Eclipse Magazin 5.09
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Eclipse Galileo!

Erhältlich ab: Juli 2009
Umfang: 98 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Martin Ahrer, Sebastian Bauer, Naci Dai, Sven Efftinge, Bastian Feder, Gerald Gaßner, Neil Hauge, Florian Heidenreich, Dominik Hirt, Jendrik Johannes, Sven Karol, Jan Köhnlein, Andreas Mülder, Ralph Müller, Holger Schill, Enrico Schnepel, Heiko Seeberger, Mirko Seifert, Eike Stepper, Marc Teufel, Kai Tödter, Holger Voormann, Christian Wende, Lothar Wendehals, Sebastian Zarnekow

Magazin


Ralph Müller: Neues aus der Foundation


Galileo


Mein Galileo-Jahresrückblick
Was die Community die letzten 12 Monate bewegte
Holger Voormann


Entdeckertour
Eclipse Galileo: Was gibt‘s Neues in JDT?
Marc Teufel


Quantensprung für Equinox
Viele Neuerungen durch OSGi 4.2
Heiko Seeberger


Runde sechs für CDT
Was bietet Galileo für C/C++-Entwickler?
Sebastian Bauer


Des Kaisers neue Kleider
PHP Development Tools 2.1
Bastian Feder


Modeling wird praxistauglich
Neue Modeling-Trends in Eclipse Galileo
Sven Efftinge


Interview


„Wir werden e4 in Helios wiedersehen“
Wayne Beaton über Gegenwart und Zukunft der Simultaneous Releases


Development


My Mylyn
Einen Mylyn Connector selbstgemacht
Dominik Hirt


Web Tools Platform Uncovered
Teil 3: JPA mit Dali
Naci Dai und Neil Hauge


Enterprise


Eclipse Business Modelle
„Design for Change“ auf Basis von Equinox OSGi
Dr. Gerald Gassner


Modeling


Domänenspezifische Sprachen mit Xtext
Teil 1: Einführung in Xtext
Jan Köhnlein und Sebastian Zarnekow


Sprechen Ihre Modelle Klartext?
Tutorial: Textuelle DSLs erstellen mit EMFText
Florian Heidenreich, Jendrik Johannes, Sven Karol, Mirko Seifert und Christian Wende


Die Net4j Signalling Platform
Am Beispiel eines FileSharing-Systems
Eike Stepper


Kistenzauberei und Verwandlungskünstler
GenGMF: Grafische Editoren für umfangreiche Metamodelle
Enrico Schnepel


Modellvergleich mit EMF Compare
Ein Praxisbeispiel
Andreas Mülder, Holger Schill und Dr. Lothar Wendehals


RCP


Best of Eclipse DemoCamps: e4 Preview
User Interface Styling mit CSS
Kai Tödter


My Personal Eclipse


Meine Lieblingsfeatures in Galileo
Mit Martin Ahrer


Nach dem Release? Vor dem Release!


Es ist also wieder einmal soweit: Das jährliche Gemeinschaftsrelease von verschiedenen aufeinander abgestimmten Eclipse-Projekten steht zum Download bereit. Eclipse Galileo ist da! Kaum war am 24. Juni der Run auf die Download-Server eröffnet, überschlugen sich die Meldungen und Kommentare der IT-Nachrichtendienste zur neuen Lage der Eclipse-Nation, und auch beim Mikro-Blogging-Dienst Twitter war der Hashtag #eclipse35 einer der am häufigsten gezählten. Welch große Aufmerksamkeit Galileo in der Tat auf sich ziehen konnte, zeigt ein Blick auf die Download-Statistiken: 100 000 Downloads in den ersten 24 Stunden meldet EPP-Lead Markus Knauer für die Galileo-Packages. Das ist mehr als ein Eclipse-Download pro Sekunde! Die offizielle Pressemitteilung der Eclipse Foundation stellte dann nochmals heraus, dass Galileo mit seinen 33 Projekten die bisher größte Veröffentlichung der Eclipse Community ist, an der über 380 Committer von 44 verschiedenen Organisationen beteiligt waren. Drei wichtige Trends seien derzeit im Ökosystem auszumachen, die sich auch in Galileo widerspiegelten:


