Entwickler Magazin 2.00
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Internet und Datenbanken

Erhältlich ab: Februar 2000
Umfang: 100 Seiten Seiten

Titelthema


Internet und Datenbanken
Aktuelle Datenbanktechnologie für´s Netz


Installieren für Profis
InstallShield Professional 2000 mit Two-in-one-Lösung


Installieren für Weise
Das Wise Installation System Nr. 8 gibt sich die Ehre


Delphi


Automation mit Delphi 5 und Windows 2000
Was tut sich hinter den Kulissen?


ISAPI-Servererweiterung mit Delphi
Ein Kinderspiel mit unserem Beispielprojekt


Delphi 5: Datenzugriff mit ADO-Objekten
Ist das der Abschied von der BDE?


Schwachstellen in der Anwendung vermeiden
Tipps für stabilere Anwendungen


Tipps & Tricks


...aus der Entwickler-Hotline



C++


MSSQL-Serverfamilie meets C++Builder
MSSQL- und MSDE-Applikationen erstellen


Nummer fünf lebt!
Eine Preview auf den C++Builder 5


Datenbanken


Neu: Advantage Database Server 5.6
Der ADS jetzt mit SQL- und Gateway-Unterstützung


Objektorientiert –Visual dBASE 7.x
Umstellung für alte Hasen: Datenzugriffsobjekte in VdB


Bücher


C++ Lernen und professionell anwenden


C++ Effective Object Oriented Software Construction



XML Magazin



XML Editorial


XML News


DOM – objektorientierte Dokumentenstruktur
Interface für objektorientierteDokumente


DTD – Dokumente mit Struktur
Elementstruktur von XML-Dokumenten definieren


XML-Entwicklungstool eXcelon 2.
Werkzeugkasten für die XML-Baustelle



Liebe Leserinnen und Leser,




Bill Gates hat sich, überraschend für viele, von der Rolle des CEO, des ersten Mannes an der Spitze des Unternehmens, verabschiedet. Mit ihm hat vieles, was heute alltäglich ist, erst so richtig angefangen: Software schreiben, dafür viel Geld verlangen und den Weg der Industrie ein gutes Stück weit vorgeben. Nicht die Entwicklung der besten Technologien, sondern die gute Vermarktung der Ideen der anderen, die Fähigkeit, diese als eigene Standards durchzusetzen und vor allem das Geld verdienen im ganz großen Maßstab, zeichnete das "System Gates" aus. Soweit so gut – bis die Hüter eines



Bye Bye Billy – endlich Frieden in der Software-Welt?


demokratischen Systems (nein, wir wollen jetzt nicht über Helmut Kohl reden), das den Monopolismus verneint, nicht mehr warten und zuschauenwollten, sondern sich an die Arbeit machten. Nun sieht es so aus, als ob Microsoft von den Gralshütern doch zerschlagen wird und der "böse Bube" unternimmt scheint´s den letzten Versuch, sein Imperium zu retten. Was den Untergang von Microsoft aber viel mehr beschleunigen dürfte, sind zwei zum Teil konkurrierende Trends, nämlich der Java- und der Linux-Boom. Auch wenn jetzt natürlich Stimmen laut werden, die Linux geringe Chancen einräumen und es immer noch als Nischenprodukt für Freaks bezeichnen – Tatsache ist, dass mittlerweile ca. 70% alle Webserver auf Linux laufen. Und nicht zu vergessen: einige Firmen machen jetzt Geld mit Linux und das bedeutet, dass auch weitere Hersteller diese Richtung einschlagen werden. Und wäre es nicht schön, wenn wir nicht mehr nur von einem Hersteller abhängig wären? Sicherlich ist Linux noch nicht reif für den Einsatz überall dort, wo heute normale PC-Benutzer sitzen und arbeiten. Abgesehen davon, dass Corel an einer desktopgerechten Version schraubt, die mittlerweile auch in einer kostenlosen Download-Version bereitsteht. Aber die Zukunft läuft ja sowieso auf dem Netz der Netze und da ist der PC nur eine Möglichkeit, Vernetzung und tägliche Arbeit zu verknüpfen.


Wer ist der Nächste?


Der Abgang von Bill Gates bedeutet sicherlich kein Ende der Klagen und Konflikte in der Software- Welt. Nur wer als nächstes zum großen Bösewicht oder zur großen Bösewichtin aufsteigt, das wissen wir noch nicht. Eins ist klar: Sowohl der Oracle- als auch der Sun-Chef sind gute Kandidaten. Beide mischen sich in den verschiedensten Segmenten ein. Wobei auf den Oracle-Chef (und nicht nur auf ihn!) ein Problem zukommt, nämlich eine Profi Open-Source Datenbank namens InterBase. Inprise hat diese hochwertige relationale Datenbank zur Open Source erklärt, was heftige Diskussionen unter den InterBase-Entwicklern auslöste. Würde Borland/Inprise das Projektmanagement übernehmen – oft ein Manko in Open Source Projekten – dann hätte InterBase das Zeug dazu, die Großen das Fürchten zu lehren. Es wird mit Sicherheit genügend Interessierte im deutschsprachigen Raum geben, die eigene "lokalisierte" InterBase-Projekte starten werden. Wir, der Software & Support Verlag, werden diese Aktivitäten unterstützen.


In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen!



Für das Entwickler-Team
Masoud Kamali




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