Eclipse Magazin 1.07
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Eclipse Reporting

Erhältlich ab: November 2006
Umfang: 98 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Lofi Dewanto, Dominik Holenstein, Stefan Isele, Markus Junginger, Thorsten Kamann, Werner Keil, Andreas Keis, Martin Lippert, Sebastian Meyen, Ralph Müller, Alexander Neumann, Benjamin Pasero, Antonin Pokorny, Stefan Reichert, Alexander Schwartz, Markus Stäuble, Andreas Stangl, Jens Trompeter, Jens Wagener, Matthias Weßendorf, Stephan Wilczek, Lars Wunderlich

Magazin


New & Noteworthy


JAX Innovation Award 2007


Konferenzen
Eclipse Summit Europe 2006


Bücher
Eclipse – Building Commercial-Quality Plug-ins (Clayberg, Rubel)


Ralph Müllers „Quartals-Report“


Core


Eclipse 3.3
Was bringen die nächste Eclipse-Version und Europa?
Lars Wunderlich


Unter der Haube, Teil 4
Mit Extension Points flexible Architekturen realisieren
Martin Lippert


5 Jahre Eclipse
Das Eclipse Magazin & seine Leser gratulieren


5 Jahre Eclipse
Das Züricher Eclipse-Team um Erich Gamma & Co. im Gespräch


Eclipse Reporting


BIRT Scripting
Schritt für Schritt mit der Scripting-Datenquelle in BIRT
Lofi Dewanto


Crystal Reports for Eclipse
Reporting über Eclipse mit Business Objects’ Crystal Reports
Andreas Stangl


Rich Clients


Hibernate & Eclipse RCP
Hibernate als Persistenz für Eclipse RCP-Anwendungen
Stefan Isele


Universal Plug and Play (UPnP)
Peer-to-Peer-Technologie in Eclipse RCP
Markus Stäuble


Rich Client Markup Language (RCML)
RCP-Entwicklung um XML-basierte Sprache erweitert
Stephan Wilczek


Eclipse Business


EADS
Eclipse und Systems Engineering
Andreas Keis


itemis
Business-Lösungen durch Mix aus alter und neuer Technologie
Jens Wagener, Jens Trompeter


Plug-in Parade


FastTrack
Tracker-Plug-in für Eclipse
Antonin Pokorny


RSSView
Newfeeds direkt in der Eclipse Workbench aufbereiten
Markus Junginger


Wicked Shell
Integrierte Shell für Eclipse
Stefan Reichert


Projects


Mylar
User-Interface- und Task-Management für Eclipse
Werner Keil


Graphical Modeling Framework
Diagrammeditor für Use-Case-Diagramme
Alexander Schwartz


JavaServer Faces Tools Project
JSF mit der Web Tools Platform
Matthias Wessendorf


Tools


Yoxos On Demand
Eclipse-Distribution in der Ära Callisto
Lars Wunderlich


RSSOwl-Entwickler-Tagebuch, Teil 3
Integration des Update Manager
Benjamin Pasero


ANTLR
Tool für die Compiler- und Konverter-Entwicklung mit Eclipse-Unterstützung
Dominik Holenstein


My Personal Eclipse


…mit Thorsten Kamann
Features in verschiedenen Eclipse-Installationen managen


Das Potenzial, neue Märkte zu eröffnen


Liebe Leserinnen, liebe Leser,


Die Stimmung ist glänzend im Eclipse-Lager – beste Voraussetzungen also, um das fünfjährige Jubiläum von Eclipse zu feiern. In insgesamt 33 Städten weltweit haben am 7. November verschiedene Organisationen zur Geburtstagsparty eingeladen, unter anderem auch wir – während der W-JAX in München gab’s ein Geburtstagsständchen sowie eine reichlich verzierte Torte für das Wunderkind. In den fünf Jahren, seitdem Eclipse am Markt ist, hat sich wahrlich vieles verändert. Sicherlich, am auffälligsten ist die Verbreitung von Eclipse im Java-Markt, in Gestalt der klassischen Entwicklungsumgebung – der Markt für Java-Entwicklungsumgebungen ist durch Eclipse praktisch zum Erliegen gekommen. Aber viel wichtiger als dieser destruktive Moment ist das Potenzial von Eclipse, neue Märkte zu eröffnen. Eclipse hat eine völlig neue Kategorie von Produkten und Dienstleistungen ermöglicht. Wer bislang über ein kleines, aber feines Softwareprodukt für irgendwelche Spezialaufgaben verfügte, hatte entweder die Wahl, sich an nur einen einzigen Tool-Hersteller zu binden, für den Rest aber praktisch nicht existent zu sein, oder aber sein Produkt „standalone“ anzubieten, um den Preis, dass die Arbeitsumgebung für den Nutzer meistens mehr als spartanisch war. Eclipse hat dies radikal verändert und gerade für kleine, aber innovative Software- und Dienstleistungsschmieden großartige Möglichkeiten eröffnet.


Vermutlich sind die Auswirkungen von Eclipse auf den Markt jenseits von Java aber noch viel größer. Verschiedene Script-Sprachen, aber auch das gute alte C++ haben mit Eclipse eine Grundlage erhalten, auf der sich mit angemessenem Aufwand durchaus komfortable Tools errichten lassen. Immer wichtiger wird Eclipse auch für solche Industrien, die Software für die Steuerungselektronik von Autos, Flugzeugen oder Werkzeugmaschinen einsetzen. Gerade diese ingenieurgetriebenen Unternehmen, die nicht in erster Linie der Softwarebranche zuzurechnen sind, müssen einen immer höheren Komplexitätsgrad bewältigen und sehen sich nach neuen Werkzeugen für ihre hochspezialisierten Anforderungen um. Im Systems-Engineering ist Eclipse daher die Plattform der Wahl, wenn es darum geht, althergebrachte und proprietäre Tools durch ein integriertes, modernes Plattform-Konzept abzulösen (lesen Sie hierzu die Beiträge über den Luftfahrtkonzern EADS ab Seite 51 sowie das Softwarehaus itemis auf Seite 55).


Überflüssig zu erwähnen, dass Eclipse nicht nur als Basis für Werkzeuge der Softwareentwicklung eine gute Figur macht, sondern auch als Infrastruktur für Softwareanwendungen auf dem PC (RCP), im mobilen und eingebetteten Bereich sowie auf dem Server. So ist Eclipse heute ein umfassendes Software-Framework mit eigenständigem Charakter, ein enger Verwandter Javas sozusagen. Auf dem Eclipse Forum Europe übrigens, das wir im Rahmen der JAX vom 23. bis zum 27. April 2007 veranstalten, werden wir wieder alle Dimensionen von Eclipse thematisieren – von der Java-Entwicklung über Eclipse auf Client und Server bis hin zum Embedded-Markt. Demnächst finden Sie auf eclipseforumeurope.com mehr Informationen dazu.


Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit diesem Jubiläums-Heft und eine anregende Lektüre. Wie immer, bin ich Ihnen für Feedback oder Themenvorschläge sehr dankbar – schreiben Sie bitte an smeyen@eclipse-magazin.de.


Viel Spaß bei der Lektüre des Eclipse Magazins


Sebastian Meyen, Chefredakteur



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