Eclipse Magazin 5.15
ECM5_15_Cover

Eclipse 4.5 Mars

Umfang: 98 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Frederic Ebelshäuser, Klemens Edler, Nina Geiger, Ekkehard Gentz, Tam Hanna, Dr. Jonas Helming, Sophie Hollmann, Erdal Karaca, Peter Karich, Dr. Maximilian Kögel, Dr. Philip Langer, Stefan Oehme, Florian Pirchner, Alexandra Schladebeck, Simon Scholz, Marc Teufel, Markus Tiede, Miro Spönemann, Sebastian Struckmann, Lars Vogel, Holger Voormann, Matthias Zimmermann

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Highlights dieser Ausgabe

Eclipse Mars: Eine persönliche Retrospektive

Jubula goes JUnit: Eine Einführung in das Jubula-Client-API

Das geht ja auch einfach! – Schneller Projektstart mit Eclipse

DSLs im Webbrowser: Xtext bald in Webapplikationen

Eclipse 5

Titelthema

Eclipse Mars – ein Bericht
Eine persönliche Retrospektive zu Eclipse im Allgemeinen und Mars im Besonderen
Holger Voormann

Erwachsen geworden
Neuerungen in den Java Development Tools
Marc Teufel

Kolumne: Lagebericht Eclipse-Plattform
Rise and Shine
Lars Vogel und Simon Scholz

Meine Top-5-Highlights in Eclipse Mars
Interview mit Max Rydahl Andersen

Bühne frei: Schlaglichter auf Eclipse Mars
Eine kleine Tour durch die Eclipse DemoCamps
Alexandra Schladebeck, Sophie Hollmann, Tam Hanna, Matthias Zimmermann

ALM

Jubula goes JUnit
Eine Einführung in das Jubula-Client-API
Sebastian Struckmann und Markus Tiede

Tools

Das geht ja auch einfach!
Schneller Projektstart mit Eclipse
Frederic Ebelshäuser, Nina Geiger und Sophie Hollmann

Modeling

Xtext und Xtend in Eclipse Mars … und bald auch in IntelliJ IDEA
Interview mit Sven Efftinge

DSLs mit Xtext für IntelliJ IDEA
Es muss nicht immer Eclipse sein
Stefan Oehme

DSLs im Webbrowser
Wie Xtext bald in Webapplikationen
einsetzbar wird
Miro Spönemann

Businesssoftware leicht(er) gemacht
DSLs mit Xtext, Sirius, Vaadin
Klemens Edler und Florian Pirchner

Xtend beyond Java: DSL für Business-Apps
Xtext und Xtend beschleunigen auch die Entwicklung von C++-/Qt-basierten Anwendungen
Ekkehard Gentz

EMF Compare 3.1 has landed
Neuigkeiten aus dem Bereich Modellvergleich und Modellversionierung
Dr. Philip Langer, Dr. Jonas Helming, Dr. Maximilian Kögel

Mobile

Von RAP 3.0 nach Tabris.js
Interview mit Jochen Krause

M2M

Zu neuen Ufern!
Arduino Uno mit Eclipse programmieren
Tam Hanna

IoT wird erwachsen
Die Rolle von Eclipse im Internet der Dinge
Tam Hanna

Projects

Geoff als Basis für einen Karteneditor
Der Geoff-Karteneditor
Erdal Karaca

GraphHopper – ein flexibler Routenplaner
Schnelle Routenplanung basierend auf
OpenStreetMap
Peter Karich

Mission Accomplished

Das Schweizer Uhrwerk bekommt Konkurrenz. Die sprichwörtliche Präzision des eidgenössischen Chronometerhandwerks lässt sich nämlich seit mindestens zehn Jahren auch auf Eclipse anwenden. Genauer: Seit zehn Jahren schon läuft der Eclipse-Release-Train pünktlich zum geplanten Termin in den Bahnhof ein. Klar, dass wir diese Ausgabe den Neuerungen der Eclipse-Plattform 4.5 sowie den Highlights der 79 am Mars-Release beteiligten Projekte widmen!

Doch so positiv man die Koordinationsleitung des Release-Trains hervorheben muss – in Zeiten von Continuous Delivery, Cloud und Infrastructure as Code muss sich auch die Eclipse Foundation die Frage gefallen lassen, ob ein einziges Plattformupdate pro Jahr (+ 2 Service-Releases) noch zeitgemäß ist. Die Continuous-Delivery-Avantgarde schafft hier schließlich mehrere Releases PRO TAG!

Schon beim Support der Java-Version 8 in Kepler geriet Eclipse gegenüber seiner Konkurrenz NetBeans und IntelliJ IDEA ins Hintertreffen, da diese natürlich kein Problem damit hatten, kurz nach der Verfügbarkeit von JDK 8 auch eine neue IDE-Version zu shippen. Dabei Stand der Java-8-Support in Eclipse schon lange – die User mussten aus Prozessgründen allerdings bis zum zweiten Service-Release bzw. Eclipse Luna warten.

Dasselbe Spiel scheint sich jetzt auch mit Java 9 zu wiederholen: Einen ersten experimentellen Java-9-Support gibt es jetzt schon in allen drei großen IDEs. Doch während NetBeans und IntelliJ diese Leistung an die große Glocke hängen können, behält sich Eclipse bedeckt und verweist lediglich auf das Plug-in im Eclipse Marketplace.

„Aus historischer Sicht hat die Foundation viele Prozesse und Governance-Regeln etabliert, die auf der Industrie vor zehn bis fünfzehn Jahren beruhen“, sagte uns deshalb auch Max Rydahl Andersen im Interview (S. 28). Der Red-Hat-Vertreter im Eclipse Board of Directors kündigt an, an einer Überarbeitung der Eclipse-Entwicklungsprozesse arbeiten zu wollen. Auf taube Ohren stößt er damit freilich nicht. Wayne Beaton von der Foundation hat in einem Blogpost jüngst klar gemacht, dass auch er Raum für Verbesserungen sieht: „After many years and many revisions, it’s past time for a complete (or near complete) rewrite.“ (https://waynebeaton.wordpress.com/2015/06/30/its-time-to-revise-the-eclipse-development-process-2015-edition/).

Wir sind gespannt, wie es an dieser Stelle weiter geht und wie tief die Reformen im nun angebrochenen „Neon“-Release-Jahr greifen werden.

Hartmut Schlosser
Redakteur Eclipse Magazin
Twitter: @EclipseMagazin


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