Eclipse Magazin 6.09
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Jetty@Eclipse

Erhältlich ab: September 2009
Umfang: 98 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Mario Bernhart, Andreas Buchen, Thomas Grechenig, Patrick Gruhn, Johannes Hohenbichler, Alexandra Imrie, Jan Köhnlein, Markus Kopf, Michael Krauter, Christoph von Kuepach, Scott Lasica, Florian Lautenbacher, Achim Lörke, Royd Lüdtke, Christoph Mayerhofer, Martin Oesterer, Jens von Pilgrim, Eugen Reiswich, Holger Ringels, Stefan Röck, Christian Saad, Stefan Schedl, Dr. Markus Schütten, Stefan Seelmann ,Marc Teufel, Johannes Tysiak, Christoph Zangerle, Sebastian Zarnekow

Titelthema


Jetty@Eclipse
Neue Power für Eclipse Runtime
Marc Teufel


org.eclipse.jetty
Jetty für Einsteiger
Marc Teufel


Interview


Mit Jetty in die Wolke?
Ein Gespräch mit Greg Wilkins


Praxis


Die ersten Schritte sind die schwersten
Eclipse-Magazin-Tutorial: RCP-Usability
Alexandra Imrie und Achim Lörke


Hot-Plugging mit Eclipse RCP und OSGi
Anwendungen im laufenden Betrieb anpassen
Eugen Reiswich


ReviewClipse
Kontinuierliche Code-Reviews mit Subversion und Eclipse
Mario Bernhart, Christoph Mayerhofer, Thomas Grechenig


RCP


Feldbetrachtungen
Logging-Mechanismen in Eclipse-RCP-Architekturen
Holger Ringels


Flexibel gestalten mit MigLayout
Konkurrenz für die etablierten SWT-Layoutmanager
Christoph von Kuepach und Stefan Schedl


Development


Auf der Suche nach den Speicherlecks
J Mit dem Eclipse Memory Analyzer
Andreas Buchen


Kontinuierliche Integration in Eclipse-Projekten
Qualität durch transparente Entwicklungsprozesse
Markus Kopf, Johannes Tysiak und Michael Krauter


Das Designziel online=offline
Wie Unternehmen von aktuellen Entwicklungen profitieren können
Johannes Hohenbichler und Dr. Markus Schütten


Modeling


GEF goes 3D
Dreidimensionale Editoren erstellen mit GEF3D
Jens von Pilgrim


Domänenspezifische Sprachen mit Xtext
Teil 2: Erweiterung und Ausführung von DSLs
Jan Köhnlein und Sebastian Zarnekow


Enterprise


BPM mit Eclipse RCP
PAGES – Prozess AG Enterprise Suite
Patrick Gruhn


Sichten auf Prozessmodelle
Ein View-Plug-in für den JWT-Workfloweditor
Florian Lautenbacher und Christian Saad


Das Beispiel CAS Open
Eclipse als Motor für zukunftsweisende Softwareentwicklung
Martin Oesterer und Stefan Röck


Projekte


Zest – The Eclipse Visualization Toolkit
Darstellung von Grafen leicht gemacht
Christoph Zangerle


Moderne IDE-Entwicklung mit Eclipse
C++-Werkzeuge für serviceorientierte Softwareentwicklung
Scott Lasica und Royd Lüdtke


