Eclipse Magazin 4.11
Keine Kommentare

Eclipse meets SPRING

Erhältlich ab: Mai 2011
Umfang: 90 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Wayne Beaton, Sven Efftinge, Tim Fischer, Ekkehard Gentz, Dirk Häußler, Jonas Helming, Sven Hoffmann, Mustafa Isik, Maximilian Kögel, Martin Lippert, Achim Lörke, Andreas Scharf, Sebastian Schmidt, Kai Spichale, Marc Teufel, Axel Uhl, Eberhard Wolff

Magazin


Eclipse auf der JAX
Impressionen von der elften JAX


Was ist Eclipse?
Eine kleine Rundreise durch das Eclipse-Universum
Von Wayne Beaton, Jonas Helming und Maximilian Kögel


The Making of an Eclipse Project
Aufzucht und Pflege eines Eclipse-Projekts
Von Achim Lörke


Development


Headless, aber trotzdem mit Verstand
Eclipse-RCP-Anwendungen mit Maven und Tycho bauen
Von Kai Spichale


NatTable 2.2
Verwendung und Anpassung des NatTable Widgets in wenigen Schritten
Von Dirk Häussler


Gut getestet, modular und wartbar
Eclipse-Plug-in-Programmierung mit Google Guice
Von Sven Efftinge


Eclipse und Scala: Liebe auf den zweiten Blick
Iulian Dragos über die Scala IDE für Eclipse 2.0


Projekt e4


Kommunikativ
IEclipseContext, Selection Service und OSGi EventAdmin Service
Von Marc Teufel


Mobile


Enterprise goes Mobile
BlackBerry-Java-Entwicklung für Eclipse
Von Ekkehard Gentz


Interstellar Thermonuclear War
Echtzeit-Mehrspielerkommunikation mit Wave und Android
Von Mustafa Isik und Sebastian Schmidt


Projekte


Videomanagement im Eclipse-CMS
Integration der Videoplattform Kaltura in einen CMS-Client
Von Sven Hoffmann


Enterprise


Spring Tooling – What’s Cooking
Worauf sich Spring-Entwickler freuen können
Von Martin Lippert und Eberhard Wolff


In die Cloud mit Eclipse, GWT und Windows Azure
Ajax-Anwendungen mit Eclipse entwickeln und auf Windows Azure bereitstellen
Von Tim Fischer


Modeling


Modelle im Fokus
Task-fokussierte Klassendiagramme mit Mylyn
Von Andreas Scharf


Skalierbare Änderungsverfolgung mit EMF
Ein wichtiges Instrument zur Fehlerverwaltung in großen Modellen
Von Axel Uhl


Die Eclipse-Familie


Was ist Eclipse? Eine seltsam naive Frage für einen Leser des Eclipse Magazins, nicht wahr? In der Tat wird man als Eclipse-Magazin-Leser schon die ein oder andere einschlägige Erfahrung mit Eclipse gemacht haben und ein gewisses Verständnis dessen mitbringen, was Eclipse ausmacht. Doch genauso sicher kann man sein, dass Eclipse mehr ist als das, für was es von jedem einzelnen Entwickler gehalten wird. Was ist also Eclipse? Dem mathematisch geschulten Informatiker mag der Drang, Eclipse defi nitorisch erfassen zu wollen, zwar durchaus im Blut liegen. Dem Nutzen eines solchen Definitionsversuches sind allerdings Grenzen gesetzt, da das Feld der Dinge, die auf irgendeine Art und Weise mit Eclipse in Zusammenhang stehen, unübersichtlich groß ist.


Der Philosoph Ludwig Wittgenstein hat für solche Sachverhalte vorgeschlagen, die üblichen definitorischen Klassifikationen ad acta zu legen und das Konzept der „Familienähnlichkeit“ einzuführen: Begriffe können nämlich verschwommene, unscharfe Grenzen haben. Und wenn versucht wird, diese in hinreichende Definitionen zu pressen, dann „holt sich der Verstand Beulen“. Ohne hier allzu sehr in philosophische (Un-)Tiefen abzuschweifen, passt die Idee der Familienähnlichkeiten in Bezug auf Eclipse wie die Faust aufs Auge: Eclipse ist eine Java IDE, aber auch ein ganzes IDE-Framework. Eclipse ist eine Tooling-Plattform, aber auch die Basis für unzählige Runtime-Projekte. Eclipse wird von einer Foundation zusammengehalten, hat aber dank seines Open-Source-Charakters ein reges Eigenleben jenseits aller Regulierungen. Eclipse ist also eine Familie – und die einzelnen Familienmitglieder lassen sich beschreiben, auch ungeachtet der Frage, ob sie nun in einem nahen oder einem entfernten Verwandtschaftsgrad zu einem wie auch immer gearteten „Eclipse-Kern“ stehen.