• Die zunehmende Akzeptanz von Eclipse-Technologie im professionellen Unternehmensbereich
• Innovative Neuerungen auf dem Gebiet der modellgetriebenen Softwareentwicklung
• Große Fortschritte bei der Eclipse-Runtime-Technologie


Trends: Enterprise Adoption, Modeling, Runtime


Die Akzeptanz von Eclipse-Technologie im Unternehmensumfeld wird durch einige Neuerungen begünstigt, von denen die Unterstützung von Mac Cocoa und 64-Bit-Systemen hervorzuheben sind. Hoch gelobt wird auch das neue Werkzeug „Memory Analyzer“ zur Analyse von Java Heap Dumps, das übrigens von SAP auf den Weg gebracht wurde. Als erste PHP-IDE bietet Eclipse-PDT Support für PHP 5.3 (siehe S. 36 in dieser Ausgabe). Erweiterungen von Mylyn (S. 46) und das neue XSL Tooling im WTP-Projekt (S. 54) zählen zu den weiteren Höhepunkten des Galileo-Releases. Wirft man einen Blick auf die Liste der Galileo-Projekte, fällt auf, dass fast ein Drittel im Bereich der modellgetriebenen Softwareentwicklung angesiedelt ist. In der Tat scheint EMF immer mehr zum De-Facto-Standard für Softwaremodellierer zu werden. Auch openArchitectureWare ist mit Galileo ja bei Eclipse angekommen und präsentiert mit seinem Gewächs Xtext einen der hellsten Sterne am Galileo-Himmel. Was man mit Xtext alles anstellen kann, zeigen wir en détail in unserer Xtext-Serie, die mit dieser Ausgabe beginnt (S. 67).


In dem Quickvote zur Galileo-Woche auf JAXenter.de wollten wir wissen, wo Sie bei Eclipse derzeit die größte Innovationskraft sehen. Auf Platz 1 wählten Sie, wie sollte es anders sein, die Eclipse-Modeling-Projekte (25 %), knapp vor dem klassischen Eclipse-Use-Case als Java-IDE (21 %). Dicht auf dem Fuß folgt jedoch der Einsatz von Eclipse-Technologie in Runtime-Projekten (19 %) – ein interessantes Ergebnis, das vor zwei, drei Jahren nicht so ausgeglichen ausgefallen wäre (S. 9). Eclipse wird also immer stärker auch in Runtime-Szenarien, und hier steht die OSGi-Implementierung Equinox im Zentrum der Aufmerksamkeit. In dieser Ausgabe klären wir deshalb, warum für Equinox die Unterstützung der neuen OSGi-Spezifikation 4.2 ein Quantensprung in der Entwicklung darstellt (S. 30).


Nach dem Release ist vor dem Release...


...und so ist der Blick dieser Ausgabe nicht nur nach hinten, sprich auf Galileo gerichtet, sondern schweift gelegentlich in die Ferne, voraus auf Dinge, die da kommen werden: Etwa auf den neuen Release-Zyklus „Helios“, von dem uns Wayne Beaton verrät, warum hier das Namensschema der Jupiter-Monde verlassen werden musste (S. 43). Oder auf die neue Generation 4.0 der Eclipse-Plattform (Codename e4), die bereits über die Möglichkeit verfügt, RCP-Anwendungen mittels CSS-Stylesheets zu gestalten (S. 93). Doch natürlich feiern wir mit diesem Eclipse Magazin vor allem einmal gebührend Galileo! Und weil es so schön ist, endet dieses Editorial mit dem feierlichen Statement von Mike Milinkovich, dem Executive Director der Eclipse Foundation: „The release train continues to be a great achievement of the Eclipse community. Galileo demonstrates that large distributed software development can be done on a predictable schedule. This predictability makes it possible for our user and adopter community to quickly adopt new releases from Eclipse.“


