Eclipse Magazin 3.07
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Wizards und Dialoge mit Eclipse RCP

Erhältlich ab: Mai 2007
Umfang: 82 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Markus Bach, Thilo Frotscher, Holger Funke, Lars Gehrken, Stefan Isele, Mirko Jahn, Thorsten Kamann, Matthias Kempka, Dieter Krachtus, Ralph Müller, Benjamin Muskalla, Karsten Panier, Benjamin Pasero, Dirk Rademann, Mark Rambow, Stefan Reichert, Matthias Schmidt, Markus Stäuble, Philipp Tiedt, Marco van Meegen, Jürgen Wiesmaier, Lars Wunderlich

Magazin


News


Ralph Müllers „Quartals-Report“


Eclipse Forum Europe 2007
Eclipse – Wohin des Weges?


EclipseCon 2007
Ein Tagebuch
Benjamin Pasero


Rich Clients


Dialogs & Wizards
Modale UI-Elemente im Zeitalter von Views und Editoren
Dirk Rademan, Stefan Reichert


Hibernate & Eclipse RCP
Hibernate in Eclipse über Plug-ins und Preferences konfigurieren
Stefan Isele


Test-Automation in RCPProjekten
Easy Testing mit Eclipse
Karsten Panier, Lars Gehrken


Projects


Unterstützung für JPAEntwickler
Das ORM-Projekt Dali
Matthias Schmidt


Bioclipse
Eine Open Source Workbench für Bio- und Chemoinformatik
Dieter Krachtus


Eclipse BPEL Designer
Grafischer Editor für Geschäftsprozesse
Philipp Tiedt


GlobalTester
Werkzeug zum Testen von Chipkarten
Holger Funke


Extra


OSGi applied
Komponentisierung in Java
Mirko Jahn


Eclipse Business


compeople AG
Unterstützung für Eclipse RCP
Jürgen Wiesmaier


Plug-in Parade


Declared Type Generalization Checker
Automatische Generalisierungsprüfung beim Compiler-Lauf
Markus Bach


EclEmma
Code-Coverage-Analyse
Benjamin Muskalla


TestNG
Framework für komfortables Unit-Testing
Mark Rambow


Qt Jambi Eclipse Plug-in
Plug-in für die schnelle Qt-Anwendung
Markus Stäuble


Eclipse Plug-ins für Apache Axis2 1.2
Aktualisierungen und Verbesserungen für Eclipse
Thilo Frotscher


Praxis


Eclipse und Vista
Eclipse 3.3 mit voller Vista-Kompatibilität
Lars Wunderlich


RSSOwl 2.0
Nächste Generation von RSSOwl auf Basis der Elipse RCP
Benjamin Pasero


Code-Generierung mit EMF
Anpassungsmöglichkeiten der Code-Generierung von EMF
Marco van Meegen


Migration mit EMF
Mit dem Eclipse Modeling Framework verschiedene Welten migrieren
Thorsten Kamann


My Personal Eclipse


Effizient arbeiten mit Eclipse
Eclipse als wichtige IDE für Java
Matthias Kempka


Liebe Leserinnen, liebe Leser,


eine Eclipse-aktive Periode liegt hinter uns. Mit der EclipseCon (Kalifornien) und dem Eclipse Forum Europe (Wiesbaden) gab es bereits zwei wichtige Treffen des EclipseÖkosystems in diesem Jahr, über die wir auf den Seiten 12 und 14 ausführlich berichten. Beide Konferenzen haben gezeigt, dass der Eclipse-Hype zwar seinen Zenit überschritten hat, der Einsatz von Eclipse jedoch deutlich am Wachsen ist. Und das ist gut so: Hypes sind nützlich, um neue Themen und Technologien auf den Markt zu lancieren, sie sind aber hinderlich, wenn es darum geht, praxistaugliche Techniken zu etablieren. Es soll aber nicht nur von der rein zahlenmäßigen Verbreitung von Eclipse die Rede sein, sondern vor allem von der Vielfalt der Anwendungsdomänen, die stetig zunimmt. Neben seiner Eigenschaft als Entwicklungsframework, als welches Eclipse nun schon seit Jahren eine gute Figur macht, ist die Runtime zweifelsohne das nächste große Ding im Eclipse-Umfeld, was verschiedene Ankündigungen deutlich machen und wie auch Mike Milinkovich während des Eclipse Forum Europe betonte.


"Eclipse als Runtime – das nächste große Ding"



Sicherlich, mit der Rich Client Platform arbeiten wir schon seit einigen Jahren mit Eclipse als einer Art Runtime. Anfangs als kreative „Vergewaltigung“ des Eclipse-Entwicklungsframework, das noch auf Basis der 2er-Architektur von einigen Pionieren realisiert wurde, hat sich Eclipse RCP als ein Standard für Rich-Client-Anwendungen etabliert. Es ist einfach zu schön, wie viel Komfort RCP von Haus aus schon mit sich bringt, ohne dass man dies alles „from scratch“ selbst entwickeln müsste … Aber mit RCP ist das Ende der Fahnenstangen noch lange nicht erreicht. Die neue Eclipse Persistence Platform, die auf der Toplink-Technologie von Oracle basiert, ist nur ein Beispiel von mehreren dafür, welche Rolle Eclipse für die Runtime derzeit schon spielt und welche weit reichende Bedeutung es noch spielen wird. Dali, in dieser Ausgabe des Eclipse Magazins auf Seite 29 ausführlich beschrieben, dient dagegen eher der Entwicklung JPA (Java Persistence Architecture)-basierender O/R-Frameworks und gehört mittlerweile zum Web Tools Project. Mit dem Projekt Sopera gibt es außerdem neuerdings eine Runtime für Service-orientierte Architekturen (SOA), welche von der Deutschen Post entwickelt und neuerdings open source verfügbar gemacht wurde (eine Session während des Eclipse Form Europe gab erste Einblicke).


Eine weitere spannende Anwendungsdomäne stellt das Projekt Bioclipse dar (Seite 36). Bioclipse, im vergangenen Jahr mit dem JAX Innovation Award ausgezeichnet, zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es weit mehr ist als ein nützliches Werkzeug für eine spezialisierte Wissenschaft. Es ist, ganz im Sinne von Eclipse, ein Framework für alle Wissenschaften, die den sog. Life Sciences zugerechnet werden. Das sind im Wesentlichen Forschungsgruppen aus den Bereichen Biologie, Chemie und Medizin, die sich vorgenommen haben, interdisziplinär und anwendungsorientiert zu forschen. Bioclipse bietet diesen Leuten – wohlgemerkt, nicht nur Informatikern! – eine vorkonfigurierte Umgebung für den Einbau von Plug-ins und führt sie aus der informationstechnischen „Steinzeit“ heraus (wie unser Autor provokativ behauptet), in welcher viele Wissenschaftler heute leider noch verharren (müssen).


Viel Spaß bei der Lektüre!


Sebastian Meyen, Chefredakteur



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