Michael Rohrlich

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Michael Rohrlich

Michael Rohrlich ist Rechtsanwalt, Fachautor und Dozent. Seine Schwerpunkte liegen unter anderem auf den Gebieten Marken-, Urheber-, Patent-, Wettbewerbsrecht, Recht der neuen Medien und Gesellschaftsrecht. Seit 1997 arbeitet er regelmäßig als Autor für diverse Print- bzw. Online-Publikationen sowie mehrerer Bücher. Er kennt sich also nicht nur mit den juristischen, sondern auch den technischen Seiten des Internet aus.

API = alle Probleme inbegriffen?

Ohne APIs wären viele moderne Services wohl nicht möglich, allerdings gibt es auch so manche Stolperfalle. Ein Blick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Beachtung finden sollten.

Rechtliches: Was muss man bei WordPress-Seiten beachten?

Ein mittels WordPress (WP) realisierter Blog unterscheidet sich nicht maßgeblich von anderen Websites, jedenfalls nicht aus juristischer Sicht. Es gibt jedoch einige Besonderheiten der WordPress-Software, weshalb ein WP-Blogger im Vergleich zum Betreiber einer „klassischen“ Website zusätzliche Aspekte zu beachten hat. Das gilt sowohl für einen auf WordPress.com gehosteten Blog wie auch für den Fall, dass WP auf einem eigenen Server installiert wird.

Werbung mit Gütesiegeln auf Webseiten: Das sind die Spielregeln

Eine Shopzertifizierung hier, ein positives Warentestergebnis dort – und schon kann sich die eigene Website bzw. das eigene Produktangebot sehen lassen. Allerdings ist diese Art von Marketingmaßnahme nicht ganz ohne Risiken. Denn bei der Werbung mit Gütesiegeln, Testergebnissen, Zertifikaten etc. sind diverse Spielregeln zu beachten.

Zeigt her Eure Fotos!

Das Thema Datenschutz rückt immer stärker in den Mittelpunkt des allgemeinen Interesses. Insbesondere in den sozialen Medien ist der Schutz der persönlichen Daten wichtig, da...

Zeigt her eure Fotos!

Das Thema Datenschutz rückt immer stärker in den Mittelpunkt des allgemeinen Interesses. Insbesondere in den sozialen Medien ist der Schutz der persönlichen Daten wichtig, da diese sozusagen Datensammelbecken sind. Die Nutzung von Facebook & Co. ist nicht kostenlos – man zahlt hier nur nicht mit Geld, sondern mit seinen Daten. Diese wiederum werden dazu eingesetzt, um in effizienter Weise Einnahmen durch Werbung zu erzielen. Und trotzdem gehen nach wie vor viele Nutzer mit ihren eigenen Daten geradezu in sozialen Medien hausieren. Da werden die Fotos der letzten Partynacht genauso leichtfertig online gestellt wie die eigenen Hobbys, das Berufsleben und z. T. auch recht brisante Details des eigenen Liebeslebens. Um Datenschutz in sozialen Medien so gut wie möglich umzusetzen, ist zunächst einmal ein gewisser Grundstock an Basiswissen nötig – und zusätzlich natürlich auch das Gespür für einen möglichst zurückhaltenden Umgang mit Informationen zur eigenen Person.

Wem gehört mein Foto?

Die Verwendung von Bildern bereichert jeden Text, das gilt nicht nur für Internetseiten. Insbesondere in sozialen Medien werden eine Vielzahl von Fotos, Grafiken, Skizzen etc. verwendet. Es gibt sogar spezielle Software, wie etwa Instagram, die sich auf diesen Sektor spezialisiert haben – und zwar so erfolgreich, dass das Unternehmen im September 2012 von Facebook für umgerechnet etwa eine Milliarde US-Dollar aufgekauft wurde. So schnell und einfach mittlerweile Fotos in soziale Netzwerke eingebunden werden können, indem sie z.B. vom heimischen PC oder vom Smartphone unterwegs hochgeladen werden, so schnell ist man schon in eine juristische Falle getappt.

