Eclipse Magazin
Eclipse Magazin 5.14

Eclipse 4.4 Luna

Erhältlich ab: Juli 2014
Umfang: 98 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
David Burkhart, Dirk Fauth, Marc Gille, Christian Götz, Kyle Hargett, Marcel Hein, Dr. Jonas Helming, Dr. Maximilian Kögel, Zach McCain, Ulrich Merkel, Anoop Nair, Dominik Obermaier, Marc Philipp, Tom Schindl, Eike Stepper, Marc Teufel, Markus Tiede, Lars Vogel, Holger Voormann, Dr. Michael Wagner, Dr. Philip Wenig

9,80 

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Magazin

News

EclipseCon France
Zum zweiten Mal traf sich die Community in Toulouse
Philip Wenig

Innovate 2014
Automatisierte Anwendungsentwicklung in der Cloud im Fokus
Michael Wagner

Eclipse ist vital
Eclipse Day auf der JAX 2014
Marc Teufel

Modeling

Kleine Schritte in die Xtext- und Xtend-Welt
Teil 6: Schnelle Visualisierung von Abhängigkeiten dank DSL
Ulrich Merkel

Titelthema

Mein Luna-Jahresrückblick
Eine persönliche Retrospektive zu Eclipse im Allgemeinen und Luna im Besonderen
Holger Voormann

Neues von der Eclipse-Plattform
Ein Überblick über die neuen Luna-Features
Lars Vogel

„Immer mehr Anwendungen basieren auf Eclipse 4.“
Interview mit Paul Webster vom Platform-UI-Team

Luna i18n Update
Sprachwechsel zur Laufzeit und eigene Übersetzungsmechanismen
Dirk Fauth

Noch Luft nach oben?
Neuigkeiten von den Java Development Tools
Marc Teufel

Oomph bringt Schwung ins Projekt
Automatisiertes Aufsetzen von Entwicklungsumgebungen
Eike Stepper

Welcome on Board!
EMF Forms in Eclipse Luna
Dr. Jonas Helming und Dr. Maximilian Kögel

NatTable Enhanced
Mit Theme-Styling zu modern aussehenden SWTAnwendungen
Dirk Fauth

Sternenstaub überall
BPM mit Stardust: Workflow für Smartphones
Anoop Nair, Kyle Hargett, Zach McCain und Marc Gille

Jubula goes JavaFX
Technologietransfer leicht gemacht
Marcel Hein und Markus Tiede

Eclipse 4

e4 goes Web
RAP und e4: Heirat eines Dreamteams
Tom Schindl

ALM

Paketzyklen
Diagnose, Therapie und Prophylaxe
David Burkhart und Marc Philipp

M2M

Kolumne: MachineTalk
Ein Top-Level-Projekt für IoT und Projekt Kura im Porträt
Christian Götz und Dominik Obermaier

Der Mond ist aufgegangen

Am 25. Juni 2014 um 15 Uhr mitteleuropäischer Zeit war es wieder soweit: 76 Eclipse-Projekte veröffentlichten zeitgleich die Früchte von zwölf Monaten harter Arbeit. „Simultaneous Release“ nennt sich dieses jährliche Ritual, das 2014 zum elften Mal über die Bühne ging und weltweit in einer Reihe von DemoCamps diskutiert und zelebriert wurde. In diesem Jahr trägt es die Versionsnummer 4.4 und den Codenamen „Luna“ – der lateinische Begriff für „Mond“. Passender könnte diese Namensgebung nicht sein, findet 2014 doch gleich zweimal eine totale Mondfinsternis (engl. Lunar Eclipse) über Nordamerika, dem Heimatkontinent der Eclipse Foundation, statt.

Tradition geworden ist auch der große Jahresrückblick anlässlich des Simultanreleases: Ab S. 26 dieser Ausgabe zieht Holger Voormann wie immer Bilanz über das ereignisreiche Jahr seit Eclipse 4.3 „Kepler“. Im Anschluss zeigen wir eine Auswahl an Projekten, die ebenfalls an Bord des Release Trains sind: Lars Vogel, Paul Webster und Dirk Fauth fassen ab S. 38 Neuigkeiten aus dem Platform-Team zusammen. Marc Teufel zeigt ab S. 52, was sich bei den Java Development Tools getan hat, Eike Stepper stellt sein brandneues Installer-Projekt „Oomph“ vor (ab S. 60). Dr. Jonas Helming und Dr. Maximilian Kögel erläutern ab S. 64 Details zum UI-Framework EMF Forms. Auch das Tabellen-Widget NatTable (S. 72), die BPM-Suite Stardust (S. 76) und das Testkit Jubula (S. 80) werden in unserem großen Schwerpunkt beleuchtet.

Viel Feind, viel Ehr’

Pünktlich zum Luna-Release veröffentlichte die Eclipse Foundation die Ergebnisse ihrer jährlichen Communityumfrage. Die erfreuliche Botschaft; 66,8 Prozent der Befragten gaben darin an, mit Eclipse 4.3 „Kepler“ zu arbeiten. Im letzten Jahr nutzten lediglich 56 Prozent das damals aktuelle Release 4.2 „Juno“. Kein Wunder, führten die zahlreichen Beschwerden über Performance und Usability doch zu erheblichen Popularitätseinbußen für „Juno“.

Die allgemeine Zufriedenheit mit Eclipse hat sich indes nicht wesentlich erhöht. Zwar gaben 81,1 Prozent der Umfrageteilnehmer an, zufrieden oder sogar sehr zufrieden zu sein. Das sind allerdings lediglich 0,1 Prozent mehr als letztes Jahr. 5,8 Prozent sind unzufrieden oder sogar sehr unzufrieden mit Eclipse. Es ist also noch Luft nach oben.

Zu den Neuerungen des vergangenen Jahres, die im ebenfalls zum Release veröffentlichten Jahresbericht der Eclipse Foundation zusammengefasst sind, zählen Änderungen im IP-(Intellectual-Property-) Regelwerk der Eclipse Foundation, namentlich die Contributor License Agreements und das Developer Certificate of Origin. Diese Verfeinerungen des Urheberrechts sollen die Einstiegshürden für Codebeiträge senken. Das scheint in der Industrie anzukommen. So erhöhte sich die Zahl der Mitglieder im ersten Quartal 2014 von 190 auf 204. Auch die sechs Industry Working Groups, Industrieverbände innerhalb der Eclipse Foundation, wachsen und gedeihen. Sowohl bei der IoT- als auch bei der LocationTech-Arbeitsgruppe tummeln sich mittlerweile zehn Projekte.

Nicht zuletzt dank des Zuwachses an zahlenden Mitgliedern konnte die Softwarestiftung 2013 ein Plus erwirtschaften, nachdem im Vorjahr rote Zahlen geschrieben worden waren. Insgesamt also ein erfolgreiches Jahr für die Eclipse Foundation. Ihre Rechnung ist aufgegangen. Der Mond auch. Was will man mehr?

Diana Kupfer
Redakteurin Eclipse Magazin

Twitter: @EclipseMagazin
Google+: http://gplus.to/EclipseMagazin

JAX TV

Worse is Better, for Better or for Worse
Kevlin Henney (Independent Consultant)
Over two decades ago, Richard P. Gabriel proposed the thesis of “Worse Is Better” to explain why some things that are designed to be pure and perfect are eclipsed by solutions that are seemingly limited and incomplete. This is not simply the observation that things that should be better are not, but that some solutions that were not designed to be the best were nonetheless effective and were the better option. We find many examples of this in software development, some more provocative and surprising than others. In this talk we revisit the original premise and question, and consider that it is an approach that can still teach us something surprising and new when it comes to development practice, software architecture, Agile development and Lean thinking.

The next five Years of the Internet of Things
Alexandra Deschamps-Sonsino (Good Night Lamp)
The web has taken on a new role with the increased interest in connectivity in every day products known as the internet of things. It is now a real pipe between objects. As large corporations tackle these new challenges, the potential for cross-industry partnership and collaborations with entrepreneurs emerge more strongly than ever. This talk will cover the new innovation, security and policy challenges that the web industry is now facing.

