Eclipse Magazin 4.06
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Eclipse 3.2

Erhältlich ab: September 2006
Umfang: 98 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Sebastian Bauer, Andreas Bröker, Peter Friese, Kay Fuhrmann, Sven Haiges, Volker Höfer, Werner Keil, Matthias Lau, Ralph Müller, Alexander Neumann, Benjamin Pasero, Stefan Reichert, Philipp Rettberg, Dominik Schadow, Frank Schröder, Edwin Schumacher, Alexander Schwartz, Kai Tödter, Vera Wahler, Matthias Weßendorf, Gerd Wütherich, Lars Wunderlich

Magazin


New & Noteworthy


JAX Innovation Award 2006


Bücher
• Eclipse IDE – kurz & gut (Ed Burnette)
• Java mit Eclipse für Kids (Hans-Georg Schumann)


Interview
Wohin steuert Eclipse? Mike Milinkovich im Interview


Ralph Müllers „Quartals-Report“


Core


Eclipse 3.2
Notwendiges Maintenance Release oder Update?
Lars Wunderlich


Server-Side Eclipse, Teil 2
Spring und OSGi mit Eclipse Equinox
Gerd Wütherich


Rich Clients


OLE-Interface
Object Linking and Embedding mit ActiveX Control in Eclipse
Stefan Reichert


SWT
Custom Widgets für SWT selbst gebaut
Sebastian Bauer


Eclipse Business


MicroDoc
Eclipse-Strategie als Add-in Provider formalisieren
Volker Höfer


QualityPark
Erfolgreicher und preiswerter integrieren mit ALF
Kay Fuhrmann


Plug-in Parade


MoreUnit
Unterstützung für pragmatische Unit-Tester
Vera Wahler


Nice Office Access (NOA)
OpenOffice.org den Weg in die Eclipse-Plattform weisen
Andreas Bröker


Subversive
Eclipse und Subversion zusammengebracht
Frank Schröder


Praxis


Eclipse-Online-Hilfe
Hilfe-Plug-in mit DocBook-Dateien erzeugen
Peter Friese


CheatSheets & Co.
Das Hilfesystem von Eclipse erweitern
Dominik Schadow


GMF


Graphical Modeling Framework
Grafische Editoren für Domänenmodelle generieren
Alexander Schwartz


GMF-Praxis
Ein Editor zur Konfiguration von Model-to-Model-Transformationen für AndroMDA
Matthias Lau, Philipp Rettberg


Projects


Corona
Workgroup-Interoperabilität auf Basis offener Standards
Edwin Schumacher


AJAX Toolkit Framework (ATF)
Eclipse-Unterstützung für Dojo, Rico & Co.
Sven Haiges


Tools


RSSOwl-Entwickler-Tagebuch, Teil 2
Die Arbeit am User Interface hat begonnen
Benjamin Pasero


My Personal Eclipse


…mit Werner Keil
Effizientere Arbeitsweise und mehr Übersicht in Enterprise-Projekten


…mit Kai Tödter
Vom eingeschworenen Emacs-User zum begeisterten Eclipse-Fan


Callisto – eine neue Ära?


Liebe Leserinnen, liebe Leser,


10 – 260 – 12 – 7.000.000. Das sind die Zahlen, die in Verbindung mit dem Eclipse Callisto-Release veröffentlicht wurden. Hinter diesen Zahlen verbergen sich 10 Eclipse-Projekte mit 260 Beteiligten aus 12 Ländern, welche am 30. Juni 2006, Punkt 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit unter dem Callisto-Dach über 7 Millionen Codezeilen bereitgestellt haben. Dafür herzlichen Glückwunsch seitens des Eclipse Magazins.


Next Step Eclipse


Welche Auswirkungen resultieren nun aus diesem ehrgeizigen Überprojekt? Erst einmal können sich Softwareanbieter und Plug-in-Entwickler jetzt eines aufeinander abgestimmten Eclipse-Pakets bedienen. Das bedeutet: Sie müssen nun nicht mehr selbst die einzelnen Projekte, die zuvor ja unter nicht einheitlichen Release-Zyklen liefen, aufeinander ausrichten. Die Entwickler und Anwender wiederum erfahren eben dadurch eine bessere Integration in ihre Projekte sowie eine um einiges vielschichtigere Entwicklungsumgebung. Die Committer und die Eclipse-Projekte hingegen profitieren von der Kooperation untereinander und der Interaktion miteinander, was wiederum dazu führen könnte, bestehende und neue Projekte schneller zu einem höheren Reifegrad zu führen. Also alles einfacher und alles gut? Nicht unbedingt! Die verschiedenen Software-Anbieter, die ihre Distributionen und Produkte on top von Eclipse zur Verfügung stellen, werden sich nun gewaltig anstrengen müssen, einen Mehrwert „oberhalb“ von Eclipse zur Verfügung zu stellen. Für den einen oder anderen wird es nötig sein, sein Business-Modell zu überdenken oder neu zu definieren. Beispiele hierfür sieht man schon jetzt. Die Karlsruher Innoopract, die bisher mit der Standard-Version von Yoxos eine Eclipse-Distrubution anbot, für die man nicht viel, aber eben doch Geld zahlen musste, hat schnell umgedacht und offeriert nun mit Yoxos on Demand einen kostenfreien Download-Service. Hier handelt es sich um eine ausgefeilte grafische Webanwendung, mit der individuelle Downloads aus Eclipse und Eclipse-Plug-ins zusammengestellt werden können. Bezahlen muss man hier erst für Updates, Services bzw. die Enterprise-Version.


Eclipse = Qualität?


Auf einen weiteren Punkt möchte ich Ihre Aufmerksamkeit noch lenken. Wie sieht es nun mit der Qualität der Eclipse-Projekte überhaupt aus? Wir haben zum jetzigen Zeitpunkt den exklusiven Club der zehn Callisto-Projekte. Was ist aber mit den vielen anderen interessanten Projekten? Sind diese jetzt Eclipse-Projekte 2. Klasse? Eine Zwei oder Mehr-Klassen-Gesellschaft kann nicht im Interesse der Foundation liegen. Wie Sie in unserem Interview mit Mike Milinkovich auf Seite 13 sehen, hat sich die Foundation die Lösung dieses Problem explizit auf die Fahnen geschrieben. Beim Thema Qualität setzt auch das hochinteressante Project Dash (dash.eclipse.org/dash/commits/web-app/) an. Durchstöbern Sie doch einmal dessen Diagramme. Sie zeigen Ihnen an, was sich in den einzelnen Projekten an Aktivitäten tut oder welche Unternehmen sich wo und vor allem wie intensiv beteiligen. Dash vermittelt Ihnen auf denkbar transparente Weise, wie engagiert die einzelnen Projekte betrieben oder gerade eben nicht betrieben werden. Durch Dash werden Sie um einiges genauer einzuschätzen wissen, wer sich aufrichtig zu dem bekennt, was er in seinen Presseankündigungen bei Eintritt in die Foundation vollmundig versprochen hat.


Viel Spaß bei der Lektüre des Eclipse Magazins


Alexander Neumann, Redakteur



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