Ann-Cathrin Klose

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Ann-Cathrin Klose

Ann-Cathrin Klose hat allgemeine Sprachwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz studiert. Seit Februar 2015 verstärkt sie das Team von Software & Support Media, seit 2017 ist sie als Redakteurin im Team von entwickler.de und für das Entwickler Magazin tätig.

Standard-Formulare im Internet und die harte Realität

Wer als Deutscher etwas in einem amerikanischen Onlineshop bestellen möchte, muss erst einmal seinen Namen und seine Adresse korrekt eingeben. Das Eszett muss dabei zum Doppel-s werden, das ü zum ue. Das Paket kommt aber natürlich trotzdem an. Was ist allerdings mit Nachnamen, deren Länge jede Vorgabe sprengt, wie im Hispanischen? Wie steht es um das ñ im Spanischen, das dänische Ø oder das türkische Ş? Und spätestens an asiatischen Namen scheitern dann fast alle Formulare im Web.

Internet auf dem Smart TV?

Sind alle internetfähigen Devices gleich? Wird ein Smart TV genau so umfangreich genutzt wie ein Smartphone? Oder ein Wearable wie ein Tablet? Die intuitive Antwort lautet ganz klar nein – und doch sollte man vorsichtig damit sein, solche Einschätzung auf die Zukunft zu übertragen. Immerhin hätte früher auch niemand geglaubt, dass das Smartphone mal genau so verwendet werden würde wie ein Desktop-PC. Das Potenzial für Smart TV und Co ist also da – um es aber voll nutzen zu können, müssen Entwickler und Webdesigner umdenken.

Chrome Custom Tabs: Mehr Speed für das mobile Web

Das Laden von Websites aus einer Android-App heraus stellte bisher eine große Hürde für Entwickler dar. Zwar stehen mit den mobilen Browsern und der Android WebView sogar zwei Wege zur Auswahl, am Ende ist aber keiner davon wirklich befriedigend. Lange Ladezeiten müssen immer in Kauf genommen werden. Nun hat Google mit den Chrome Custom Tabs aber einen Ansatz vorgestellt, der genau dieses Problem lösen soll. Und das ist nicht die einzige Neuigkeit in Sachen schnelles mobile Web: Auch bei Apple stehen große Veränderungen bevor.

10 Tipps für die Chrome Developer Tools

Die Google Chrome Entwickler-Tools können was! Viele Entwickler kennen aber nur die Grundfunktionen und wissen überhaupt nicht, was damit sonst noch alles möglich ist. Der Funktionsumfang der Tools ist nämlich weitaus größer, als man annehmen würde. Und spätestens dann, wenn man einen Blick in die experimentellen Features wirft, wird es richtig spannend!

Wann agile Softwareentwicklung sinnvoll ist und wann nicht

Agile ist eines der großen Buzzwords der Softwareentwicklung. Der Entwicklungsprozess muss schließlich fortlaufend optimiert werden! Die Vorteile sind dabei ja auch unbestreitbar. Agile Methoden und Frameworks können helfen, komplexe Prozesse zu strukturieren und die Produktivität von Entwicklerteams zu erhöhen, während gleichzeitig die Qualität der entwickelten Software steigt. Doch das gelingt bei weitem nicht immer, und am Ende ist die agile Softwareentwicklung auch nur ein Ansatz von vielen. Welcher methodische Ansatz sinnvoll ist, hängt von Team und Projekt ab – und es gibt sogar Fälle, in denen die beste Methodik nicht hilft.

Die beliebtesten Programmiersprachen: Verdienst und Nachfrage

JavaScript ist die beliebteste Programmiersprache auf GitHub, direkt vor Java auf Platz zwei und Ruby auf dem dritten Platz. Das zeigt eine aktuell von GitHub veröffentlichte Auswertung aller auf der Plattform gehosteten Projekte. Während GitHub aufgrund seiner Popularität weltweit gesehen durchaus repräsentativ ist, kann die Situation in einzelnen Regionen allerdings anders aussehen. Auch das zu erwartenden Gehalt muss nicht in Verbindung mit der Beliebtheit einer Programmiersprache auf GitHub stehen.

