Business Technology 2.15

Geschäftsprozesse heute

Erhältlich ab: Mai 2015
Umfang: 68 Seiten

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Highlights dieser Ausgabe

BPM und Microservices – Wie lässt sich Ordnung in die Services bringen?

Das „Transformation Triangle“ – IT und Business erfolgreich transformieren

Was gibt es da zu entscheiden? – Entscheidungen mit der DMN analysieren und modellieren

Trends

Gaming the Process
Agile Softwareentwicklung mit Gamification noch effizienter
machen
Martin Schmitz-Ohrndorf und Nils Brinker

Wer laut schreit, der kriegt
Was Kanban-Teams unter „dringend“ verstehen
Matthias Bohlen

Das „Transformation Triangle“
IT und Business erfolgreich transformieren
Carsten Sensler und Dr. Thomas Grimm

Implementierung von SAML
SSO mit SAML in der Praxis
Mamoon Yunus und Dr. Dirk Krafzig

BPM heute

BPM und Microservices
Wie lässt sich Ordnung in einen Haufen (Micro-)Services
bringen?
Daniel Meyer und Bernd Rücker

Enterprise-BPM-Methodik 2.0
Ein Blick hinter die Kulissen der Enterprise BPM Alliance
Christian Weiss, Dirk Slama, Kim Nena Duggen, Torsten
Winterberg

Was gibt es da zu entscheiden?
Entscheidungen mit der DMN analysieren und modellieren
Dr. Marcus Winteroll

Process Mining in der Praxis
Geschäftsprozesse identifizieren, prüfen und verbessern
Danilo Schmiedel und Dr. Olaf Jessensky

BPM-Testing
Testen von Geschäftsprozessmodellen in BPMN 2.0
Simon Zambrovski und Roman Schlömmer

Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn in der Wertschöpfungskette etwas nicht rundläuft, es hakt und ruckelt, dann kommt am Ende nicht unbedingt das raus, was man sich am Anfang erwartet hat. In der Regel hat es zu lange gedauert oder zu viel gekostet, in jedem Fall ist nicht das gewünschte Gesamtergebnis erreicht worden. Das kann zum einen daran liegen, dass nicht alle Elemente der Kette wie geschmiert laufen, es kann aber auch daran liegen, dass der Markt sich verändert hat und das, was einmal funktioniert hat, nun nicht mehr ausreicht. Will man nicht das ganze Geschäftsmodell über den Haufen werfen, gilt es, herauszufinden, was das Problem ist und wie es gelöst werden kann. Und eines davon ist sicher die Haltung: Das haben wir schon immer so gemacht, geht nicht!

Neue Prozesse müssen her

Prozessmanagement und das Streben nach dem runden und optimalen Ablauf sind natürlich nichts Neues, aber die Veränderungen, die aktuell z. B. unter dem Schlagwort digitale Transformation auf Unternehmen zukommen, haben selbst auf die eben noch besten und zufriedenstellendsten Prozesse einen starken Einfluss. Gerade der steigende Anteil der IT am Wertschöpfungsprozess zeigt sich in den Prozessen und ihrer Organisation. Zum einen kann die IT heute alte Prozessschritte durch Automatisierung ersetzen, zum andern kann sie neue Prozessschritte überhaupt erst möglich machen. In jedem Fall betrifft es die gesamte Prozesskette und damit auch das ganze Unternehmen. In den letzten Jahren sind daher viele Initiativen mit dem Ziel entstanden, Prozesse auf Unternehmensebene zu analysieren und neu zu entwickeln. Betrifft das nur einen Fachbereich, ist das in der Regel kein sehr großes Problem, wird es abteilungs- oder gar unternehmensübergreifend, allerdings schon. Dann geht es auch nicht mehr nur um Anpassung, sondern um Transformation.
Wie auch immer die Dimension der Veränderung ist, wenn sie erfolgreich umgesetzt werden soll, ist Klarheit über den Ist- und Sollzustand die Voraussetzung. Und hier wird es schwierig, denn Ist und Soll zu ermitteln, heißt, mit allen Beteiligten zu sprechen, den Glauben darüber, wie der Prozess ist und den Wunsch wie er sein soll, mit der Realität des Systems abzugleichen und dann auf das Maß des wirklich Benötigten zu bringen – kein leichtes Unterfangen. Die Autoren der BPM-Artikel dieser Ausgabe beschäftigen sich mit genau dieser durchaus komplexen Situation und stellen ihre praxiserprobten Ideen zu möglichen Lösungen vor. Die Autoren kennen sich alle, arbeiten zwar in unterschiedlichen Firmen, aber in Projekten auch zusammen und sind bemüht, der Komplexität der Geschäftsprozesse von heute gerecht zu werden und sie doch auf praktische Weise beherrschbar zu machen. Eine Silver Bullet wird Ihnen nicht angeboten, aber ein systematischeres Herangehen und ein tieferes Verständnis, um die Prozesskette vom Anfang bis zum Ende zu denken und auch jedes Element darin zu beachten. Dieses Bemühen ist ein Work-in-Progress, an dem Sie sich, geschätzte Leser, gerne beteiligen können.

Mirko Schrempp, Redakteur


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