Apache Directory Studio
LDAP-Werkzeuge für Entwickler
Stefan Seelmann


My Personal Eclipse


...mit Florian Lautenbacher


Power für Eclipse Runtime


Kennen Sie den „Commits Activity Meter“ auf den Seiten der Eclipse Foundation? Dort wird für jedes offizielle Eclipse-Projekt die Anzahl der monatlichen Codebeiträge festgehalten, minutiös aufgeschlüsselt nach den beteiligten Unternehmen, mit dem Ziel, den Aktivitätsgrad der Projekte zu messen. Klicken wir doch spaßeshalber einmal auf die Aktivitätskurve des Eclipse-JDT-Projekts! Was wir da sehen, ist im Großen und Ganzen, dass sich nach hoher Aktivität in den Jahren 2005 bis 2006 (hauptsächlich natürlich bei IBM) die Kurve seit 2007 stetig nach unten entwickelt hat. Was schließen wir daraus? Naja, für viele bietet JDT wohl schon alles, was das Java-Entwickler-Herz begehrt. Detailverbesserungen, wie z.B. die in Galileo eingeführten Blockmarkierungen, wird es hier sicherlich weiterhin geben, aber sonst? Jetzt klicken wir mal auf das Eclipse-Runtime-Projekt, nur mal so zum Vergleich. Hier bietet sich uns das genau umgekehrte Bild: Neben spärlichen Contributions in den Jahren 2003 bis 2007 schlägt der Aktivitätsmesser seit 2008 heftig aus. Was uns dieser kleine Exkurs zum Eclipse-Aktivitätsmesser lehrt? Er bestätigt schwarz auf weiß das, was aufmerksame Beobachter des Eclipse-Ökosystems intuitiv schon wissen: Eclipse ist als Java-IDE im Grunde etabliert und abgeschlossen. Spannend wird es aber in anderen Bereichen: neben den diversen MDSD-Projekten eben gerade auch bei Eclipse-Runtime-Technologien.


Für diese wurde ja vor Kurzem erst das eigene Top-Level-Projekt „EclipseRT“ ins Leben gerufen, welches die verschiedenen Runtime-Komponenten unter einem Dach versammelt:


• Equinox – der Motor
• EclipseLink – die Persistenzlösung
• Swordfish – die SOA-Plattform
• Rich Ajax Platform – der RCP-Web-Enabler
• ECF – das Kommunikationsframework
• Riena – die Enterprise-Applikationsplattform
• eRCP – die RCP für eingebettete Systeme
• SMILA – das Semantic-Web-Framework


Und seit diesem Jahr:


• Jetty – der Web- und Servlet-Container


Das Eclipse-Ökosystem ist im Wandel – und diese Veränderungen bilden wir natürlich auch im Eclipse Magazin ab. Wenn Sie, liebe Leser der ersten Stunden, einige der älteren Ausgaben zur Hand nehmen und nostalgisch zu schmökern beginnen, werden Sie über den hohen Anteil handfester Development-Themen überrascht sein. Diese fallen in neueren Ausgaben beileibe nicht weg (und werden auch weiterhin fester Bestandteil des Eclipse Magazins bleiben), werden aber zunehmend durch Artikel über die neuen, spannenden Innovationstreiber Modeling und Runtime ergänzt.


Und in dieser Ausgabe?


Auch! Und zwar beleuchten wir diesmal einen besonders interessanten Runtime-Kandidaten, obendrein Neuankömmling bei Eclipse: den Webserver und Servlet-Container Jetty. Da dieser sich durch seine komponentenbasierte Architektur bestens für die Einbettung in bestehende Systeme eignet, passt er auch hervorragend zur Eclipse-Philosophie der modularen Softwareentwicklung – so Jetty-Lead Greg Wilkins in unserem ausführlichen Gespräch. Spannend ist in der Tat, welche Möglichkeiten sich hier auftun – und mit dieser neuen Jetty-Power kann Eclipse Runtime nun so richtig durchstarten. Und zwar bis in die Wolke! Der schmale Footprint von Jetty macht den Webcontainer nicht nur interessant für eingebettete Systeme, sondern auch für Cloud-Computing-Infrastrukturen. Google hat sich in seiner App Engine jedenfalls schon für Jetty entschieden und – Sie haben es sicherlich mitgekriegt – Cloudspezialist Intalio hat Anfang des Monats das Jetty-Entwicklerhaus Webtide übernommen, sodass wir in Kürze wohl mit einer weiteren Jetty-getriebenen Cloud-Infrastruktur rechnen dürfen. Mehr dazu und über die Hintergründe von Jetty@Eclipse erzählt uns Greg auf S. 18.


