Eclipse Magazin 2.11
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SCALA

Erhältlich ab: Januar 2011
Umfang: 100 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Christopher Ezell, Ekkehard Gentz, Markus Herrmannsdörfer, Jens Hildebrand, Karsten Hornemann, Werner Keil, Maximilian Kögel, Dr. Veikko Krypczyk, Hannes Niederhausen, Martin Reiterer , Henrik Rentz-Reichert , Bernhard Schätz, Thomas Schütz, Stefan Strobl, Marc Teufel, Wolfgang Werner, Torsten Witte, Matthias Zieger

Runtime


Von Konsolen, Affen und seltsamen Schleifen
Die Eclipse-OSGi-Konsole für eigene Zwecke nutzen
Wolfgang Werner


Onotoa
Ein Topic-Maps-Schema-Editor auf Basis von Eclipse RCP
Hannes Niederhausen


Projekt e4


Zugepackt
Eine e4-Anwendung mit Perspektiven, Parts und Library-Plug-ins
Marc Teufel


Zwischen Neuimplementierung und APIKompatibilität
Boris Bokowski über den Reifeprozess von Eclipse 4.0 Mobile


Enterprise goes Mobile
Teil 1: BlackBerry-Java-Entwicklung für Eclipse
Ekkehard Gentz


Titelthema


Spurwechsel
Eclipse-Anwendungsentwicklung mit Scala
Jens Hildebrand


Nachholbedarf
Der Stand der Dinge in Sachen Scala Tooling


Wo die Scala IDE für Eclipse punktet
Scala-IDE-Entwickler Mirko Stocker im Gespräch


Scala: Modern und funktional
Einführung in die Programmierung mit Scala
Christopher Ezell und Dr. Veikko Krypczyk


Development


It's TEE-Time
Heterogenes Application Lifecycle Management – mit Microsoft?
Matthias Zieger


Internationalisierung leicht gemacht!
TapiJI: Tooling for agile and process integrated Java Internationalization
Martin Reiterer und Stefan Strobl


TeXlipse
Projektdokumentation einmal anders
Karsten Hornemann


Der UOMo-Code
Typsichere Maßeinheiten für Java und OSGi
Werner Keil


Projekte


Eclipse RCP bei der Tagesschau
Ein CMS-Redaktionsclient auf Basis von Eclipse RCP
Torsten Witte


Modeling


COPE – Metamodelle schmerzlos anpassen
Automatische Migration von EMF-Modellen
Markus Herrmannsdörfer und Maximilian Kögel


Echtzeit mit eTrice
Klarheit bei der Modellierung von Echtzeitsystemen
Henrik Rentz-Reichert und Thomas Schütz


PETE – Prolog EMF Transformation Engine
EMF-Modelle per Prolog transformieren
Bernhard Schätz


Was ist Scala?


Was ist Java? In Entwicklerkreisen dürfte Plattform ist – und zwar sowohl eine Integrationsplattform für die vielen verschiedenen Sprachen, die auf der Java Virtual Machine funktionieren, als auch eine Plattform (der biologistischen Sprachwelt zugeneigte Charaktere nennen es manchmal „Ökosystem“) für ein riesiges Arsenal von Frameworks, Libraries und Werkzeugen, die das produktive Entwickeln mit Java eigentlich erst ermöglichen. Was ist Scala? Scala ist der neue Shooting-Star im Himmel der JVM-Sprachen. Im Laufe der letzten Monate ist ein regelrechter Hype um die Sprache entstanden, der dazu geführt hat, dass sich quasi jeder ambitionierte Java-Entwickler zumindest einige Beispiele in Scala angeschaut haben dürfte.


Doch was ist Scala wirklich? Eine Programmiersprache? Hier trifft diese Antwort weit besser zu als bei Java. Eine statisch typisierte JVM-Sprache, in der sowohl funktionale als auch objektorientierte Programmierparadigmata möglich sind, könnte man hier ergänzen. Eine Plattform ist Scala nicht. Zum einen klinkt sich Scala nahtlos in die Java-Plattform ein, zum anderen ist das Ökosystem an Frameworks und Tools für die Arbeit mit Scala erst in der Entstehung begriffen.


Was ist Eclipse?


Was ist Eclipse? Nun ja – Eclipse ist vieles, z.B. eine Open-Source-Community, die bis heute ein unglaublich reichhaltiges Spektrum verschiedenster Projekte aus den Bereichen Tools, Runtime und Softwaremodellierung bereitgestellt hat. Entstanden ist Eclipse aber als Integrationsplattform für die unzähligen kleinen Entwickler-Werkzeuge, mit denen sich die Java-Entwickler Anfang der 2000er herumschlagen mussten (und die auch die damaligen kommerziellen IDEs nicht sinnvoll zu integrie- man auf diese Frage die Antwort „Eine Programmiersprache natürlich!“ oft zu Gehör bekommen. Den Kern der Sache trifft dies aber nur teilweise. Heute wissen wir, dass Java vor allem eine Plattren wussten). So hat das JDT-Projekt (Java Development Tools) damals sicherlich neue Maßstäbe in Sachen „Integrierte Entwicklungsumgebung für Java“ gesetzt. Ureigenste Aufgabe von Eclipse wäre es nun eigentlich, auch für Scala eine solche Integrationsplattform darzustellen. Doch ein reichhaltiges Projektspektrum für Scala, möglicherweise auf Basis eines SDT-Projekts (Scala Development Tools), liegt aktuell noch nicht im Projektkatalog von Eclipse vor.