Viel Spaß bei der Lektüre wünscht


Hartmut Schlosser, Redakteur


Exklusiv auf CD:


Eclipse-File-Share-Plug-in auf Basis von Net4j


Die Net4j Signalling Platform ist ein asynchrones Client/Server-Kommunikationsframework, dessen Hauptaugenmerk auf der vollständigen Trennung von Anwendungsprotokollen und Transportmedien liegt. So kann man mit Net4j auf einfache Weise bidirektionale und asymmetrische Anwendungsprotokolle entwickeln, ohne sich dabei bereits an bestimmte Transportmedien binden zu müssen. Net4j-Projekt-Lead Eike Stepper zeigt den Praxiseinsatz von Net4j anhand eines eigens für das Eclipse Magazin entworfenen FShare-Server-Plug-ins. Dabei macht ein zentraler FShare-Server einen Verzeichnisbaum seines lokalen Dateisystems multiplen FShare- Clients für Uploads und Downloads zugänglich (siehe Artikel auf S. 78: „Die Net4j Signalling Platform“).


Die Highlights


Eclipse Magazin Tutorial: DSLs entwickeln mit EMFText


Mit dem Werkzeug EMFText lassen sich schnell und einfach textuelle domänenspezifische Sprachen erzeugen. Aufbauend auf einem Ecore-Metamodell kann für jede Klasse im Metamodell eine textuelle Repräsentation definiert werden. EMFText generiert hieraus einen Parser zur Konvertierung von Text in Modelle, einen Printer zum Umwandeln von Modellen in Text sowie einen Texteditor mit konfigurierbarem Syntax-Highlighting. Auf der Heft-CD finden Sie die komplette Beispiel-DSL zu unserem Eclipse Magazin Tutorial „Sprechen Ihre Modelle Klartext?“ auf S. 72, anhand der die Erstellung von domänenspezifischen Sprachen mit EMFText Schritt für Schritt nachvollzogen werden kann.


Mylyn-Konnektor selbstgemacht


Trotz einiger bereits zur Verfügung stehender Konnektoren für das Task-orientierte Entwicklungstool Mylyn, kam Eclipse-Magazin-Autor Dominik Hirt nicht umhin, sich selbst mit der Entwicklung eines Mylyn-Konnektors für sein unternehmensweit genutztes Bug-Tracking-System zu beschäftigen. Seine Erfahrungen gibt er im Artikel „My Mylyn“ auf S.46 wieder und stellt sein komplettes Eclipse-Mylyn-Projekt den Lesern zum Nachprogrammieren zur Verfügung.


Weitere Inhalte


Eclipse Classic 3.5


Bei Eclipse Classic 3.5 handelt es sich um eines von sieben Packages des Eclipse-Galileo-Releases. Dieses Basispaket beinhaltet die Eclipse-Plattform, Java Development Tools und das Plug-in Development Environment inklusive Sourcen und Dokumentation.


Eclipse Tools & Plug-ins


• BIRT 2.5.0
• CDT 6.0.0
• GEF 3.5.0
• WTP 3.1.0
• Equinox 3.5
• RSE 3.1


Eclipse Modeling Framework


• EMF (Core)
• Teneo 1.1.0
• CDO 2.0.0
• Model Query 1.3.0
• Transaction Component 1.3.0
• Net4j 2.0.0
• Validation Framework 1.3.0


Xtext 0.7


Bei Xtext handelt es sich um ein Framework zur Entwicklung externer textueller DSLs. Der Milestone 7 unterstützt u. a. Lazy Linking und bietet ein überarbeitetes Content-Assist-Framework.


Mylyn


Mylyn ist ein User Interface, das den Informationsüberfluss verringert und Multitasking vereinfachen soll. Mit Mylyn können Aufgaben in die Eclipse-Entwicklungsumgebung integriert und effektiv bearbeitet werden.



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