Aber natürlich kommen in der vorliegenden Ausgabe auch andere Themen nicht zu kurz. So stellt uns Jens von Pilgrim sein spannendes Projekt GEF3D vor, das aus zweidimensionalen GEF-Editoren dreidimensionale zaubert (S. 60). Wie man mit einfachen Mitteln die Benutzerfreundlichkeit von RCPAnwendungen erhöhen kann, zeigen uns Alexandra Imrie und Achim Lörke in ihrer zweiteiligen RCP-Usability-Serie, die in dieser Ausgabe beginnt (S. 22). Und mit Andreas Buchen und dem Eclipse Memory Analyzer begeben wir uns auf die Suche nach lästigen Speicherlecks (S. 46).


Viel Spaß bei der Lektüre wünscht


Hartmut Schlosser, Redakteur


Exklusiv auf CD:


Business Process Management Platform Xpert.ivy


Die RIA-Version 4.0 der Business Process Management Platform Xpert.ivy ist eine durchgängige GUI-zentrierte Development Suite, die bei der Applikationsentwicklung den Grundsätzen der Service- und Prozessorientierung Rechnung trägt. So lassen sich aus bestehenden Applikationsbausteinen, wie Business-Software-Anwendungen und Web Services, neue prozessbasierte Anwendungen zusammenstellen. Die einzelnen funktionalen Bausteine werden dann über ein grafi sches Prozessmodell der Process Engine von Xpert.ivy zur Laufzeit orchestriert und überwacht, inklusive der Integration von Rollen/Benutzer und Systemen. Auf S. 78 wird der Dialog Process Server der BPM-Lösung PAGES auf Basis von Xpert.Ivy vorgestellt und demonstriert, wie sich mit dem Tool prozessorientierte RIA-Anwendungen umsetzen lassen.


Die Highlights


Apache Directory Studio 1.4.0


Apache Directory Studio ist ein Eclipse-basierter LDAPBrowser und Directory Client, der auf der EclipseCon 2009 mit dem Eclipse Community Award ausgezeichnet wurde. Auf S. 94 stellen wir das Tool und seine Möglichkeiten ausführlich vor. Nach einem Streifzug durch die Funktionen des Apache Directory Studios zeigen wir das Werkzeug anhand eines kleinen Beispielszenarios im Praxiseinsatz: der Verwaltung von Firmenwagen in einem vorhandenen Benutzer-Verzeichnisdienst.


Java Workflow Tooling


Zielsetzung des Eclipse-Technology-Projekts Java Workfl ow Tooling (JWT) ist es, flexible Werkzeuge zur Erstellung, Ausführung und Überwachung von Geschäftsprozessen zur Verfügung zu stellen, die leicht an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst und in bestehende Systeme integriert werden können. Durch verschiedene Sichten werden die unterschiedlichen Anforderungen von Domänen- und IT-Experten an die Prozessmodellierung unterstützt. Der Artikel „Sichten auf Prozessmodelle“ auf S. 80 erläutert anhand eines Fallbeispiels die Schritte zur Entwicklung einer eigenen Sicht und zeigt, wie diese in den JWT-Workfloweditor eingebunden werden kann.


Weitere Inhalte


Jetty 7.0.0 RC5


Jetty ist ein Java-Servlet-Container und Webserver. Diese Eclipse-Distribution enthält die Core-Jetty-Klassen für den http-Server, http-Client und das Servlet.


Eclipse Memory Analyzer


Der Memory Analyzer ist ein Werkzeug zur Analyse von Java Heap Dumps. Solche Heap Dumps sind Abbilder des Speichers einer Virtual Machine samt seiner Klassen, Objekte, Feldwerte und Referenzen.


MiGLayout v3.7.1


MiGLayout ist ein Layout-Manager für SWT und Swing. Dieses Release umfasst u.a. eine Verbesserung der Größenkalkulation, die Ergänzung eines Auto Packing für die Erstellung von Mac-OS-X-ähnlichen Fenstern sowie eine Beifügung folgender Funktionalitäten für eine optimale Größendarstellung des Panels: width, wmin, wmax, height, hmin, hmax.


Zest: The Eclipse Visualization Toolkit


Das Eclipse Visualization Toolkit ist ein Set von Visualisierungskomponenten für Eclipse. Die gesamte ZEST-Bibliothek wurde in SWT/ Draw2D entwickelt und bietet die Möglichkeit, einfache bis komplexe Strukturen mittels Graphen visuell aufzubereiten.



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