Verglichen mit der geballten Entwicklerkraft, die IBM damals wie heute in Eclipse und das JDT-Projekt gesteckt hat, mutet das Entwicklerteam um Miles Sabin, das sich um die Bereitstellung einer Scala IDE for Eclipse bemüht, doch eher bescheiden an. Nichtsdestotrotz sind die Jungs auf einem guten Weg, eine für den produktiven Einsatz taugliche Scala-IDE auf die Beine zu stellen – wie auch die Statusberichte der Autoren unseres Schwerpunktthemas dieser Ausgabe berichten. Sie finden in dieser Ausgabe des Eclipse Magazins alles, um tief in die Programmierwelten von Scala mit Eclipse einzudringen: Christopher Ezell und Dr. Veikko Krypczyk geben eine Einführung in die Programmierkonzepte von Scala (S. 48), Jens Hildebrand zeigt, wie Scala in Eclipse RCP-Projekten eingesetzt werden kann (S. 39), Heiko Seeberger und Mirko Stocker geben Einblicke in den Entwicklungsstand der Scala IDE for Eclipse (S. 46). Weitere Impulse zu Scala gibt es übrigens regelmäßig auf JAXenter, etwa in der Serie Advanced Scala unter http://it-republik.de/jaxenter/serien/?s=63. Für die weitere Verbreitung von Scala wird zukünftig entscheidend sein, wie stark sich die Corona aus Frameworks und Entwicklertools um Scala weiterentwickelt. Und hierbei sollte Eclipse eine wichtige Rolle spielen können.


Viele spannende Stunden beim Lesen dieser Ausgabe wünscht


Hartmut Schlosser, Redakteur



Exklusiv auf CD:


Onotoa


Mit Topic Maps lässt sich Wissen auf eine standardisierte Art und Weise speichern und abfragen. Das Topic Maps Lab, eine Forschungsgruppe der Universität Leipzig, beschäftigt sich seit fast drei Jahren mit Topic Maps und entwickelt Werkzeuge zum Designen, zur Erstellung und zur Nutzung von Topic Maps. Onotoa ist ein Werkzeug für das Designen von Topic Maps und generiert nach der Erstellung des Topic Map Schemas einen Instanzeneditor. Hannes Niederhausen beschreibt Topic Maps, Onotoa und den Editorgenerator im Artikel „Onotoa – Ein Topic Maps Schema Editor auf Basis von Eclipse RCP“ auf S. 13 im Detail.



Die Highlights


TeXlipse


Eine Alternative zum Erzeugen von Dokumentationen bietet das Textsatzsystem La- TeX. Im Gegensatz zu herkömmlichen WYSIWYG-Textverarbeitungsprogrammen wird hierbei mit gewöhnlichen Textdateien gearbeitet. Die Darstellung von Text und Bild wird durch die Angabe von Formatierungsbefehlen direkt im geschriebenen Textdokument beeinflusst. Aus diesen Dokumenten wird durch einen Übersetzungsvorgang ein Ausgabeformat erzeugt, das mit einem Viewer angezeigt werden kann (z.B. pdf). Das Eclipse-Plug-in TeXlipse ermöglicht die Verwendung von LaTeX in Eclipse.


TapiJI


TapiJI bietet eine Umgebung für Internationalisierung mit der Zielsetzung, das von Java zur Verfügung gestellte Internationalisierungs-API für praktische Softwareentwicklungsprojekte leichter anwendbar und weniger fehleranfällig zu machen. Es unterstützt sowohl Entwickler als auch Übersetzer mit entsprechenden integrierten Werkzeugen, um Fehler in der Umsetzung mehrsprachiger Anwendungen zu vermeiden.


Weitere Inhalte


Scala 2.8.1


Scala ist eine objektorientierte Programmiersprache, die das Schreiben von knappem und prägnantem Code ermöglicht. Scala ist kompatibel zu Java, statisch typisiert und erweiterbar.


COPE


COPE (Coupled Evolution of Metamodels and Models) unterstützt Entwickler bei der Migration von Modellen, indem es die Migration weitgehend automatisiert.


PETE


PETE (Eclipse Prolog EMF Transformation Engine) unterstützt die Transformation von Modellen auf dem EMF Ecore Framework mithilfe einer deklarativen, regelbasierten Beschreibung der Transformationsoperationen.



Weitere Ausgaben

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