Entwickler Magazin 2.03
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Im Überblick: Datenbanken

Erhältlich ab: Februar 2003
Umfang: 100 Seiten Seiten

Bücher


Delphi 6 Datenbankprogrammierung


Object-Oriented Programming


Titelthema


Natürliche Auslese
Aktuell verfügbare Datenbanken im Überblick


Website-Optimierung
Methoden und Technologien


Delphi


Next Exit IntraWeb
Web-Anwendungen mit IntraWeb erstellen


VCL für .NET
VCL-Framework Update für das Delphi for .NET Preview


The Rave-Party goes on
Delphi Reports mit Rave, Teil 2


Ein Pinguin an der Leine
Linux-Router mit Delphi steuern, Teil 2


Tipps & Tricks


...aus dem Entwickler-Forum



C++


Der zweite Schnappschuss
WebSnap: Erstellen von Webserver-Applikationen


Special


Vorgehensweisen
UML und Agile Softwareentwicklung, Teil 1


Datenbanken


Die Qual der Wahl der Datenbanken
Neues von der MSDE 2.0


Ungleiche Zwillinge:


InterBase 7 und Firebird 1.5 Alpha
Neuigkeiten von Borlands Datenbankserver und seinem Open Source-Pendant


Nachschlagen
Arbeiten mit Advantage Data Dictionaries



Windows ohne .NET



Liebe Leserinnen und Leser,





jetzt haben wir es offiziell: Der Riese Microsoft verkündet, dass die neue Version von Windows Server nicht .NET Server, sondern Windows 2003 heißen soll. Man kehrt zu seinem ursprünglichen Namen zurück: Windows, einfach Windows und sonst nichts! Die Reichweite dieser Entscheidung ist enorm. Erstens erkennt Microsoft, dass es nichts bringt, jedes Mal die Kunden mit neuen Namen zu verwirren, da man angesichts massiver Attacken der Konkurrenz sowie zunehmender Akzeptanz von Open Source im Unternehmensumfeld Kontinuität und, wie man so schön sagt, "Investitionssicherheit" braucht. Zweitens bietet diese Umbenennung endlich die Chance, .NET als eine moderne und zeitgemäße Plattform für Softwareentwicklung, vor allem unter Windows, zu verstehen. Mehrere Sprachen, eine Runtime und eine Klassen-Bibliothek und das war`s! Dank der Namensänderung wird man .NET nicht mit Web Services, nicht mit Applikationsservern und auch nicht mit Datenbanken verwechseln, obwohl man mit Hilfe von .NET alle diese Dinge eleganter programmieren könnte! 



Und wer wird übernommen?


Kurz vor Weihnachten hat Borland bekannt gegeben Togethersoft übernehmen zu wollen. Zur Erinnerung: Togethersoft war lange Zeit Partner von Borland. Together ControlCenter entwickelte sich zu einem mächtigen Tool für die Softwareentwicklung und nicht nur als ein Modellierungs- Zusatztool für JBuilder oder Visual Cafe. Es war auch kein Geheimnis, dass die Ingenieure von Together an einer .NET-Version ihrer Software  arbeiteten. Kurz nach dieser Bekanntgabe hat IBM zugeschlagen und Rational Software, den langjährige Partner von Microsoft, übernommen. Rational war die erste Firma, die Tools für bessere und effektivere Arbeit mit Visual Studio bzw. .NET anbot. Und jetzt geht


Das einzig Konsequente – eine engere Zusammenarbeit



dieses Know-how an die Hauptkonkurrenz IBM, die an zwei Fronten gegen Microsoft kämpft: Mit Linux gegen das Windows-Betriebsystem und mit Eclipse/Java gegen .NET. Ausgerechnetdiese Firma erwirbt durch Übernahme von Rational Kunden bzw. .NET-Know-how. Warum Microsoft so lange zugesehen und selbst nicht zugeschlagen hatte, wurde als Frage unter vielen Analysten und Journalisten aufgeworfen. Aber wie sollten sie auch? Sie werden als Monopolisten ständig attackiert (daher die Gerüchte über eine Übernahme von Borland; obwohl nicht von Borland dementiert, sollte man diese nicht sehr ernst nehmen). Es ist sehr schwierig, irgendeine Kartellbehörde davon zu überzeugen, die ohnehin starken Marktanteile von Microsoft durch Übernahme von einem Unternehmen in der Größe von Borland oder Rational weiter ausbauen zu lassen. Das einzig Konsequente wäre eine engere Zusammenarbeit zwischen Borland und Microsoft in 2003! Zumal Microsoft sowieso nichts Nennenswertes an Entwicklungs-Tools verdient!



In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen!


Für das Entwickler-Team
Masoud Kamali



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