Happy Birthday, Internet Explorer!

Am 16. August 1995 wurde der erste Internet Explorer veröffentlicht. Doch so langsam scheint die Ära des vielleicht berühmtesten Internetbrowsers der Geschichte des Webs zu Ende zu gehen. Wir sagen trotzdem: Alles Gute zum Geburtstag, lieber IE und werfen einen kurzen Blick auf die Geschichte des Browsers.

Werbefinanziertes Internet – Zukunft oder Vergangenheit?

Geben wir es doch einfach zu: Das mobile Internet funktioniert nicht so, wie wir es uns wünschen. Und auch am Desktop ist nicht alles eitel Sonnenschein: Wer keinen Ad- oder Scriptblocker nutzt, wird ausspioniert und ertrinkt fast in Werbung; wer aber eine solche Lösung verwendet, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, nichts für das Internet zu zahlen. Denn Werbung ist die Web-Währung, ob wir wollen oder nicht. Paywalls, die bisher einzige echte Alternative zum werbefinanzierten Netz, erfreuen sich nämlich auch nicht allzu großer Beliebtheit. Eher im Gegenteil. So geht es also auch nicht. Dass sich etwas ändern muss, auf die eine oder andere Weise, ist aber wohl jedem klar, der häufiger mal mit dem Smartphone im Netz surft. Die Seitenladezeiten sind häufig jenseits der zehn Sekunden und somit unerträglich. Und eigentlich will man auch gar nicht wissen, woran das denn liegt – der Content kann es nämlich in den meisten Fällen eher nicht sein.

Material Design Lite – Designsprache à la Google

Bereits letztes Jahr hat Google seine neue Designsprache Material Design für die Gestaltung mobiler Apps vorgestellt. Das Layout besticht dabei durch klare, flache Linien und ein schlichtes User Interface mit angenehmer Nutzerführung. Nun kam mit der Front-End Component-Library Material Design Lite (MDL) eine HTML/CSS/Java Script-Implementierung dazu, die es erlaubt, das beliebte Designkonzept auch auf Websites anzuwenden.

Personalisierte UX in Apps – Dein Urlaubswetter, meine Konzertdaten

Amazon hat es vorgemacht und auch für Netflix ist es eine Selbstverständlichkeit: Personalisierung ist nicht mehr aus dem Internet wegzudenken. Der Nutzer erwartet inzwischen einfach, dass er in Onlineshops keine Angebote für Schuhe angezeigt bekommt, wenn er doch bisher nur Games gekauft hat. Auch in Apps wird Personalisierung langsam aber sicher unverzichtbar.

Mobile First! Erst das Smartphone, dann der Desktop?

Das Internet verändert sich mit seinen Nutzern, aktuell geht der Trend klar zum mobilen Web. Immer mehr User gehen primär über mobile Devices ins Internet und nutzen kaum noch klassische Desktop-Computer, um im Netz zu surfen. Dieser Entwicklung müssen auch die Wedesigner folgen, doch es scheint, als ob sie das bislang eher zögerlich tun. Zwar ist „Mobile First!“ zu einem Buzzword der Szene geworden; dass es an der Umsetzung aber immer noch hapert, beobachtet Clark Wimberly vom InVision-Team.

Continuous Deployment: Goodbye Wartungs-Downtime?

Wartungszeiten sind ein Problem bei der Aktualisierung von Websites. Sie sind zwar notwendig, um größere Updates einzuspielen, aber dabei doch nicht so richtig populär. Immerhin kostet es Geld, wenn eine Website nicht erreichbar ist und vor allem: Es stört die Kundschaft. Eine Lösung für dieses Problem könnte Continuous Deployment sein. Mit dieser Methode wird auf große Updates verzichtet und stattdessen jede kleine Änderung am Produkt unmittelbar vorgenommen, im laufenden Betrieb. Ist das aber immer so sinnvoll?

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