Entwickler Magazin 1.14
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Testing

Erhältlich ab: Dezember 2013
Umfang: 100 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Frederik Bijlsma, Carsten Eilers, Paul Farquhar, Carsten Harnisch, Christian Imhorst, Thomas Kaufmann, Veikko Krypczyk, Michael Müller, Christian Proinger, Alexander Rudolph, Roman Schacherl, Wolfgang Schmidt, Torsten Zimmermann

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Magazin

Buchtipp: Ha3k3ln + Str1ck3n für Geeks

„Eine Strickanleitung ist nichts anderes als ein Algorithmus.“
Interview mit Verena Kuni über Handarbeit und Technologie

Neuigkeiten für Anwender und Entwickler
Windows 8.1: was sich außer dem Startbutton-Revival noch getan hat

Agile

Qualität hat ihren Preis?!
Teil 2: Softwarequalität – Ansätze zur Messung und Verbesserung

Spice up your Testing
Professioneller Softwaretest auf Basis eines agilen Prozessframeworks

Sozial sein ist wieder in
Value of a Like

Development

ANSI C goes OOP – jetzt erst recht
Objektorientierte Programmierung in C – Teil 2

Kurzer Prozess mit Qt
Mithilfe von Interprozesskommunikation C-Programme ausführen

Applikationen effizienter entwickeln
Red Hat OpenShift vorgestellt

Python mit glänzender Rüstung
Das Nachschlagewerk für alte, neue und exotische Sprachen

Göttliche Weltraumeffekte
Teil 3: Motion Blur, Flimmern, Depth of Field, God Rays und Lens Flares

Security

Kryptografie im NSA-Zeitalter
Teil 1: Wie sicher sind symmetrische Verfahren noch?

Tools

Intelligente Tools für intelligente Systeme
Ein Blick in das Intel System Studio

Web

Sicherer ­Webzeugkasten
Security mit GWT

„Wohlauf, laßt uns herniederfahren und ihre Sprache daselbst verwirren, daß keiner des andern Sprache verstehe!“

Liebe Leserinnen und Leser,

wir zählen mittlerweile mehrere Hundert Programmiersprachen, und so langsam grenzt dies an eine babylonische Sprachverwirrung, wie sie das biblische Eingangszitat beschreibt.

Zu den am weitesten verbreiteten Sprachen, wie C, Java und Objective-C gesellen sich jedes Jahr neue hinzu. Um nur zwei Beispiele zu nennen: F# wurde mit seiner Einführung 2008 als objektorientierte Sprache gefeiert, die keinen objektorientierten Code erfordert und sich besonders gut für rechenintensive Anwendungen eignet. Und das verhältnismäßig infantile Ceylon (2011), das auf der Java Virtual Machine läuft, statisch typisiert ist, Funktionen höherer Ordnung unterstützt und dabei auch noch einfach zu erlernen sein soll, macht dem 20 Jahre alten Java Konkurrenz.

Dann gibt es solche, die schon fast vergessen oder so speziell sind, dass man ihnen im Alltag nur selten begegnet. Erlang zum Beispiel hat auch schon mehr als 20 Jahre auf dem Buckel, wird Ihnen im Desktopbereich aber eher selten begegnen. Serverseitig wird es in verschiedenen Datenbanken und Webservern eingesetzt. Perl ist genauso alt, aber, so die weitläufige Meinung, für Einsteiger eher ungeeignet. Es zeichnet sich dadurch aus, dass es nicht kompiliert werden muss – und dadurch, dass es sehr komplex und verworren sein kann. In den Neunziger Jahren wurde es vor allem für Webanwendungen benutzt und mancher ist der Meinung, dass das Internet dank Perl zu dem wurde, was es heute ist. „Moment“, denken Sie jetzt? „PHP und JavaScript sind doch die Sprachen, die das Web schreiben?!“ Stimmt, aber in der Syntax von PHP finden sich unter anderem Elemente von Perl wieder. Und auch als vor rund 15 Jahren in angeblich nur zehn Tagen JavaScript entwickelt wurde, hat nicht etwa Java Pate gestanden, wie man dem Namen nach schließen könnte, sondern auch wieder zu großen Teilen Perl. Warum also wurde Perl von seinen „kleinen Brüdern“ überholt? Nun, die Sprache war ihrer Zeit technologisch wahrscheinlich einfach zu weit voraus. Kritiker aber prophezeien JavaScript gerade wegen seiner Ähnlichkeit zu Perl und damit ähnlicher Probleme bereits wieder die Talfahrt, und vermeintliche JavaScript-Alternativen, wie Googles Dart, versuchen an dessen Thron zu sägen.