Grundlagen des Fernabsatzrechts

Seit einigen Jahren hat sich online eine schöne, neue Einkaufswelt gebildet. Ob Auktionen, Powershopping oder „ganz normale“ Webshops – jeder kann nach Lust und Laune einkaufen, ohne auch nur einen Schritt vor die Tür zu gehen. Da Kunden aber, anders als im Supermarkt um die Ecke, die angepriesenen Waren „nur“ anhand der Produktbeschreibungen und/oder -fotos einschätzen können, stehen privaten Onlinekäufern insoweit besondere Rechte zu. Im Unterschied zum realen Einkauf bei Karstadt, Kaufland & Co. gibt es beispielsweise beim virtuellen Shopping ein generelles Umtauschrecht. Einfach, weil einem Verbraucher eine gekaufte Ware nicht mehr gefällt oder auch ganz ohne Angabe von Gründen, kann online Erworbenes innerhalb von 14 Tagen bzw. einem Monat an den Verkäufer zurückgegeben werden, der dem Kunden dann das Geld zurückzahlen muss. Im realen Leben klappt das zwar auch immer öfter – allerdings gewährt der Gesetzgeber keinen Anspruch darauf. Das so genannte Verwendungsrisiko, also der Umstand, ob dem Käufer die Ware auch gefällt bzw. ob er sie tatsächlich gebrauchen kann, liegt letztlich beim Kunden.

Aufbau typischer Abofallen

Jeder Internetnutzer sollte Folgendes bedenken: Wie im wahren Leben gibt es auch im Internet grundsätzlich nichts umsonst! Wenn kein Geld als Gegenleistungen für Informationen, Dienstleistungen oder Waren verlangt wird, dann muss der Kunde in aller Regel mit seinen persönlichen Daten bezahlen. Darauf fußen die Geschäftsmodelle zahlreicher Internetdienste, wie u. a. auch Google, Facebook, Twitter, YouTube etc. Hier ist jeder Nutzer, oder genauer gesagt seine persönlichen Daten, bares Geld wert. Je intensiver solche Angebote genutzt werden und je detaillierter die angegebenen Daten sind, desto gezielter kann Werbung platziert werden. Die vergleichsweise wenigen positiven Ausnahmen der modernen Onlinewelt, wie beispielsweise Wikipedia und Co., bestätigen die Regel.

Filesharing Teil 2 – wer haftet?

Mittels Filesharing werden täglich Unmengen von Songs, Filmen und Software ausgetauscht, ohne dass die Teilnehmer an diesen Tauschgeschäften den jeweiligen Rechteinhabern Geld dafür bezahlen. In unserer dreiteiligen Serie nimmt Michael Rohrlich die rechtlichen Aspekte des Filesharings unter die Lupe. Teil 1 befasste sich gestern mit der Frage ob und wann User ein Recht auf Privatkopien haben. Der zweite Teil widmet sich heute den Haftungsfragen. Habt Ihr Fragen zum Filesharing? Dann schreibt uns eine E-Mail an redaktion@webmagazin.de oder kommentiert den Artikel. Michael Rohrlich wird Eure Fragen im dritten Teil unserer Filesharing-Serie beantworten. Umfassende Informationen zum Thema Filesharing hält das gleichnamige Buch von Michael Rohrlich bereit, das bei entwickler-press erschienen ist und auch elektronische für Kindle und iPad erhältlich ist: "Filesharing - Rechtliche Fallen und Probleme" bei entwickler.press

Filesharing Teil 1 – das Recht auf Privatkopie

Mittels Filesharing werden täglich Unmengen von Songs, Filmen und Software ausgetauscht, ohne dass die Teilnehmer an diesen Tauschgeschäften den jeweiligen Rechteinhabern Geld dafür bezahlen. In unserer dreiteiligen Serie nimmt Michael Rohrlich die rechtlichen Aspekte des Filesharings unter die Lupe. Teil eins befasst sich heute mit der Frage ob und wann User ein Recht auf Privatkopien haben. Der zweite Teil widmet sich morgen den Haftungsfragen. Habt Ihr Fragen zum Filesharing? Dann schreibt uns eine E-Mail an redaktion@webmagazin.de oder kommentiert den Artikel. Michael Rohrlich wird Eure Fragen im dritten Teil unserer Filesharing-Serie beantworten. Umfassende Informationen zum Thema Filesharing hält das gleichnamige Buch von Michael Rohrlich bereit, das bei entwickler-press erschienen ist und auch elektronische für Kindle und iPad erhältlich ist: "Filesharing - Rechtliche Fallen und Probleme" bei entwickler.press

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