Eclipse Magazin 5.10
Keine Kommentare

Eclipse Helios!

Erhältlich ab: Juli 2010
Umfang: 90 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Manuel Bork, René Eggenschwiler, Karin Fetzer, Tobias Forster, Ekkehard Gentz, Jens Hildebrand, Jan Köhnlein, Frank von Schrenk, Ylli Sylejmani, Marc Teufel, Lars Vogel, Holger Voormann

Eclipse Helios


Mein Helios-Jahresrückblick
Eine persönliche Retrospektive über die letzten 12 Monate in und um Helios
Holger Voormann


Feinschliff
Eclipse Helios: Was gibt’s Neues in JDT?
Marc Teufel


Modellieren mit Eclipse Helios
Wie Programmierung und Modellierung immer mehr verschmelzen
Dr. Jan Köhnlein


Interview


„Keine Angst um die Zukunft von Eclipse als IDE“
Doug Schaefer über CDT und die Zukunft von Eclipse


PHP Development Tools 2.2.0
PDT-Project-Lead Roy Ganor


Mylyn und Marketplace Client
Im Gespräch mit Steffen Pingel


Jetty goes OSGi
Greg Wilkins und Hugues Malphettes über Jetty @ Eclipse Helios


Reifeprüfung für Xtext
Was Xtext in der Helios-Version zu bieten hat


Linux gets Love
Andrew Overholt über das Linux-Tools-Projekt


EGit und JGit
Stand der Dinge bei der Git-Integration in Eclipse


RCP


Den Sonnengott verschönern
CSS Styling in Helios
Lars Vogel und Karin Fetzer


RCP International
Internationalisierung von Eclipse-Anwendungen
Jens Hildebrand


Global, international, multilingual
Wie Projekt Babel die Internationalisierung von Eclipse Helios vorantreibt


PureMVC for Eclipse
Programmiersprachenübergreifendes Model-View-Controller-Prinzip
Frank von Schrenk


Modeling


Modeling meets Runtime
Dynamisches UI (nicht nur) für Businessanwendungen
Ekkehard Gentz


Text to Model to Text
Abstraktionserhaltende Code-Modell-Synchronisation
Manuel Bork


Development


Integration von Spring in Eclipse RCP
Spring meets Eclipse RCP
Tobias Forster, Ylli Sylejmani, René Eggenschwiler


Quo vadis Eclipse


Herausforderung: Innovationsnetzwerk
Ein Gespräch mit Jochen Krause


Herausforderung: Wertschöpfung
Ein Gespräch mit Wilhelm Zorn und Andreas Lux


Helios ist da!


Die Jahreswende im Eclipse-Kalender fällt traditionellerweise auf Juni/Juli, wenn die Anstrengungen zahlreicher Eclipse-Committer in der Veröffentlichung des koordinierten Sammelrelease von Eclipse-Projekten kulminieren. Der Eclipse Release-Train „Helios“ ist angekommen – pünktlich, zuverlässig und so lang wie nie zuvor! Die neue Plattform 3.6 ist die Lokomotive, 39 darauf abgestimmte Eclipse-Projekte bilden den neuen Eclipse-Standard, dem sich über kurz oder lang kein ernsthafter Eclipse-Entwickler entziehen wird. In der offiziellen Pressemitteilung der Eclipse Foundation bezeichnet Executive Director Mike Milinkovich das Helios-Release als „fantastic effort by the Eclipse committer community“. Höhepunkte von Helios sind laut Eclipse-Foundation-Kommuniqué:


• Das neue Linux-Package, das eine integrierte Werkzeugkette für die Entwicklung von C/C++-Anwendungen für Linux-Systeme bereitstellt und Tools wie GNU Autotools, Valgrind, OPro le, RPM, SystemTap, GCov, GProf und LTTng in Eclipse integriert.
• Der neue Marketplace Client als eine Art „App-Store“ für Eclipse-Plug-ins und Eclipse-Lösungen.
• Die erstmalige Integration des Versionskontrollsystems Git über das EGit- und JGit-Projekt.
• Die Umsetzung neuer Java-EE-Spezi kationen (Java EE 6) in der Web Tools Platform, insbesondere Servlet 3.0, JPA 2.0, JSF 2.0 und EJB 3.1.
• Das neue Package „Eclipse IDE for JavaScript Web Developers“, das eine komplette JavaScript IDE auf Basis des JavaScript-Development-Tools-(JSDT-)Projekts bietet, inklusive Integration populärer JavaScript Debugger wie Rhino und Firebug.
• Version 1.0 des Frameworks für Domänenspezifische Sprachen Xtext mit zahlreichen Zusatzfunktionen.
• Das neue Major-Release 3.0 von Acceleo, das die OMG-Model-to-Text-(MTL-)Spezifikation implementiert und neue Funktionalitäten zur Entwicklung von Code-Generator-IDEs bietet.


Natürlich steht auch diese Ausgabe des Eclipse Magazins im Zeichen von Eclipse Helios. Ganz communitynah sind wir an Helios herangegangen und lassen zahlreiche Projektleiter, Committer und Protagonisten des Eclipse Ökosystems selbst zu Wort kommen.