Wayne Beaton hat diesen Familiencharakter von Eclipse erfasst und in einer Serie von Kurzartikeln ganz im Sinne Wittgensteins episodenhaft dargestellt. Jonas Helming und Maximilian Kögel haben die Serie aktualisiert und für das Eclipse Magazin neu aufgelegt: Die Serie „Was ist Eclipse?“ startet in dieser Ausgabe auf S. 10. Doch der Gedanke der Eclipse-Familie lässt sich noch ausweiten. So ist eigentlich jeder Artikel hier im Eclipse Magazin eine Beschreibung eines Verwandten in der Eclipse-Großfamilie. In dieser Ausgabe haben wir beispielsweise den Eclipse-Onkel Spring im Visier und verraten, welche heißen Neuerungen im Eclipse-basierten Spring-Tooling auf uns zukommen (S. 67). Den Eclipse- Bruder OSGi würdigen wir mit einem spannenden Bericht über Maven Tycho und dem Bauen von OSGibasierten RCP-Anwendungen (S. 21). In einem etwas ferneren Verwandtschaftsgrad steht das DI-Framework Google Guice: nichtsdestotrotz gewinnbringend für jeden Eclipse-Entwickler zu lesen, wie sich Dependency Injection für die Eclipse-Plug-in-Entwicklung einsetzen lässt (S. 33). Und der bunte Bericht über das Multiplayerspiel „Interstellar Thermonuclear War“ (S. 57), das auf die Clans der Androiden, der Google Waves und des Eclipse Communication Frameworks verweist, beschreibt ganz zeitgemäß eine moderne Eclipse-Patchworkfamilie, wie sie in vielen Eclipse-basierten Projekten anzutreffen ist, und die sich in unserem Eclipse-Familienmagazin bestens aufgehoben fühlen darf!


Viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe wünscht,


Hartmut Schlosser, Redakteur



Exklusiv auf CD:


Eclipse Jubula


Im Eclipse-Umfeld ist Test-driven-Development speziell durch jUnit Tests bereits fest etabliert. Für funktionale bzw. Akzeptanztests, also Blackbox-Tests, ist jedoch noch großer Bedarf vorhanden. Projekte wie SWTbot oder auch FIT/FitNesse basieren allerdings eher auf dem jUnit-Gedanken. Das neue Eclipse-Projekt Jubula ist ein Werkzeug zum funktionalen Testen von Anwendungen mit grafischer Oberfläche. Der Fokus liegt auf hoch abstrahierten Spezifi kationen auf der Basis von Keywords. Die Tests können bereits auf fachlicher Ebene ohne eine lauffähige Anwendung festgelegt werden. Verschiedene grafische Oberflächen wie Swing, SWT, HTML usw. sind grundsätzlich über Plug-ins testbar. Auch ist es vergleichsweise einfach möglich, andere Oberflächen, z. B. e4 oder RAP, über ein API in das Testframework einzubinden.



Die Highlights


NatTable: Multifunktionale Grids leicht gemacht


Die Erstellung großer multifunktionaler Grids kann mit SWT und JFace schnell sehr kompliziert werden, vor allem, wenn Funktionalitäten benötigt werden, die von weit verbreiteten Tabellenkalkulationsprogrammen bekannt sind. Eine komfortable und umfangreiche Alternative ist das SWT-Tabellen-/Grid-Widget NatTable, das viele Funktionalitäten out of the Box bietet, wie zum Beispiel das Fixieren von Zeilen und Spalten, die Gruppierung von Spalten, das Ein-/Ausblenden von Spalten, die performante Verarbeitung großer Datenmengen und vieles mehr. Passend zum Artikel „NatTable 2.2“ von Dirk Häußler finden Sie auf der Heft-CD alles, was Sie für die Arbeit mit NatTable benötigen.


Kommunikativ: e4-Tutorial


In der letzten Folge unseres Eclipse e4-Tutorials schließen wir auch unsere e4-Anwendung ab, die ganz zeitgemäß mittels REST-Technologie Geo-Services in einem GUI zur Verfügung stellt, um z. B. Postleitzahlen zu suchen oder Länderinformationen auszugeben. In dieser Ausgabe zeigen wir, welche Möglichkeiten zum Datenaustausch mit dem IEclipseContext, dem Selection Service und dem OSGi EventAdmin Service bestehen.



Weitere Inhalte


Eclipse Communication Framework 3.5


ECF ist ein Eclipse-Projekt für die Entwicklung verteilter Server, Applikationen und Tools. Es bietet eine modulare Implementierung von OSGi 4.3 Remote Services und unterstützt REST- und SOAP-basierten Services sowie asynchrones Messaging für Remote Services.


Google Guice 3.0


Google Guice ist ein Open-Source-Framework, mit dem sich über Dependency Injection Java-Objekte definieren lassen.


Scala IDE 2.0.0 beta 3


Der dritte Release-Kandidat der Scala IDE for Eclipse kommt mit einem neuen Scala Comipler für Scala 2.9.0.





Weitere Ausgaben

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -