Business Technology 1.2011
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Schwerpunkt: Integration

Erhältlich ab: Februar 2011
Autoren / Autorinnen:
Diverse

Management


Softwareprojekte über Unternehmensgrenzen hinweg
Benötigen wir neue Organisationsformen zur Integration von Spezialisten?
von Johannes Wiethölter


Über die Marke zum Erfolg
Wie sich mithilfe eines produktorientierten Ansatzes Integrationslösungen dauerhaft etablieren lassen
von Dr. Jure Zakotnik, Melanie Maronde und Matthias J. Müller


Zur richtigen Zeit am richtigen Ort
Bessere Entscheidungen durch eine integrierte Datenbasis
von Stefan Müller


Outsourcing
Qualitätssicherung mit Service Level Management
von Dr. Stefan Schlöhmer


Integration


Evolution der Integrationsarchitektur
Geschäftsorientierte Gestaltung von IT-Anwendungslandschaften
von Kornelius Fuhrer und Thomas Havemeister


Informationszentrische Softwareintegration
Agilität und Flexibilität durch eine Informationsreferenzarchitektur
von Eberhard Hechler


Trari, trara, die Post ist da: Der Service Bus in der Cloud
Anwendungsintegration mit Cloud-Computing-Plattformen
von Rainer Stropek


Integration aus der Schachtel
Effektive Nutzung von Industriemodellen für IT-Servicearchitekturen
von Bernd Rederlechner


Echtzeitindikator für laufende Prozesse
Eventbasiertes BAM im SOA-Umfeld
von Matthias Wittum


Harmonisch und standardisiert
Herausforderungen und Optimierungspotenziale der elektronischen Bankenkommunikation
von Udo Paltzer


Gespräch


„Integration sollte eine Koexistenz zum Ergebnis haben.“
Interview mit Dr. Heinrich Krause


Prozessintegration



Integrationsprozesse innovativ inszeniert
Einsatz der BPMN für Integrationsszenarien
von Volker Stiehl


Der BPM-Lebenszyklus
Integration von Business und Technik
von Georg Simon


Ein Link zur IT
Prozessorientierte Integration mit Open-Source-Werkzeugen, BPMN 2.0 und SOA
von Daniel Meyer und Bernd Rücker


Enterprise SOA Security
Organisatorische Maßnahmen, Teil 4
von Dr. Dirk Krafzig, Jost Becker, Oliver Mahnke, Ilja Pavkovic



Liebe Leserinnen und Leser,


Sie kennen das, Abteilungen werden zusammengelegt, Firmen übernommen, neue Produkte sollen zeitnah auf den Markt – die Abteilungen werden aber auch wieder umstrukturiert, Firmenteile weiterverkauft, und Produktstrategien ändern oft ihre Richtung. In all diesen Fällen muss die IT eines Unternehmens reagieren, den Anforderungen des Business gerecht werden und Lösungen finden. Das Stichwort hierbei ist Integration. In dieser Ausgabe von Business Technology haben wir daher eine Reihe von Artikeln zusammengestellt, um unterschiedliche Aspekte von Integration vorzustellen.
Integration ist immer eine große Aufgabe, sie startet nie auf der grünen Wiese, denn integriert werden kann nur, was schon existiert. Und damit trifft die Integration auf eine der wohl bekanntesten Redewendungen der IT: Never change a running System. Doch gegen diese Maxime verstößt grundsätzlich jedes Integrationsprojekt, und es findet in diesem Umstand seine vielleicht größte Herausforderung. Im Gespräch weist Dr. Heinrich Krause daher zurecht darauf hin, dass das Ziel einer Integration die Koexistenz der einzelnen, integrierten Teile bei Erhaltung ihrer wesentlichen Eigenschaften sein sollte (S. 75). Diesen Satz wörtlich genommen, könnte man auf den Gedanken verfallen, dass es am einfachsten wäre, diese Teile wie in einem Baukastensystem einfach zusammenzustecken. Der Traum vom Stecksystem scheitert allerdings an der Realität der Systeme.
Diese Realität besteht im Regelfall aus komplexen IT-Landschaften, für die kein konsistenter Plan vorliegt und die Sie als Architekten, IT-Leiter und Berater vor die Aufgabe stellen, ein Modell zu entwerfen, das die aktuellen Integrationsanforderungen abdeckt und zugleich vorausschauend zukünftigen Projekten den Weg bereitet. Das kann z.B. heißen, bei der Integration schon daran zu denken, dass die Teile wieder auseinandergenommen – deintegriert – werden müssen. Auch neue technische Möglichkeiten wie Cloud Computing, unternehmensübergreifende Services und Prozesse sowie Outsourcing sind zu bedenken.
Keine einfache Aufgabe. Hier ist neben viel technischer Erfahrung auch diplomatisches Geschick im Umgang mit den Vertretern des Business wie auch den anderen Projektbeteiligten gefordert. Schließlich sind in großen Unternehmen ganze Abteilungen und Führungsstäbe mit Integrationsprojekten beschäftigt. Und auch dieser Kommunikationsprozess ist Teil des Projekts, der nicht immer einfach ist, wenn „das Business“ und „die IT“ aufeinandertreffen. Doch schaut man sich den Markt an, kann man ohne große visionäre Begabung voraussagen, dass die Anzahl der Integrationsprojekte in Zukunft noch ansteigen wird. Der Wunsch nach flexiblen Systemen, die jederzeit die nötigen Informationen und Mittel bereitstellen, um auf die Marktentwicklungen zu reagieren, wird zur neuen Maxime, der die Technologie nur mit durchdachten Integrationsprojekten folgen kann.


In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg mit Ihren Integrationsprojekten.



Mirko SchremppRedakteur


Kommentare, Anregungen und Ideen sind uns immer willkommen unter: redaktion@bt-magazin.de




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