Selbstfindungsphase


Das Helios-Release ist eine großartige Leistung, gerade auch angesichts der schwierigen Situation, in der sich die Eclipse-Community und die Foundation derzeit befinden. Nach dem Stoppen des Eclipse-Booms der ersten Jahre ist eine Art Ernüchterung in Eclipse-Land eingetreten und vieles spricht dafür, dass eine Phase der Neudefinition und Selbst ndung bevorsteht, in der es darauf ankommen wird, nicht nur die richtigen Technologieentscheidungen zu treffen, sondern auch Anreize für Unternehmen zu schaffen, sich wieder mehr bei Eclipse zu engagieren. Unsere Debatte „Quo vadis Eclipse?“ im letzten Eclipse Magazin und auf JAXenter hat einigen Staub aufgewirbelt, zielt aber darauf ab, Probleme beim Namen zu nennen, um eine fruchtbare Diskussion darüber zu ermöglichen, wie Eclipse wieder zum Innovationstreiber einer ganzen Softwarebranche werden kann.


Lesen Sie sich deshalb die Kommentare der Eclipse-Akteure in dieser Ausgabe des Eclipse Magazins durch – z.B. Doug Schaefer, für den die Zukunft von Eclipse RCP durchaus in Frage steht. Oder Andreas Lux und Wilhelm Zorn, die sich eine klarere De nition der ROI-Effekte einer Eclipse-Foundation-Mitgliedschaft wünschen würden. Werner Keil schlägt vor, zur Entlastung der Eclipse Foundation eine Menge von Eclipse-Kernprojekten zu definieren und periphere Projekte in die neue EclipseLabs-Hosting-Seite auszulagern. Als Höhepunkt hat sich Jochen Krause, CEO von EclipseSource, einem ausführlichen Interview gestellt, das sich wirklich jeder intensiv durchlesen sollte, der an der Zukunft von Eclipse interessiert ist.


In diesem Sinne, viel Spaß mit dieser Helios-Community-Edition des Eclipse Magazins!


Hartmut Schlosser, Redakteur


Bonus-Video von der JAX 2010


Ed Merks: The Unbearable Stupidity of Modeling


Eclipse-Modeling-Mastermind Ed Merks geht in seinem legendären Vortrag in die Offensive gegen Vertreter der Zunft, die Softwaremodellierung für nichts weiter als einen unnützen Hype halten. Modeling is simply over-hyped promises all of which fall far short of the mark like so much of the technobabbel generated by the world's software marketeers. The reasons why it's doomed to failure are clear and seemingly endless, unless of course the reasons themselves are primarily misconceptions. In fact, they are, and I'll explain why.


Die Highlights


RCP International


Bereits seit längerer Zeit hat sich Eclipse als Plattform für die Entwicklung professioneller Anwendungen etabliert. Nicht zuletzt der Rich Client Platform (RCP) ist es zu verdanken, dass Anwendungen fließbandähnlich produziert werden können, ohne jedes Mal das Rad neu erfinden zu müssen. Geht es darum, Anwendungen auch in verschiedenen Sprachen anzubieten, wird das Thema Internationalisierung zu einem wichtigen Bestandteil der Entwicklung. Der Artikel „RCP International“ von Jens Hildebrand (S. 52) gibt einen Überblick über die Möglichkeiten der Internationalisierung von Eclipse-Anwendungen. Das komplette Beispiel zum Artikel findet sich auf der Heft-CD.


PureMVC for Eclipse


Das Model-View-Controller-Prinzip (MVC) hilft dabei, Software schneller und ef zienter zu entwickeln, indem es ein Architekturmuster an die Hand gibt, mit dem sich Domänen und Verhalten klar von der Präsentationsschicht trennen lassen. Mit PureMVC steht ein Framework für alle wichtigen Programmiersprachen zur Verfügung, das den MVC-Ansatz konsequent umsetzt. Die Heft-CD bietet die PureMVCAdaption für Eclipse sowie die Beispielanwendung zum Artikel von Plugin-Entwickler Frank von Schrenk (S. 60).


Weitere Inhalte


Eclipse Helios Classic


Eclipse Helios Classic (SDK) enthält die neue Eclipse Platform 3.6.0, die Java Development Tools und das Plug-in Development Environment.


Open with Eclipse


Das Plug-in „Open with Eclipse“ öffnet aus dem Windows-Explorer heraus Dateien in Eclipse.


Scala IDE for Eclipse 2.8.0.RC7


Die Scala-IDE für Eclipse stellt eine komplette Entwicklungsumgebung für die Programmiersprache Scala bereit. Scala-IDE bietet umfassende Editierfunktionen wie Syntaxhervorhebung, Codevervollständigung, Fehlererkennung und Debugging-Support für Scala.


Jetty 8.0.0.M0


Jetty ist ein Webserver und Servlet-Container, der in der Version 8.0.0 die Servlet-3.0-Spezi kation unterstützt. Ebenfalls unterstützt werden JSP 2.2 und EL 2.2. Beispiel-Webanwendungen zeigen einige der 3.0-Features im Einsatz, z.B. Webfragmente, ServletContainerIntializers und Annotations.



Weitere Ausgaben

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -