Eclipse Magazin 2.09
Keine Kommentare

Eclipse Modeling

Erhältlich ab: Januar 2009
Umfang: 98 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Yunus Bayraktar, Malte Blanken, Jan-Hendrik Diederich, Alexandra Imrie, Werner Keil, Harald Kornmayer, Jochen Mader, Ralph Müller, Benjamin Muskalla, Jeremy Peel, Hartmut Schlosser, Ralf Sternberg, Mathias Stümpert, Frank M. Thiesing, Marc Teufel, Marc-Florian Wendland, Murat Yener

Magazin


Ralph Müllers: Neues aus der Foundation


Fahrplan in Richtung e4
Kurzer Blick auf die Eclipse Roadmap 2008
Hartmut Schlosser


Development


Spring, Equinox und RCP unter einen Hut bringen
Spring-Integration in OSGi-Umgebung
Jochen Mader


Best of Eclipse DemoCamp: Istanbul
Entwicklung von Rich und Flex Client Applications
Murat Yener und Yunus Bayraktar


Modeling


„Nur echte Entwickler, die echten Code schreiben, lösen Probleme“
Ed Merks, Leiter des Eclipse Modeling Framework (EMF), im Gespräch mit dem Eclipse Magazin


JET 2: Model-to-Code-Transformationen
Einstieg in die Codegenerierung mit den Java Emitter Templates 2
Marc-Florian Wendland


Tools


Die großen Abos
Streifzug durch die Eclipse-IDEs
Werner Keil


Automatisches GUI-Testen von RCPAnwendungen
Keyword-driven Testing mit GUIdancer
Alexandra Imrie


Das Eclipse Plug-in WOLips
Komponentenbasierte Softwareentwicklung mit WebObjects
Malte B. Blanken und Frank M. Thiesing


Java-Entwicklung mit Ingres CAFÉe
IConsolidated Application Foundation for Eclipse
Jeremy Peel


Web


Single Sourcing mit der Rich Ajax Platform
Migration von RCP nach RAP
Ralf Sternberg und Benjamin Muskalla


Rich Client Platform


Zugriffsrechte in Eclipse-RCP-Anwendungen
Autorisierung von Eclipse-UI-Elementen mit Eclipseeigenen Mechanismen
Jan-Hendrik Diederich


Fließende Bänder: Ribbons unter Eclipse
Was mit Eclipse derzeit geht
Marc Teufel


Neue Projekte


Grid- und Cloud-Computing
Zugriff auf Grid- und Cloud-Systeme mit g-Eclipse
Mathias Stümpert und Harald Kornmayer


SMILA-Projekt: Semantic Web für Unternehmen
Open Source Framework zur Informationsverarbeitung
Georg Schmidt


Die Aussagekraft von Code


"Innovationen werden im Zeitalter von Open Source in der quelloffenen Entwicklung geboren"



Willkommen im neuen Jahr, willkommen beim „neuen“ Eclipse Magazin! Sie fragen, was neu ist? Ab sofort erscheinen wir alle zwei Monate, um in deutlich dichterer Folge als früher über alles Wissenswerte aus dem Eclipse-Ökosystem berichten zu können. Warum wir dies gerade im so genannten Krisenjahr 2009 tun? Weil wir sicher sind, dass dieses Jahr auch ein weiteres Erfolgsjahr für Open Source sein wird, und weil wir außerdem davon überzeugt sind, dass das wachsende Eclipse-System es verdient, mit stetiger journalistischer Arbeit und vielfältigen technischen Informationen flankiert zu werden. Parallel zum zweimonatlichen gedruckten Magazin halten wir Sie natürlich auch online über alles Wissenswerte auf dem Laufenden. Unser Portal www.JAXenter.de versorgt Sie mit aktuellen Infos, mit Interviews und Artikeln zu Eclipse, Java, SOA und agilen Prozessen. Sie wollen sich voll auf Eclipse konzentrieren? – Kein Problem, unsere Filterfunktionen ermöglichen auch einen exklusiven Blick auf die Eclipse-Themen.


Woher kommt die Innovation?


Innovationen kommen im Zeitalter von Open Source und offener technischer Standards zumeist nicht aus den geschlossenen Entwicklungslabors der Produkthersteller, sondern werden vielmehr in der Arena der quelloffenen Entwicklung geboren. Es scheint, dass die großen und feierlichen Standardisierungsgremien à la JCP, W3C oder OMG heute nicht mehr als Treiber für Erneuerung und Verbesserung auftreten können. In der Vergangenheit war das allerdings noch anders. Es war einmal, da haben die großen Industriegremien etwas beschlossen, das dann allmählich in die Praxis umgesetzt wurde. Man beriet darüber, ob man eine Spezifikation entwickeln soll, dann wurde diese ausgearbeitet und erst zuletzt wurde die Technologie auch tatsächlich implementiert. Während dieses Prozesses gingen nicht selten Jahre ins Land. Unser Gespräch mit Ed Merks (Seite 24) macht auf faszinierende Weise deutlich, welch Innovationspotenzial alleine in den Modeling-Projekten von Eclipse liegt. Und es geht dabei immer wieder „nur“ um Code, also um lauffähige Systeme. Spezifikationen, Papier und Texte treten zurück hinter der Aussagekraft von Code.