Application Server sind tot!
Eberhard Wolff (Selbstständig/adesso AG)
Application Server und Enterprise Java werden oft gleichgesetzt. Aber das Konzept des Application Servers ist mehr als zehn Jahre alt – Zeit für eine kritische Bewertung. Dieser Vortrag zeigt zunächst die fundamentalen Annahmen, die zur Entwicklung von Application Servern geführt haben. Dann werden aktuelle Projektszenarien und Verwendungen von Application Servern dagegen abgeglichen. Schließlich werden die Auswirkungen aktueller Trends wie Microservices und Embedded-Container auf Application Server aufgezeigt.

How do Things talk? An Overview of the IoT/M2M Protocol Landscape
Christian Götz (dc-square GmbH)
Analysts predict that in 2020 50 billion devices are connected to the internet. Together with the fact that more and more of these “things” are connected over the cellular network, new challenges are introduced to the communication of Internet of Things (IoT) and machineto-machine (M2M) scenarios. There are a lot of protocols which claim to be ideal for these use cases, for example MQTT and CoAP. In this talk you will get an overview of commonly used protocols and their underlying architectural styles. We will also look at advantages/disadvantages, use cases and the eco-system around them for Java developers.

Awesome Eclipse Platform News and how to contribute
Hendrik Still, Lars Vogel (vogella GmbH)
Der Talk stellt die aktuellen Entwicklungen in der Eclipse Platform (Java IDE und RCP) vor. Hierbei werden die Highlights demonstriert. Der Talk erklärt auch, wie man beim Plattformprojekt mitmachen kann.

Making the Eclipse IDE fun again
Martin Lippert (Pivotal)
Eclipse ist immer noch die am weitesten verbreitete IDE für Java-Entwicklung, aber die Klagen über Eclipse nehmen zu: Eclipse ist zu groß, zu langsam, zu schwergewichtig, zu überladen, unterstützt nicht Sprache X, ist schwierig zu konfigurieren und Ähnliches. Eclipse scheint den guten Ruf als hervorragende Java-IDE langsam zu verlieren. Das muss nicht sein. Es sollte wieder Spaß machen, Eclipse als IDE zu verwenden. Die Session zeigt anhand von Livedemos, wie Eclipse wieder Spaß machen kann. Dabei umfassen die Livedemos sowohl Dinge, die in Eclipse bereits vorhanden sind, aber selbst genutzt werden, als auch Erweiterungen, die die eigentliche IDE einfacher und schneller machen.

Wider den Innovationsstau: Eclipse und die Intelligenz der Massen
Marcel Bruch (Codetrails UG)
Die Eclipse-IDE ist angestaubt, keine Innovationen mehr, sagt man. In der Tat unterscheiden sich die großen Drei, Eclipse, NetBeans und IntelliJ, nur noch in Details voneinander – z. B. durch intuitivere Shortcuts hier oder schönere Editoren dort. Diese Features sind nett, helfen Entwicklern aber nur wenig, denn die meiste Zeit verbringen sie nach wie vor im Debugger. Wovon Entwickler wirklich profitieren würden, wäre eine intelligente IDE, die mitlernt, wie man eine Bibliothek richtig verwendet, und die Sie so vor häufigen Fehlern warnt. Utopisch? Keineswegs. Dieser Talk zeigt Ihnen, wie Eclipse Code Recommenders die Intelligenz der Entwicklermassen nutzt, um die IDE der Zukunft zu schaffen.

Buchauszug

Baukunst für Softwarearchitekten
Dieses Buch richtet sich an Softwarearchitekten, die gerne einen Blick über den Tellerrand wagen. Technologiearchitektur hat nicht viel mit Realweltarchitektur gemein. Das hindert die Fachliteratur aber nicht daran, diese Metapher gnadenlos überzustrapazieren. Dennoch können Softwarearchitekten viel aus der Entwicklung der Gebäudearchitektur lernen.


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