Rainer Stropek

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Rainer Stropek

Rainer Stropek ist IT-Unternehmer, Softwareentwickler, Trainer, Autor und Vortragender im Microsoft-Umfeld. Er ist seit 2010 MVP für Windows Azure und entwickelt mit seinem Team die Zeiterfassung für Dienstleistungsprofis time cockpit (www.timecockpit.com).

Freudige Ereignisse: eventbasierte Architekturen erobern die Cloud

Eventbasierte Programmierung ist an sich nichts Neues. In grafischen Benutzeroberflächen bestimmen seit eh und je Ereignisse wie Mausklick oder Tastendruck den Programmablauf. Ähnliches gilt auch für hardwarenahe Programmierung, wo Ereignisse in Form von Interrupts signalisiert werden. Innerhalb von .NET-Programmen sind Events und Callbacks ebenfalls ein gängiger Mechanismus, um über Ereignisse zu informieren.

Kleiner Schritt, große Wirkung – Ein kleines Feature in Azure ändert die Spielregeln in der Cloud

Anbieter wie Microsoft betonen seit Jahren, dass man im Gegensatz zum eigenen Rechenzentrum in ihrer Cloud je nach Ressourcenbedarf skalieren kann. Sie verwenden oft das Stromnetz als Analogie: Wenn ich meine Wohnung saugen möchte, bekomme ich über die Steckdose kurzfristig die notwendige Energie für meinen Staubsauger. Ich zahle nur für genau das, was ich tatsächlich verbrauche und benötige keinen eigenen Generator.

Auch die Cloud setzt die Gesetze der Physik nicht außer Kraft

Strom kommt aus der Steckdose und Trinkwasser aus der Wasserleitung. Diese vereinfachte, fast schon kindliche Logik kommt daher, weil wir gelernt haben, uns über die komplexen Zusammenhänge, die hinter vielen alltäglichen Dingen stecken, keine Gedanken machen zu müssen. Über Jahrhunderte haben unsere Zivilisationen die Infrastruktur zur Versorgung mit Dingen wie Wasser, Strom, Gas, Fernwärme etc. perfektioniert. Selbst wenn wir die Hintergründe verstehen wollten, wäre das nicht so leicht möglich.

Mit SonarQube in the Loop

Fehler, die der Kunde im laufenden Betrieb findet, sind teuer. Fehler, die in der Entwicklungsphase gefunden werden, sind günstiger zu beheben. Am besten wäre es, Fehler von vornherein zu vermeiden. Ein Schritt in diese Richtung ist die Beachtung von Best und Worst Practices für den C#-Code. Wurden wirklich alle IDisposables disposed? Entspricht der Code den Coding Guidelines und ist dadurch leicht lesbar und wartbar? SonarQube nimmt sich genau dieses Problems an.

Qual der Wahl in der Cloud – Im Dschungel der Cloud-Services gibt es keine simplen Antworten

Wer jetzt in die Cloud einsteigt, ist kein „Early Adopter“ mehr, sondern eher ein „Late Follower“. Man sollte meinen, dass der Einstieg ins Cloud-Computing deshalb leichter wäre: Die Cloud-Provider hatten jahrelang Zeit, an ihren Services zu feilen, die Dokumentation zu vervollständigen, Trainingsunterlagen zur Verfügung zu stellen etc. Kurz gesagt, die Kinderkrankheiten sollten überstanden sein.

Was gute Softwarearchitekten in der Cloud-Ära ausmacht

Dass sich typische Softwarearchitekturen in der Cloud von jenen im lokalen Rechenzentrum unterscheiden, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Unzählige Artikel, Bücher und Vorträge auf Konferenzen behandeln dieses Thema. Ich möchte mich dem Themenbereich von einer anderen Seite nähern. Betrachten wir einmal Softwarearchitekten, also die Personen, die die Strukturen und das Design von Softwareprodukten entwerfen.

Ein schmaler Grat: SaaS als Spagat zwischen Machine Learning und Datenschutz

Wer für Design und Entwicklung von Softwarelösungen verantwortlich ist, kennt das unangenehme Gefühl im Bauch, eventuell eine Technologie oder einen Trend zu verpassen. Einerseits mögen wir es nicht, weil es uns nachts wachhält. Andererseits wissen wir, dass es dafür sorgt, dass wir die Augen offenhalten und wir uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen.

Microsoft und die schwindende Bedeutung des Serverbetriebssystems

Im Microsoft-Universum spielt sich aktuell eine Zeitenwende ab. Es ist erst wenige Jahre her, dass Microsoft Linux als harten Konkurrenten gesehen hat. Mit Satya Nadella als CEO von Microsoft hat sich das in den letzten paar Jahren ins Gegenteil umgekehrt. Echte, späte Liebe oder alles nur gespielt? Und was heißt das für die Entwicklergemeinde im Microsoft-Universum?

Microservices ohne Cloud und DevOps? Keine Chance!

Microservices sind seit einiger Zeit in aller Munde. Diese Architektur verspricht Lösungen für Probleme, die vielen Organisationen unter den Nägeln brennen: Schneller auf neue Anforderungen reagieren, mehr Eigenverantwortung für Teams, bessere Skalierbarkeit, einfacheres Deployment, weniger Abhängigkeiten durch lose Kopplung und vieles mehr. Leider übersehen viele, die mit dem Gedanken spielen, ihren Monolithen in kleine, autonome Services zu zerteilen, dass Microservices ohne DevOps zum Scheitern verurteilt sind.

Ist Enterprise aPaaS das Ende der klassischen Softwareentwicklung?

Bereits vor knapp drei Jahrzehnten wurde Rainer Stropek die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Softwareentwicklerberufs gestellt. Allerdings ist die Gefahr, als Programmierer arbeitslos zu werden, wohl jetzt als auch in naher Zukunft recht gering. Dennoch entwickelt sich gerade in der Cloud eine Kategorie von Softwareplattformen, die die genannte Frage so aktuell macht, wie schon lange nicht mehr: Enterprise Application Platform as a Service (aPaaS).

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