Und außerdem?


Weitere Artikel in diesem Heft beschäftigen sich mit aktuellen Programmierthemen, aber auch mit einer Vielzahl spannender Projekte. So zum Beispiel g-Eclipse – ein hochinteressantes Eclipse-Framework für den Zugriff auf komplexe Grid-Infrastrukturen. Das wichtige Thema Autorisierung bei Eclipse-RCP-basierten Anwendungen, bisher eher als Hack oder Workaround in zahlreichen Projekten implementiert, stellen wir auf Seite 77 dar. Für die Integration und Verarbeitung heterogener, unstrukturierter Informationen bietet jetzt das SMILA-Projekt eine Lösung (Seite 94). Es bietet Schnittstellen für unterschiedliche Formate, Datenbanken, Suchsysteme und vieles weitere mehr, was Unternehmen benötigen, um ein wirklich flexibles und auf Information gestütztes Geschäft aufzubauen – alles natürlich auf Basis von Eclipse.


Viel Spaß bei der Lektüre wünscht


Sebastian Meyen, Chefredakteur


Frameworks


Swordfish


Swordfish ist ein auf Eclipse-Equinox Runtime-Technology basierendes SOAFramework. Es wurde entwickelt, um mit zusätzlichen Open-Source-Komponenten wie Service-Register, Interprozesskommunikation etc. vervollständigt zu werden.


SMILA


Bei SMILA (SeMantic Information Logistics Architecture) handelt es sich um ein Framework für die flexible Verarbeitung von unstrukturierten Informationen, wie z. B. Dokumente oder Bildinformationen.


Riena


Das Projekt Riena bietet eine homogene Plattform für Business- und Enterprise- Anwendungen vom User Interface bis hin zur Back-end-Integration, die komplett auf der Eclipse-Equinox-Plattform basieren.


Ingres CAFÉ


Bei Ingres CAFÉ (Consolidated Application Foundation for Eclipse) handelt es sich um ein Eclipse-Bundle. Es besteht aus einer Kombination aus Eclipse IDE, Ingres DBMS, Apache Tomcat, Hibernate und JSF-Bibliotheken.


Eclipse Tools & Plug-ins


AspectJ Development Tools(AJDT) 1.6.2


Das AspectJ Development Tools-(AJDT-) Projekt unterstützt die Eclipse-Plattform durch Tool-Unterstützung für die aspektorientierte Softwareprogrammierung mit AspectJ.


Eclipse Modeling Framework Project (EMF)


EMF ist ein Modeling Framework mit Code-Generierungsmöglichkeiten zum Entwickeln von Tools und anderen Applikationen, die auf einem strukturierten Datenmodell basieren.


Eclipse Graphical Modeling Framework (GMF)


Das Eclipse Graphical Modeling Framework (GMF) stellt eine generative Komponente und eine Runtime-Infrastruktur für die Entwicklung grafischer Editoren auf der Basis der Projekte EMF und GEF bereit.


Graphical Editing Framework (GEF)


Das Graphical Editing Framework (GEF) hilft Entwicklern dabei, einen Rich Graphical Editor aus einem bestehenden Anwendungsmodell zu erstellen.


OSGi Runtimes


Spring Dynamic Modules (DM)


The Spring Dynamic Modules (DM) ist ein Spring-Projekt, das Spring-Applikationen als OSGi-Bundles ausliefert.


Eclipse Equinox


Bei Equinox handelt es sich um eine leichtgewichtige Variante von Appfuse, einem Open-Source-Projekt, das Entwickler dabei unterstützt, unter Verwendung von Java-Technologien wie Spring, Hibernate und Struts Java-EE-Webapplikationen zu entwickeln.


JAX TV
Keynote: From Eclipse to Reality von Wassim Melhem


W-JAX 2008


A look at the challenges of bringing a commercial Eclipse-based product to the market through the eyes of an Eclipse committer. The lessons learned, strengths and blind spots of Eclipse as a platform, and the double-edged sword of seamless integration of components.


Frameworks


  • Swordfish

  • SMILA

  • Riena

  • Ingres CAFÉ

Eclipse Tools & Plug-ins


  • Eclipse AJDT 1.6.2

  • EMF 2.4.1

  • GMF 2.1.2

  • GEF 3.4.1

OSGi Runtimes


  • Spring Dynamic Modules (DM)

  • Eclipse Equinox


Weitere Ausgaben

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -