Eclipse Magazin 4.08
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Enterprise Eclipse

Erhältlich ab: August 2008
Umfang: 98 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Heiko Barth, Sebastian Bauer, Christian Campo, Peter Friese, Thomas Maurer, Daniel Meisen, Ralph Müller, Matthias Ostermaier, Stefan Reichert, Dominik Schadow, Heiko Seeberger, Matthias Schneider, Marc Teufel, Alexander Thurow, Karsten Voigt, Holger Voormann

Magazin


News


Ralph Müllers „Quartalsreport“


Bücher


Odyssee im Weltraum?
Eclipse Ganymede im Überblick


Buchstabenketten
Kreative Wortschöpfungen in Ganymede


Development


Quo vadis Eclipse?
Ein persönlicher Ausblick auf Eclipse: die IDE, das Anwendungs-Framework und die Community
Holger Voormann


Automatisches Build-System
Build-System für RCP-Anwendungen mit CruiseControl und PDE/Build
Daniel Meisen


Praxis


Implementierung einer Suchfunktion
Eigene Suche in Eclipse-Plug-ins integrieren
Thomas Maurer


Rich Clients


Eclipse-Riena-Projekt
Verteilte Client/Serveranwendungen auf Basis von Eclipse/Equinox
Christian Campo


Riena User Interface
Endanwenderorientiertes Navigationskonzept für RCP-Anwendungen
Heiko Barth


Enterprise


Enterprise Eclipse RCP
Zugriff auf Backend-Systeme mit Eclipse RCP
Peter Friese, Stefan Reichert


Lotus Notes goes Eclipse
Vom proprietären Messaging- und Anwendungsclient zur Lösungsplattform — Fallbeispiele
Matthias Schneider


Spring trifft auf OSGi und RCP
Die Vorteile von Spring und OSGi nutzen: „RCP powered by Spring“
Alexander Thurow, Heiko Seeberger


Tools


BIRT Chart Engine
Anzeige von Diagrammen in Eclipse-RCPAnwendungen mithilfe der BIRT Chart Engine
Karsten Voigt


Kryptografie lernen mit JCrypTool
Ein Einblick in die Entwicklung der E-Learning-Software JCrypTool
Dominik Schadow


Plug-in-Parade


CDT Nummer 5
Was leistet die neue Version des C/C++-Plug-ins CDT?
Sebastian Bauer


RCP und Equinox – war da noch was?


RCP ist seit Jahren schon keine Neuigkeit mehr. Es hat bereits in sehr vielen Projekten bewiesen, dass sich damit großartige Rich Clients für Anwender aller Art bauen lassen. Warum? Weil man so viel Funktionalität, so viele nützliche Services gratis bekommt – und zugleich ein Höchstmaß an Freiheit bei der Implementierung der eigenen Individuallösung. Ähnliches gilt auch für die Serverseite. Hier stellt Eclipse mit dem Equinox-Projekt mittlerweile ebenfalls eine feste Größe dar. Equinox entwickelt sich mit schöner Stetigkeit weiter zu einem vollwertigen Server-Framework, ein „Non-GUI-Eclipse“ gewissermaßen. Basierend auf dem OSGi-Standard stellt es eine echte Alternative zu den klassischen Java-Architekturen auf dem Server dar.


RCP auf dem Client, Equinox auf dem Server – also alles in bester Ordnung? Nein, nicht ganz. Merkwürdigerweise haben bisher nur ganz wenige Leute darüber nachgedacht, wie man das Zusammenspiel dieser beiden Welten sinnvoll organisiert. Sicherlich, der eine oder andere hat bereits Systeme konzipiert und entwickelt, wo ein RCP-Client mit einem Java-EE-Backend oder Equinox auf dem Server kommuniziert. Auch existieren für diesen Fall eine Reihe bewährter Best Practices, weil ja ein Client ohne Serverkontakt nahezu sinn- und aufgabenlos ist.


"Wohin wird sich Eclipse in den nächsten Jahren bewegen?"



Aber all diese Implementierungen sind noch auf dem freien Feld der speziellen Workarounds und der höchst individuellen Implementierungen entstanden. Konsistente Standards für die Rechte- und Rollenverwaltung existieren zum Beispiel nicht. Auch auf Seiten des Programmiermodells gibt es noch einiges zu tun: Wie organisiere ich Komponenten zwischen dem Client und dem Server? Wie sorge ich für konsistente Updates, wie für ein effektives Deployment? Kurzum: Wie erreiche ich ein tragfähiges Provisioning für meine gesamte Client- und Server-Infrastruktur, und zwar auf Basis von Standards?


Das Riena-Projekt, noch relativ jung auf eclipse.org zu finden, hat sich zur Aufgabe gemacht, auf diese Fragen eine Antwort zu geben. Es tritt mit dem Anspruch an, eine Standardisierung für alle Aspekte des Zusammenspiels zwischen Client und Server im Eclipse-Umfeld zu entwickeln. Noch sieht die Website eclipse.org/riena etwas dürftig aus – viele Informationen oder gar eine tragfähige Dokumentation sind dort noch nicht zu finden. Aber ein Blick auf den so genannten „Community Access Meter“, der Statistik für die Anzahl an Commits bei einem Projekt, zeigt: Es gibt eine echte Aktivität hinter dem Projekt, nicht nur Marketing (übrigens lohnt dieser Blick in die Aktivitätsstatistik generell und bei allen Projekten!). Und noch ist das Final Release ja nicht erreicht, und für eine durchgängige Dokumentation benötigen die Riena-Entwickler gewiss noch weitere Unterstützung. Unser Titelthema (Seite 47) gibt einen ersten Einblick ins Eclipse-Riena-Projekt und zeigt auf, wohin die Reise geht.


Das Eclipse von übermorgen


Eine andere Reise betrifft das Eclipse-Projekt als Ganzes. Wohin wird sich Eclipse in den nächsten Jahren bewegen? Welche Vision steckt noch in Eclipse, jetzt, da nahezu alle Ziele erreicht wurden (Etablierung als Java-IDE sowie auch für andere Programmiersprachen und Plattformen; Verbreitung als generisches Framework für mobile und eingebettete Geräte, für klassische PCs und Workstations sowie für Serverapplikationen; Vordringen in den Markt der Branchenlösungen etc.). Eine Reise in die Zukunft, durchsetzt mit subjektiven Erkenntnissen und spekulativen Ansichten finden Sie ab Seite 20).


Und wie immer haben wir ein ganzes Bündel weiterer spannender Eclipse-Themen in dieser Ausgabe des EclipseMagazins versammelt. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre!


Sebastian Meyen, Chefredakteur



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