Business Technology Magazin
Business Technology 2.12

Big Data

Erhältlich ab: Mai 2012
Umfang: 100 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Diverse

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Big Thinking

Kreativität aus rohen Daten
Big Data und ich
von Christian Meder

The Big Data Developer
Ideen und Konzepte im Umgang mit Big Data
von Pavlo Baron

Gold aus dem Datenberg schürfen
Big Data bewältigen und sinnvoll nutzen
von Christian Kirschniak

Big Data und das Internet der Dinge
Daten nicht nur von Smartphones, Elektroautos und Kühlschränken
von Irene Cramer

Big Technology

Objektivierung des Bauchgefühls
Geschäftsprozesse durch Datenanalyse transparent machen
von Dr. Anne Rozinat und Prof. Dr. Wil Van der Aalst

Herr über die Daten
Die Datenexplosion mit MapReduce und NoSQL nutzen
von Eberhard Wolff

Mach’s gut, und danke für den Kabeljau
Relationale, NoSQL- und NewSQL-Datenbanken
von Peter Welkenbach und Guido Schmutz

Daten im großen Stil
Die neue Sicht auf Daten
von Bernd Fondermann

Big Data in der Cloud
Hybride Cloud-Anwendungen und das Big-Data-Phänomen
von Holger Sirtl

Big Architecture

Big Data = Big Problem?
Die Datenflut durch Automatismen bewältigt
von Johann Baumeister

Big Data für den großen geschäftlichen Durchblick
Wie aus Informationen Produkte und Servicetools werden
von Detlef Eppig 

Datenflut: Reicht die Erhöhung der Deiche?
Unterstützung beim Management von Big Data durch EAM
von Helene Tamer und Dr. Michael Linke

Big Backup, Big Bang, Big Restore
Sicherungs- und Wiederherstellungskonzepte für Big Data
von Dr. Michael Georg Grasser und Christian Hausberger

E-Mails im großen Stil verwalten
Managed File Transfer ergänzt Cloud- und SOALösungen
von Thomas Debusmann

Liebe Leserinnen und Leser,

Big Data ist anders und neu, Big Data ist ein Faktum und Phänomen, aber auch ein Marketinghype. Big Data ist Chance und große Herausforderung zugleich, vor allem aber ist es ein schwer zu fassender und zu beschreibender Begriff. Keiner der Autoren dieser Ausgabe hat eine einfache Definition von Big Data parat, schon gar nicht die scheinbar naheliegendste, dass es sich eben einfach um große Datenmengen handelt. Das ist zwar der offensichtliche Aspekt von Big Data, der als Faktum vorliegt, die schiere Bezifferung einer Größe reicht aber alleine nicht aus, um das Phänomen zu beschreiben. Es ist nicht die Mega-, Petaoder Exabytegrenze für sich, die Big Data ausmacht, sondern die Herausforderung, aus der gegebenenfalls schon vorhandenen Datenmenge einen neuen Geschäftswert zu schöpfen.
Dennoch ist es gerade die schiere Datenmenge und ihr rapides Wachstum, die Big Data als Aufgabengebiet für die IT und ihre umgebenden Disziplinen unumgänglich macht. Durch die Zunahme von Sensoren, getrackten Onlineaktivitäten oder die vielen scheinbar beiläufigen Daten, die von Smartphones, vernetzten Autos oder Satellitenaufnahmen in Exabytegröße täglich produziert und angesammelt werden, wird diese Datenflut außerdem stetig weiter ansteigen.
Sie werden daher in den einzelnen Artikeln unterschiedlich weitreichende bzw. umfangreiche Definitionen finden und auch viele verschiedene Anwendungsszenarien. Manche scheinen sich zu widersprechen, andere stellen in Teilen eine Wiederholung dar. In der Summe bilden die Artikel ein Mosaik des aktuellen Verständnisses von Big Data. Wir können davon ausgehen, dass dieses Bild sich in den kommenden Monaten und Jahren immer wieder verändern wird, doch der Herausforderung, mit den wachsenden Daten sinnvoll umzugehen, sollten Sie sich so früh wie möglich stellen.
In der Vorbereitung dieser Ausgabe und auch in vielen Gesprächen auf der CeBIT zeigte sich, dass zwar viele Unternehmen diese Anforderung erkannt haben und intern schon aktiv forschen, entwickeln und Erfahrungen sammeln, aber bisher erst wenige, wirklich marktreife oder wertschöpfende Projekte realisiert wurden. Es gilt auch genau zu differenzieren, wo das ernstzunehmende Geschäft endet und der Marketinghype anfängt. Aktuell sind vor allem im Social-Business-Umfeld Big-Data-Szenarien zu beobachten, die dank der zur Verfügung stehenden Daten der sozialen Netzwerke und Kommunikationsmedien gute Einsatzgebiete, z.B. in der Analyse der öffentlichen Einschätzung von Produkten oder Ereignissen finden. Aber auch im Trading-Bereich oder der Wissenschaft zeigen sich schon Projekte, die in der Lage sind, mit hoher Performanz oder neuen Analysemethoden bessere Ergebnisse zu erzielen. Wo auch immer man mit den Big-Data-Aktivitäten beginnen will, ist es ratsam, sich ein Team von Experten aus unterschiedlichen Bereichen zusammenzustellen, die bereit sind, gemeinsam neue Wege zu erkunden und die Fähigkeit haben, ihren Sachverstand unter neuen Vorzeichen auf die Probe zu stellen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe und viel Mut für Ihre Big-Data-Projekte.

Mirko Schrempp, Redakteur

Kommentare, Anregungen und Ideen sind uns immer willkommen unter: redaktion@bt-magazin.de


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