Eclipse Magazin 2.08
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Eclipse & Ajax

Erhältlich ab: Februar 2008
Umfang: 98 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Sebastian Draxler, Leif Frenzel, Peter Friese, Stefan Isele, Werner Keil, Sebastian Meyen, Carsten Möhrke, Ralf Müller, Benjamin Pasero, Stefan Röck, Hendrik Sander, Heiko Seeberger, Tobias Schwartz, Gunnar Stevens, Papick G. Taboada, Karsten Voigt, Marc-Florian Wendland, Lars Wunderlich, Nico Zimmermann

Magazin


News


Ralph Müllers „Quartals-Report“


Bücher


Rich Clients


Entwicklung von Custom GUIs
Maßgeschneiderte GUIs mit SWT und eigenen Widgets
Benjamin Pasero


embedded RCP
Entwicklung mobiler Anwendungen mit eRCP
Florian Wendland


Modeling


Entwicklung von Generator-Plug-ins
Generator-Plug-ins entwickeln mit Eclipse und openArchitectureWare
Peter Friese


Rich Internet Applications


Rich Ajax Platform
Webanwendungen mit RAP entwickeln
Stefan Röck


Google Web Toolkit
Webanwendungen mit GWT entwickeln
Papick G. Taboda


Web


PHP-Anwendungen und Eclipse
Zend PDT und Zend Studio for Eclipse im Vergleich
Carsten Möhrke


Mobile


Softwareentwicklung für mobile Geräte
Plattformen für mobile Entwicklung im Überblick
Werner Keil


Forschung


Kooperative Eclipse-Verwaltung
Kooperative Werzeugpflege von Eclipse aus Sicht des Endusers
Sebastian Draxler, Gunnar Stevens, Hendrik Sander, Tobias Schwartz


Projektmanagement


Task Management mit Mylyn
Struktur und Erweiterungen von Mylyn 2.0
Karsten Voigt


Im Gespräch
... mit Mylyn Project Lead Mik Kersten


Enterprise


Equinox
Die Runtime selbst erweitern und modifizieren
Martin Lippert und Heiko Seeberger


Plug-in-Parade


Haskell-Unterstützung
Haskell-Unterstützung mit dem Projekt EclipseFP
Leif Frenzel


Development Tool for Flash
Neue Features von FDT 3.0
Nico Zimmermann


My Personal Eclipse


…mit Stefan Isele


Echte GUI-Objekte für das Web


Wie so oft in der Geschichte der Informationstechnologie, geschah es auch irgendwann im Frühjahr 2005: Ein Unbekannter namens Jesse James Garrett war der Meinung, dass man mit JavaScript und XML mehr anfangen könnte, als nur bestehende Websites aufzuhübschen. Und weil er Werber war, schrieb er gleich ein griffiges Artikelchen namens „Ajax: A New Approach to Web Applications“ – und veränderte damit die Webwelt nachhaltig. Ajax war geboren – und löste zwar keine einzige Aufgabe, die nicht schon vorher ohne das hübsche Buzzword lösbar gewesen wäre, machte aber aus dem eigenwilligen Technologiemix eine Mainstream-kompatible Technik.


Rasch wurden Tools und Bibliotheken geboren, die die Arbeit mit Ajax stark vereinfachten und uns alle davor bewahren sollten, plötzlich zu JavaScript-Hackern zu werden. Nein, die Ajax-Revolution sollte uns nicht dazu bringen, schwer wartbaren, kaum testbaren JavaScript-Code in unsere Anwendungen einzubauen, sie sollte uns vielmehr in die Lage versetzen, GUI-Elemente auch im Web als echte Objekte zu nutzen. Mit der „Rich Ajax Platform“ (RAP) sowie dem Google Web Toolkit (GWT) existieren zwei schöne Vertreter dieser Ajax-basierenden GUI-Tools für das Web. Warum wir für das Titelthema dieser Ausgabe gerade diese gewählt haben? Es gibt dafür mehrere Gründe. Erstens sind beide Eclipse-basierend. Zweitens basieren beide auf gängigen Programmiermodellen, die sich bei grafi schen Benutzeroberflächen deutlich bewährt haben. RAP nimmt, in Kurzform gesprochen, klassischen SWT-Code und generiert damit automatisch Ajax-Benutzeroberflächen. Muss ich dafür JavaScript kennen? Oder Experte sein für die vielen Browser-Probleme, die es bis heute gerade bei JavaScript-Anwendungen gibt? Fehlanzeige. Ich muss mein SWT können, sonst nichts (Seite 33). Ganz ähnlich und doch anders arbeitet das Google Web Toolkit (GWT): Hier wird in Swing programmiert, heraus kommen schöne UI-Komponenten für das Web (Seite 40). Wir haben in dieser Ausgabe die beiden Konzepte unter die Lupe genommen und zeigen auf, welche Stärken und Schwächen die jeweiligen Ansätze mit sich bringen.


"Mit RAP muss ich kein Java- Script-Experte sein. Ich muss mein SWT können, sonst nichts."



Abgesehen vom Ajax-Titelthema hält diese Ausgabe des Eclipse Magazin einen ganzen Strauß weiterer spannender Inhalte für Sie bereit. Mit Mylyn 2.0 zum Beispiel ist das Taskbasierende System von Eclipse endgültig den Kinderschuhen entwachsen und ist Teil der offi ziellen Eclipse-3.3-Distribution. Wir zeigen auf, was Mylyn bietet (Seite 78) und haben im Gespräch mit Mik Kersten, dem Mastermind hinter Mylyn, einige weitere interessante Aspekte erfahren (Seite 84). Auch dem Thema „Mobile“ haben wir spannende Beiträge gewidmet. Die Eclipse-basierende Entwicklung für mobile Plattformen behandelt der Beitrag „Perpetuum Mobile“ auf Seite 62. Er gibt einen Überblick, was mit Eclipse bei der Entwicklung für Symbian, Windows Mobile, Palm, Blackberry & Co. alles möglich ist. Den Einsatz von Eclipse als Laufzeitumgebung auf mobilen Endgeräten behandelt unser Beitrag „Eclipse macht mobil“, der sich mit eRCP beschäftigt (Seite 20).


Wer sich übrigens „live“ mit den vielfältigen Aspekten der Eclipse-Plattform beschäftigen möchte und wer die Gelegenheit nutzen möchte, mit anderen Eclipse-Usern und –Experten in Kontakt zu treten – für den haben wir unsere Konferenz, das Eclipse Forum Europe (www.eclipseforumeurope.com), vorbereitet. Das Forum bietet, als Teil der JAX (www.jax.de), Workshops, Sessions und vielfältige Diskussionsmöglichkeiten – viele der aus diesem Magazin bekannten Autoren treffen Sie dort als Speaker und Moderatoren! Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre!


Sebastian Meyen, Chefredakteur



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