Business Technology 3.12

Industrialized SOA

Erhältlich ab: August 2012
Umfang: 100 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Jürgen Kress, Berthold Maier, Hajo Normann, Danilo Schmiedel, Guido Schmutz, Bernd Trops, Clemens Utschig-Utschig, Torsten Winterberg

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Industrialized SOA
SOA ist tot. Lang lebe SOA

Charakteristiken von SOA-Projekten
Auswirkungen auf Architektur und Werkzeugauswahl

Unsere SOA-Servicekategorien-Matrix
Eine kanonische Architektursprache

Auf der Suche nach dem heiligen SOA-Gral
Eine gemeinsame Sprache für ein zukunftsfähiges agiles Unternehmen

Enterprise Service Bus
Mysterium ESB

Wie viel Sicherheit soll es sein?
Anwendungs- und geschäftsprozessübergreifende Sicherheit

Das UI-Mediator-Pattern
Benutzungsoberflächen und Dienste im Einklang

Mobile Lösungen
Vom Cost Center zum Business Enabler

Event-driven SOA – ein Überblick
SOA mit EDA ergänzen

MDM und SOA: Achtung!
Konsistene Datenpflege und –verteilung

Du bist der Prozess!
Warum die Prozessautomatisierung in BPM-Projekten oft scheitert

Cloud Computing und SOA
Cloud-Computing-Hype

Weiterführende Informationen
Buchtipps, Konferenzen, Webseiten

Autoren
Biografien

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Ausgabe von Business Technology ist eine ganz besondere, denn sie ist von einem Autorenkollektiv geschrieben, das Ihnen durch das Zusammenspiel der einzelnen Artikel auf praktischem Weg die Idee einer industrialisierten serviceorientierten Architektur vermitteln will. Und in einem gewissen Sinne handelt es sich um ein Remake mit höherem Reifegrad. Denn 2009 haben wir unter dem Titel SOA Spezial ein Sonderheft veröffentlicht, das aus der Java-Magazin-Reihe „SOA aus dem wahren Leben“ hervorgegangen war. Damals gehörten die Autoren im deutschsprachigen Raum zu den SOA-Pionieren, und inzwischen könnte man sie – inklusive der neu hinzugekommenen – fast schon als alte Hasen bezeichnen. Im gleichen Jahr hatte Anne Thomas Manes mit ihrem Blogbeitrag – „SOA is Dead – Long Live Services“ eine lebhafte Debatte über Sinn und Unsinn von SOA ausgelöst. Ihre Absicht war es dabei, auf die eigentlichen Ziele von SOA aufmerksam zu machen und nicht das Ende von SOA zu behaupten, was viele schlussfolgerten, die nur die Überschrift gelesen hatten. Denn schon im Sommer gehörte sie zu den Unterzeichnern des SOA Manifesto, das unter der Federführung von Thomas Erl in Rotterdam verabschiedet wurde. Die Autoren dieser Ausgabe waren direkt und indirekt an der Verabschiedung des Manifests beteiligt.
Vor diesem Hintergrund haben die Autoren in den letzten Jahren weiter ihre SOA-Vision verfolgt und in zahlreichen internationalen Projekten Erfahrungen gesammelt, neue Hürden kennen gelernt und bessere Lösungen gefunden. Auch wenn es ruhiger geworden ist um SOA, beerdigt ist das Konzept noch lange nicht. Ganz im Gegenteil, über die Jahre hat es einen neuen Maturity Level erreicht. Hypethemen wie Cloud Computing oder Big Data haben SOA aus den Schlagzeilen verdrängt, aber nach der Überzeugung der Autoren „ersetzen die neuen Hypethemen Serviceorientierung nicht, sondern bauen darauf auf. SOA entwickelt sich evolutionär weiter, in Richtung Fabrikansatz, in Richtung Industrialisierung, in Richtung ‚ganzheitliche Plattform‘“. Diese Plattform der industrialisierten SOA ist noch nicht erreicht, aber der Weg dahin ist eingeschlagen. Um das Ziel zu erreichen, vollziehen die Autoren den Wechsel zu einem Fabrikansatz, in dem Standardisierung der Entwicklung und insbesondere der Verträge von Softwarekomponenten das Denken in Insel- und Individuallösungen ablöst. Erreichen wollen sie damit „eine gemeinsame Sprache, eine gemeinsame Kultur, die sich an neuen Möglichkeiten, an attraktiven Benutzerinteraktionen und Prozessen, am ganz neuen Vertrauen zwischen Business und IT begeistert.“

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Mirko Schrempp, Redakteur

Kommentare, Anregungen und Ideen sind uns immer willkommen unter: redaktion@bt-magazin.de

Da die Autoren die Artikel im Kollektiv geschrieben haben, sind sie bei den einzelnen Artikeln nicht namentlich erwähnt. Sie finden alle Informationen zu den Autoren in einer Zusammenfassung am Ende dieser Ausgabe.


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