen sich in Notfall auch wieder aus dem Projekt rekonstruieren).
  • Die DB von automatischen Backuplösungen ausschließen (da sich die Inhalte der DB beständig ändern, nimmt ein Backup der Daten entsprechend Zeit in Anspruch - da sie sich im Notfall rekonstruieren lassen, kann man sich das Backup auch sparen).

Für Zviki haben sich diese Five tips for speeding up Eclipse PDT and Zend Studio in der Praxis gut bewährt. Wir stellen die Frage: Mit welchen Mitteln halten unsere Leser ihre Entwicklungsumgebung geschmeidig?

(rl)

Kommentare

Gravatar Aljoscha Rittner 09.09.2010
um 13:12 Uhr
Moin!

Da gleichen sich die Anforderungen von Eclipse und NetBeans. Das Indizieren von Projekten ist begleitet von massiven Festplattenzugriffen. Eclipse auf einer H2, NetBeans direkt im File-System per Lucene. Für NetBeans haben wir eine FAQ (siehe http://wiki.netbeans.org/FaqScanningAndIndexingPerformanceHints), die viele Tipps zum optimieren beschreibt. Auch hier gilt: Schnelle Platte, bloß keine Remote FileSystems, Virenscanner ausschließen und viel RAM. Aber auch Optimierungen des gc und ein paar experimentelle Kommandozeilenparameter.

Klar, ein Endanwender will, dass es sofort funktioniert. Möglichst ohne Tweaks und voll automatisch. Aber leider sind die Anforderungen der Projekte so unterschiedlich, dass es wohl nie eine optimale Lösung geben kann. Auch gibt es massive Unterschiede zwischen PHP und Java Projekten. Große PHP Projekte sind da teilweise deutlich anspruchsvoller. Java ist da stringenter mit seiner Typsicherheit.

Beste Grüße!
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