Entwickler Magazin 1.08
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GUI Entwicklung

Erhältlich ab: Dezember 2007
Umfang: 100 Seiten Seiten

Magazin


Bücher


Websites optimieren für Google & Co./
AJAX und Java


Basiswissen Softwarearchitektur/
Referenzmodelle für IT-Governance


Development


GUI-Entwicklung
Benutzeroberflächen mit Delphi und C# entwickeln


RIAs mit Silverlight
Moderne Webanwendungen mit Microsofts Flash-Herausforderer


DirectX 10 unter Vista
Umstiegshilfe und Programmierbeispiel


Test: Eclipse PDT
PHP-Entwicklung mit Zends Toolbox


... aus der Delphi-Community
Das CodeGear RAD Studio 2007


Cold Fusion 8
Die neuen Features des Web-Application-Servers


Test: RegexBuddy
Allrounder für reguläre Ausdrücke


Prozessbasiertes Projektmanagement
Bessere Entwicklungsprozesse für bessere Software


Linux Enterprise


Open Dokument/Robert Lippert


Test: syslog-ng Premium
Professionelles Logging mit dem kommerziellen Server


Website Baker
Einsteiger-CMS für die schnelle Website


Open-Xchange
Flexible Groupware für kleines Geld


Python-News
Neues aus der Python-Welt


Perlentaucher
Neue Module aus dem CPAN


Datenbanken


Basement Tapes/Rudolf Jansen


Unter der Haube: DB2 9.5
Die Highlights von Administration bis XQuery-Update


Borlands DBX4
Technische Neuheiten im Datenbank-Framework


PHP-Connector mysqlnd
Auf der Jagd nach höherer Performance


Oracle Berkeley DB
Die Stärken der Embedded-Datenbank


Web Security Special



Hack me!
Typische Fehler bei der Webentwicklung


Suhoshin
Schutzengel für PHP-Anwendungen


Spürhunde
Bugs finden mit Schwachstellenscannern


Sourcecode-Analyse
Quellcode-Prüfung mit automatischen Tools


Apache absichern
Das 1 x 1 für sichere Webserver


LAMP-Checkliste 
Auf einen Blick: Linux, Apache, MySQL & PHP abdichten


Modsecurity
Web-Application-Firewall im Einsatz


XML & Web


Kolumne/Michael Seeboerger-Weichselbaum


Semantic Desktop
Clevere Informationsverwaltung der nächsten Generation


Web Forward/Markus Nix


OpenXML4J
Erster Blick auf Microsofts Java-API


XMLSpy 2008
Altovas XML-Editor mausert sich zur IDE


XML Backstage:
Im Gespräch mit Uche Ogbuji


Tool-Radar
Neue Tools rund um XML



"Stillstand ist der Tod: Entwickler für das iPhone gesucht."



iPhone: Entwickeln für den schwarzen Raum



Liebe Leserin, liebe Leser,



wohl kaum ein Handy hat so viel Aufmerksamkeit erhalten wie das iPhone von Apple. Bereits vor dem Verkaufsstart in den USA gab es täglich Berichte in den Medien, auch hierzulande. Seit dem 9. November kann man das "Superhandy" in Deutschland kaufen, begleitet wurde die Markteinführung von Blitzlichtgewitter und Mitternachtsshopping, wie wir das von den Harry-Potter-Bänden her kennen. Und nebenbei hat das „Time Magazine“ das iPhone zur Erfindung des Jahres gekürt. 
Warum das iPhone etwas Besonderes ist? Es sieht gut aus, ist nicht zu technisch und vor allem ist es ein Vorbote künftiger iPhones, die noch weit mehr leisten können. Und es wird die Handys der Konkurrenz besser machen. Wie wichtig das iPhone ist, zeigt der Streit, der darum entbrannt ist, vorbildlich. Apple hat T-Mobile als exklusiven Vertriebspartner erkoren. Eine Entscheidung, mit der Vodafone & Co. nicht glücklich sind. Kaum lag das gehypte Smartphone in den Magenta- gerahmten Schaufenstern in Deutschlands Fußgängerzonen, zogen Vodafone und Debitel vor Gericht. Der eine Anbieter sieht durch die Vertriebspartnerschaft seine Rechte missachtet, der andere denkt an das Wohl des Verbrauchers und meint, die Kosten durch nur einen Anbieter seien zu hoch. Das Verfahren läuft noch, eine Entscheidung dürfte gefallen sein, wenn Sie diese Zeilen lesen. Zwischenzeitlich hat sich Vodafone das Samsung F700 geangelt, ein dem iPhone verblüffend ähnliches Handy, allerdings mit einer Klapptastatur. Und auch Blackberry ist nicht tatenlos. Nachdem das iPhone dem Hersteller die Bilanz verhagelt hat, arbeitet man an einem Modell mit Touchscreen. Zumindest das F700 ist bereits erhältlich und soll, so der Plan, Vodafone ein reiches Weihnachtsgeschäft bescheren.
Ich habe da so meine Zweifel. Denn das Samsung-Modell hat einen ganz entscheidenden Makel: Es ist nicht Kult. Aber eines macht dieses Beispiel deutlich: es wird bereits fleißig kopiert. Nokia bietet inzwischen Handys an, deren Display sich, wie beim iPhone, drehen lassen. Man darf also gespannt sein, wie wir künftig telefonieren werden und wie unsere Handys aussehen werden.
Hinter all dem Design versteckt sich aber immer auch eine Technik. Und was hat noch das "Time Magazine" geschrieben: Es sei kein technisches Gerät, sondern vielmehr eine Plattform. Und genau hier kommen Sie ins Spiel. Denn Sie sind diejenigen, die für solche Geräte die Software, die Applikationen schreiben. Apple hat beim Bau des iPhone voll auf OS X gesetzt und es irgendwie geschafft, das Betriebssystem derart zusammenzuquetschen, dass es am Ende in das Handy passt. Damit ist das iPhone weit mehr als bloß ein Gadget. Es ist ein geniales Handheld, ein Computer für die Hosentasche, das erste echte Gadget, das diesen Namen wirklich verdient.
Google, Facebook, Xing und viele andere sind bereits dabei. Das Business Network bietet seinen Mitgliedern eine Applikation, mit der sie unterwegs auf ihre Geschäftskontakte zugreifen können. Neben dem Abrufen und Versenden von Xing-Nachrichten ermöglicht die Applikation auch die Vor- oder Nachbereitung von Meetings oder Konferenzen. Doch dies ist erst der Anfang: "Stillstand ist der Tod, geh voran, bleibt alles anders, der erste Stein fehlt in der Mauer, der Durchbruch ist nah" singt Herbert Grönemeyer. Selbstverständlich ist dies allerdings nicht. Apple hat erst kürzlich seinen einstigen Plan, das iPhone "geschlossen" zu halten, ad acta gelegt. Die Rufe der Community, eigene Applikationen entwickeln zu können, waren einfach unüberhörbar, auch wenn Apple dies etwas anders darstellt. Schauen Sie sich also den noch großen schwarzen Raum auf dem iPhone-Display ganz genau an. Das ist der Platz, an dem Ihre Applikation sitzen kann. Also gehen Sie und entwickeln Sie! Wer sich nicht sofort an seinen PC setzen möchte, dem kann ich nur diese Ausgabe des Entwickler Magazins ans Herz legen. Also lesen Sie!


Viel Vergnügen


Felix Schrader
Chefredakteur CREATE OR DIE



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