Business Technology 1.12

Qualität

Erhältlich ab: Februar 2012
Umfang: 100 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Diverse

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Qualität suchen und finden

Auf dem Zitronenmarkt
Wie Unternehmen die „Zitronen“ unter den Freiberuflern erkennen können
von Johannes Wiethölter

Mythos QM
Ein Leben ohne Qualitäts(management) ist möglich, aber sinnlos
von Wolfgang Boelmann

Das Problem mit der Architekturqualität
Wie man durch einseitige Priorität viel Geld verschenkt
von Uwe Friedrichsen

„Funktioniert“ ist nicht gut genug
Über den bewussten Umgang mit technischer Qualität
von Nils Wloka

Auf der Suche nach dem Qualitäter
Qualität intern und extern gewährleisten
von Stefan Roock und Arne Roock

Eine gemeinsame Sprache
Automatisierte Akzeptanztests bilden eine lebende Softwarespezifikation
von Dr. Alan Ettlin

Quality-Driven Software Architecture
Mit Fokus auf Qualität bessere Software schaffen
von Dr. Gernot Starke

Qualität managen

Gute Datenqualität sicherstellen
Data-Warehouse-Projekte mit Datenqualitätsmanagement
von Jens Bleiholder

Die Reifeprüfung
Ein Weg zu mehr Datenqualität im Application Portfolio Management
von Dr. Ulrich Kalex

Geregelt Qualitätssicherung
Servicequalität ist ein integrativer Nestandteil eines jeden Service
von Hermann Schlamann

Qualitätssicherung: Check!
Eine QS-Checkliste hilft, Qualität in BPM-Projekten sicherzustellen
von Dirk Slama und Ralph Nelius

Qualität testen

Qualitätsautomaten
Wie manuelle Softwaretests durch eine wirtschaftlichere Testautomatisierung abgelöst werden können.
von Gregor Luttuschka

Test- und Qualitätsmanagement als Erfolgsfaktor
Merkmale und Standards als Orientierungshilfe
von Ulrike Mauritz

Sicher testen mit SOA
Grundlagen des Testens von SOA Security
von Mamoon Yunus und Dirk Krafzig

Liebe Leserinnen, liebe Leser

auf dem Cover könnte auch der Satz „Auf der Suche nach der verlorenen Qualität“ stehen, wenn er nicht so lang wäre. Stattdessen heißt es kurz und knapp „Qualität“. Lange, sprechende Titel funktionieren nur noch in der Literatur, sie gehören der Vergangenheit an. Wir haben heute keine Zeit mehr, der Platz und die Ressourcen sind knapp, vom Geld wollen wir gar nicht erst anfangen. Und überhaupt: Qualität sucht man heutzutage doch vergebens.
Stimmt das? Ist die Qualität wirklich dem Time-to-Market-Druck, dem knappen Budget und dem allgemeinen Sittenverfall geopfert worden? Nein, es ist nur ungleich schwieriger geworden sie zu erreichen, vor allem in einer Industrie, deren Zyklen so schnell sind wie in der IT. Der Anspruch Qualität zu schaffen ist vorhanden, aber die Herausforderungen sind ungleich größer geworden und eigentlich nur noch im internationalen Zusammenspiel zu meistern. Folgerichtig steigt die Anzahl der Rahmenrichtlinien, Normen und internationalen Standards, aber auch Service-Level Agreements gelten inzwischen weltweit, die Gremien der Hersteller, die jeweils einen Teil zum Gesamtprodukt hinzufügen, wachsen. Allein die Koordination dieser Aspekte ist eine immense Aufgabe.
Doch die Tücke mit der Qualität ist, dass sie im Kleinen beginnt. Der Fehler steckt ja immer im Detail, und eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Entsprechend zahlreich sind in einem auch nur durchschnittlich komplexen Softwareprojekt die Schwachstellen, aber auch die Möglichkeiten, durch einfache strategische Maßnahmen die Qualität des Gesamtsystems oder Endprodukts zu verbessern.
Qualität ist eine sehr abstrakte Eigenschaft von Dingen. Oft lässt sie sich besser beschreiben, wenn sie fehlt, weil sich dann ein Mangel oder Fehlverhalten eines Produkts, einer Dienstleistung eines Mitarbeiters zeigt. Im Regelfall ist Qualität das, was uns im Gebrauch das Gefühl gibt, hier ist alles in Ordnung. Der Wagen fährt und das auch noch leise, sparsam, zuverlässig und komfortabel – nicht von ungefähr spreche ich hier von einem Auto, denn gerade einigen großen Autoherstellern ist es gelungen, ein „Qualitätsimage“ aufzubauen. Aber sie müssen es auch halten können, Pannen und Rückrufaktionen schaden dem Image. Denn Qualität entsteht nicht zufällig und erscheint auch nicht am Ende eines Prozesses. Sie will geplant sein und muss sich in allen Aspekten zeigen und durchhalten. Sie ist die Summe von Merkmalen, die zusammenpassen.
Wir haben daher eine Sammlung von Artikeln zusammengestellt, die versucht, auf die wichtigsten Merkmale und Aspekte hinzuweisen und Lösungen anzubieten. Dabei reicht die Palette von der kritischen Prüfung von Qualitätsmanagementsmythen, über die richtige Mitarbeiterwahl, vielfältigen Technologieaspekten bis hin zur Qualitätssicherung durch ausgefeilte Testmechanismen.
Es zeigt sich, dass Qualität stark von den Erwartungen und Ansprüchen, aber auch stark von den Anstrengungen und Abstimmungen der Produktbeteiligten abhängt. Qualität ist harte Arbeit, aber im Ergebnis lohnt sie sich.
Wir haben natürlich auch die Kompetenz unserer Autoren und die Qualität der Artikel kritisch geprüft und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass sie „Sehr gut“ ist. Dafür haben wir kurzerhand das Qualitätssiegel „BT-geprüft“ geschaffen und die Artikel damit ausgezeichnet. Prüfen Sie, ob wir Recht hatten.

Mirko Schrempp, Redakteur

Kommentare, Anregungen und Ideen sind uns immer willkommen unter: Redaktion[at]bt-magazin.de


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