Eclipse Magazin 1.08
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Erhältlich ab: November 2007
Umfang: 98 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Marco Boger, Markus Demolsky, Lofi Dewanto, Peter Friese, Nils Hartmann, Mirko Jahn, Werner Keil, Jürgen King, Sebastian Meyen, Ludwig Mittermeier, Ralf Müller, Wolfgang Neuhaus, Chris Peter, Stefan Reichert, Andreas Schuster, Alexander Schwartz, Markus Stäuble, Marc Teufel, Kai Tödter, Gerd Wütherich

Magazin


News


Konferenzen
Eclipse Summit Europe 2007


Ralph Müllers „Quartals-Report“


Bücher


Rich Clients


Best Practices: GUI-Tests für Eclipse RCP
Vereinfachung von GUI-Tests für RCP-Anwendungen
Frank Gerhardt


Eclipse und NetBeans
Vergleich beider Plattformen
Kai Tödter


Eclipse DataBinding
DataBinding für die Kommunikation zwischen Modell und GUI
Ludwig Mittermeier


Modeling


MDSD für Modelldokumentationen
Dokumentationen generieren
Pascal Alich, Peter Friese, Andre Lahs und Holger Schill


GMF Customizing
Anpassung eines mit GMF generierten Diagrammeditors
Andreas Schuster


Embedded Eclipse


MDSD für eingebettete Systeme I
Die Herausforderungen
Wolfgang Neuhaus, Benedikt Niehues und Lothar Wendehals


MDSD für eingebettete Systeme II
Die Trends auf dem Markt
Wolfgang Neuhaus, Benedikt Niehues und Lothar Wendehals


Vertical Industries


Open Financial Market Platform
Unterstützung des Finanzwesens durch die IT
Werner Keil


Eclipse Business


Im Gespräch
Mit Mike Milinkovich (Director Eclipse Foundation) und Ricco Deutscher (CEO von Sopera)


Gentleware
Die Automatisierung der Softwareentwicklung als Geschäftsvision
Marko Boger und Peter Friese


Praxis


Build-Prozess von Eclipse Plug-ins
In wenigen Schritten zum automatisierten PDE Build
Nils Hartmann und Gerd Wütherich


Content Assist vs. Field Assist
Ablösung des Content Assist durch den Field Assist
Stefan Reichert


Tools


JGear
Der JBuilder 2007 als Plug-in für Eclipse
Markus Stäuble


JRCAF
Ideen aus der Webentwicklung auf den Rich Client übertragen
Jürgen King


Plug-in-Parade


is-Phone
Softphone-Entwicklung mit dem Java SDK
Nicole Schumacher und Chris Peter


Wicket
Plug-in für das Komponenten-basierte Web Framework Wicket
Markus Demolsky


My Personal Eclipse


…mit Mirko Jahn
OSGi und Eclipse Plug-ins entwickeln leicht gemacht


…mit Lofi Dewanto
Untersuchung von Eclipse mit KISS-Prinzipien


Eclipse geht neue Wege


Eclipse findet sich heute in vielen Industriebereichen – allen voran natürlich bei den Java-Entwicklern im klassischen Web- und Enterprise-Umfeld. Dass auch weitere Sprachen wie PHP, Ruby, C++ usw. zum Eclipse-Universum zählen, stellt heute ebenso wenig eine Neuigkeit dar wie die hervorragenden Möglichkeiten, die sich für Modellierer und Codegenerierer durch Eclipse-Projekte wie z.B. EMF und GMF ergeben. Was die Leute allerdings jenseits der klassischen IT-Industrie mit Eclipse anfangen und welche interessanten Optionen sich daraus ergeben, ist weitaus weniger bekannt. Daher haben Wolfgang Neuhaus und seine Koautoren im Schwerpunkt „Eclipse Embedded“ herausgearbeitet, welche Chancen der Ansatz, Code aus Modellen zu generieren, für viele namhafte Industrieunternehmen bietet, und welche Rolle die Eclipse-Technik dabei spielt (Seiten 49 bis 54).


"Auch jenseits der IT-Industrie bieten sich interessante Optionen mit Eclipse."



Ein anderer interessanter Brancheneinsatz von Eclipse zeichnet sich beim jüngst gestarteten Projekt Open Financial Market Platform (OFMP) ab, das auf den Ideen des Open Healthcare Framework (OHF) basiert. Die OFMP, derzeit noch im Proposal-Status, kann als Beispiel dafür dienen, wie sich allgemeine technische und fachliche Belange innerhalb einer Branche durch Open Source vereinfachen lassen. OFMP ist dabei kein Entwicklungstool, sondern eine Laufzeitumgebung, die wesentliche Services, welche heutzutage für ein Bankhaus kein Alleinstellungsmerkmal mehr darstellen, bereitstellt. Durch ein ausgeklügeltes Plug-in-System bietet OFMP – wie wir es von einem Eclipse-Projekt erwarten – eine solide Basis bei gleichzeitiger modularer Erweiterbarkeit. Ein weiteres spannendes Projekt, bei dem Eclipse weder auf dem Desktop des Entwicklers oder des Sachbearbeiters zum Einsatz kommt, sondern auf dem Server, erhielt den Namen „Swordfish“. Das Schwertfisch-Projekt basiert auf den Erfahrungen und teilweise auch auf dem Code eines großen SOA-Projekts der Deutschen Post. Es stellt ein Runtime-Framework für die Integration verschiedener SOA-Systeme wie z.B. einen ESB (Enterprise Service Bus), eine BPEL-Engine und ein Service-Repository dar und ist keinesfalls zu verwechseln mit dem SOA Tools Project, das Entwicklungswerkzeuge für Serviceorientierte Architekturen bereitstellt.


In unserem Gespräch mit Mike Milinkovich, Director der Eclipse Foundation, und Ricco Deutscher, Geschäftsführender Gesellschafter von Sopera (dem Unternehmen, das hinter dem Schwertfisch steht), haben wir eine Reihe Fragen im Zusammenhang mit dem SOA-Projekt erörtert und einige weitere Überlegungen zum Phänomen Open Source im Allgemeinen angestellt. Das Gesprächsprotokoll (Seite 64) liest sich daher ganz nebenbei auch wie eine aktuelle Standortbestimmung der Eclipse Foundation. Wenn Sie dieses Heft in den Händen halten, geht der Herbst gerade in den Winter über und es beginnt die Vorbereitungszeit für unsere Konferenz Eclipse Forum Europe. Der Call for Papers steht jedem bis zum 4. Dezember offen, der sich um einen Vortrag bei der Konferenz bewerben will. Wir freuen uns über Ihre Ideen und Vorschläge und wünschen natürlich viel Vergnügen bei der Lektüre des vorliegenden Eclipse Magazins!


Ihr Sebastian Meyen, Chefredakteur



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