Sie merken vielleicht: Wollte man versuchen das Sprachengewirr aufzudröseln, würde man schnell vom Hundertsten ins Tausendste kommen.

Leider ist die maschinenbasierte Übersetzung noch nicht so weit ausgereift wie in Douglas Adams Roman „Per Anhalter durch die Galaxis“, in dem der Babelfisch ein automatisches Verständnis für alle Sprachen erzeugt. Und wer hat schon die Zeit sich mit all diesen Sprachen auseinanderzusetzen, um überhaupt herauszufinden, was sie können und ob sie sich für die eigene Arbeit als Gewinn entpuppen würden?

Es wäre aber zu schade diese lebhafte Welt der Programmiersprachen nicht zu erforschen, fast vergessene Sprachen wiederzuentdecken und sich über gänzlich neue zu informieren. Deswegen haben wir eine Artikelserie initiiert, in der wir Ihnen einen Blick über den Tellerrand auf alte, neue und ganz spezielle Sprachen ermöglichen wollen, indem wir Experten für Sie ausfindig gemacht haben, die Ihnen prägnant das wichtigste über ihre Sprache vermitteln. In jeder Ausgabe stellen wir Ihnen eine andere Sprache vor, die vielleicht nicht in jedem Fall für Ihre Berufspraxis relevant sein mag, aber Ihnen einen umfassenden Überblick über Hintergründe und Möglichkeiten von Sprachen aus allen technologischen Bereichen bieten wird – und schließlich ist es auch nie verkehrt zu wissen, was die Konkurrenz so treibt.

Wir wünschen Ihnen lehrreiche Einblicke und freuen uns über Feedback, welche Sprachen Sie einmal interessieren würde.

Ihre
Corinna Kern
Redakteurin

Profi-DVD

Das Entwickler Magazin im PDF-Format:

Die aktuelle Ausgabe sowie ein komplettes Jahresarchiv, Quellcodes und Beispiele zu den Artikeln im Heft.

Bonusvideos:

  • JavaScript – The Structural Problem
    von Oliver Sturm auf der IPC 2013
  • AngularJS – Schmerzlos mit HTML5 und JavaScript
    von Ingo Rammer auf der MTC 2013
  • Node.js, Socket.IO and Knockout – a hybrid architekture
    von Oliver Sturm auf der IPC 2013

 WebMagazin Weekly:

Der komplette Jahrgang 2013 im PDF-Format

Business Technology:

Ausgabe 3.2013 und 4.2014 im PDF-Format

Buchauszug:

UX Design für Tablets
von Christian Kuhn

Es war noch nie so einfach, Besucher Ihres Onlineangebots zu begeistern und einen positiven Eindruck zu hinterlassen: mit User Experience Design für Tablets. Die Post-PC-Ära erfordert ein Umdenken, denn Struktur, Strategie, Design und Funktion von Content müssen in einem mobilen Anwendungsszenario ganzheitlich aus Sicht des Users betrachtet werden. Das Nutzungsverhalten der nächsten Kundengeneration verlangt, dass Kommunikation digital und an die Anwendungssituation angepasst ist. Sie wird im Web stattfinden. Sie wird mobil, sozial und intuitiv sein, und daher sicher auch auf einem Tablet stattfinden.


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